Mobilfunk

Mobilfunkunternehmen sagen Erfüllung von Versorgungsauflagen zu

Berechne Lesezeit
  • Teilen
In luftiger Höhe werden Arbeiten an einem Mobilfunkmast vorgenommen.

Die Mobilfunknetzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica wollen Versorgungsauflagen, die eigentlich schon Ende 2019 hätten erfüllt sein müssen, bis zum Ende 2020 umsetzen. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut begrüßte die Zusage.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat die Zusagen der Mobilfunkunternehmen bei der Anhörung des Beirats der Bundesnetzagentur am Montag, 4. Mai 2020, hinsichtlich einer schnellen Erfüllung der Versorgungsauflagen aus dem Jahr 2015 begrüßt. „Das ist ein wichtiges Signal. Es wird höchste Zeit, die Auflagen auch in Baden-Württemberg umzusetzen“, sagte die Ministerin. In einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hatte Hoffmeister-Kraut bereits im Februar auf die Erfüllung der Versorgungsauflagen gedrängt.

Die drei Mobilfunknetzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica hatten in der heutigen Anhörung vor dem Beirat der Bundesnetzagentur die feste Zusage abgegeben, die Versorgungsauflagen aus dem Jahr 2015, die eigentlich schon Ende des Jahres 2019 hätten erfüllt sein müssen, nunmehr bis zum Jahresende 2020 umzusetzen. Die Versorgungsauflagen sehen eine Abdeckung der Haushalte mit einer Mindestdatenrate von 50 Megabit pro Antennensektor vor. Außerdem sind die Hauptverkehrswege vollständig zu versorgen.

Dringend erforderlicher Netzausbau

„Um die Mobilfunkunternehmen dabei zu unterstützen, bestehende Ausbauhindernisse in Baden-Württemberg möglichst zügig zu überwinden, habe ich bereits 2019 eine Task Force Mobilfunk eingerichtet“, so die Ministerin. Gemeinsam mit den Mobilfunkunternehmen und anderen Landesministerien arbeitet die Task Force beispielsweise an Lösungsansätzen, wie verstärkt Landesliegenschaften für die Errichtung von Mobilfunkmasten bereitgestellt werden können.

„In den letzten Wochen wurde erst recht deutlich, wie wichtig eine leistungsfähige und zuverlässige digitale Infrastruktur ist. Ich bin zuversichtlich, dass auch in Baden-Württemberg die bislang vielerorts noch vorhandenen Vorbehalte gegenüber dem dringend erforderlichen Netzausbau weniger werden und die Diskussion künftig vor allem sachlich und faktenbasiert geführt wird“, so Hoffmeister-Kraut.

Kommunen schließen vorhandene Funklöcher

„Mittlerweile bemühen sich immer mehr Kommunen aktiv darum, noch vorhandene Funklöcher möglichst rasch zu schließen. Über dieses Engagement und die Bereitschaft, an der Verbesserung der Versorgungssituation aktiv mitzuwirken, freue ich mich sehr“, so die Ministerin. An dem Wettbewerb „Wir jagen Funklöcher“ der Deutschen Telekom hatten sich beispielsweise 39 Kommunen aus Baden-Württemberg beteiligt. Sieben baden-württembergische Gemeinden waren erfolgreich. In diesen Gemeinden errichtet die Telekom nun jeweils einen Mobilfunkmasten, mit dem möglichst bereits bis Ende 2020 ein vorhandenes Funkloch geschlossen werden kann. Voraussetzungen für die Teilnahme an dem Wettbewerb war ein entsprechender Gemeinderatsbeschluss und mindestens ein konkreter Vorschlag für die Errichtung einer Mobilfunkanlage.

Weitere Meldungen

Seitlich geöffnetes Feuerwehrfahrzeug. Quelle: Gertrud-Luckner-Gewerbeschule Freiburg, Klasse D3FG, Schuljahr 09/10
Kommunen

Land beschafft Löschfahrzeuge für Städte und Gemeinden

Ein Smartphone wird in Händen gehalten.
Verbraucherschutz

Betrugsmaschen auf Social-Media-Plattformen erkennen

Auf dem Bild ist Ministerin Dr. Nicole-Hoffmeister-Kraut mit Herrn Dr. Andreas Zekorn zu sehen. Beide lächeln in die Kamera. Die Ministerin hält eine Urkunde in beiden Händen.
Ehrung

Dr. Andreas Zekorn mit Staufermedaille geehrt

Bürger wählt (Foto: © dpa)
Landtagswahl 2026

Informationsangebote zur Sicherheit im Wahlkampf

Peter Hahn
Regierungspräsidien

Neuer Regierungsvizepräsident in Karlsruhe

Logo des Dr.-Rudolf-Eberle-Preises: Der Stauferlöwe in einem gelben Kreis steht vor dem Schriftzug „INNOVATION BW – Innovationspreis Baden-Württemberg – Dr.-Rudolf-Eberle-Preis“ auf weißem Hintergrund
Innovation

Ausschreibung für Innovationspreis des Landes 2026 gestartet

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 20. Januar 2026

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Grand Est und Land mobilisieren für Zukunft der Bioökonomie

von links nach rechts: Thomas Strobl, Stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister, Sandra Boser, Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Marion Gentges, Ministerin der Justiz und für Migration, Dr. Ute Leidig, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, Florian Haßler, Staatssekretär im Staatsministerium
Kabinettsausschuss

46 Maßnahmen gegen Hass und Hetze

Gesprächsrunde mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (rechts) am 26. November 2025 an der Wilhelmsschule in Stuttgart-Wangen, an der ein Pilotprojekt der Familiengrundschulzentren eingerichtet wird.
Bildung

Land stärkt Erziehungspartnerschaft

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Kreiswahlvorschläge stehen endgültig fest

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Mitte) mit den Mitgliedern des Normenkontrollrats Baden-Württemberg
Bürokratieabbau

Normenkontrollrat übergibt Tätigkeitsbericht 2025

Ein Wanderer betrachtet bei Bad Urach den Uracher Wasserfall. (Bild: dpa)
Geodaten

Neue App „BW mobil“ auf der CMT vorgestellt

Ein Wanderer geht beim Naturschutzzentrum Kaltenbronn im Schwarzwald einen Weg entlang. (Bild: © Uli Deck / dpa)
Forst

Appell zur Stärkung des Waldumbaus

Gedenkstätte der Heimatvertriebenen in Bad Cannstatt.
Kulturerbe im Osten

Jahresbilanz 2025 des Landesbeauftragten für Vertriebene und Spätaussiedler