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Monitoring-Beirat Studiengebühren legt Zwischenbericht vor

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Neue Aula der Eberhard Karls Universität in Tübingen.

Der Monitoring-Beirat Studiengebühren hat einen Zwischenbericht veröffentlicht. Neben grundsätzlichen Positionen für und wider Studiengebühren wurden die bis Ende 2020 vorliegenden Daten analysiert und die Covid-19-Krise berücksichtigt.

Der 2018 berufene unabhängige Monitoring-Beirat Studiengebühren des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst hat kürzlich einen ersten Zwischenbericht (PDF) vorgelegt. In dem Bericht werden grundsätzliche Positionen des Beirats für und wider Studiengebühren dargelegt, eine Interpretation der bis Ende 2020 vorliegenden Daten vorgenommen sowie Überlegungen zum weiteren Vorgehen dokumentiert.

„Der kritische Blick von außen ist bei so einem komplexen Thema wie den Studiengebühren für Internationale Studierende von großer Bedeutung“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. „Wir werden den Beirat weiterhin bestmöglich unterstützen, damit er seine Aufgabe erfüllen kann.“

Der Beirat hat den Auftrag, das Ministerium ehrlich zu beraten und bei Fehlentwicklungen Begleitmaßnahmen oder rechtliche Nachsteuerungen vorzuschlagen. „Der Zwischenbericht zeigt eindrucksvoll, dass der Beirat die Auswirkungen der Einführung der Studiengebühren für Internationale Studierende unvoreingenommen beobachtet und genau überprüft“, sagte Theresia Bauer weiter.

Die Ministerin dankte dem Vorsitzenden, Prof. Dr. Dr. h.c. Antonio Loprieno von der Universität Basel, und den Mitgliedern des Beirats sehr für diesen Zwischenbericht und das anhaltende Engagement.

Neben den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie will der Beirat ein besonderes Augenmerk künftig auf die Internationalen Studierenden aus den am wenigsten entwickelten Staaten und diejenigen legen, die ihr Studium abbrechen oder deren Studium durch die Gebührenpflicht verlängert wird.

Professor Antonio Loprieno, betonte, dass der Zwischenbericht den – den Erwartungen entsprechenden – vorläufigen Stand der Arbeit dokumentiere. Die Covid-19-Pandemie sei jedoch eine unvorhergesehene Zäsur gewesen, die sich auch auf die Tätigkeit des Beirats ausgewirkt habe. Gleichzeitig seien die Diskussionen zu diesem Thema längst vorangeschritten. Auch lägen die Zahlen für das Wintersemester 2020/21 bereits vor. „Der konstruktive Austausch innerhalb des Beirats und mit dem Ministerium ist uns ein großes Anliegen, und dieser wird für unsere Arbeit im Beirat weiterhin hilfreich sein, um unserem Auftrag gerecht zu werden.“

Monitoring-Beirat Zwischenbericht (PDF)

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