Landesgartenschauen

Landesgartenschauen und Gartenschauen 2026 bis 2030 ausgeschrieben

Berechne Lesezeit
  • Teilen
In Bad Herrenalb (Baden-Württemberg) stehen auf dem Gartenschaugelände Gummistiefel in denen Pflanzen eingetopft sind. (Foto: dpa)

Die Ausschreibung der Landesgartenschauen und Gartenschauen 2026 bis 2030 ist angelaufen. Mit dem Programm „Natur in Stadt und Land“ wurden seit 1980 mehr als 700 Hektar Grün- und Freiflächen geschaffen oder weiterentwickelt. Kommunen können sich ab sofort bewerben.

„Die Entscheidung der Landesregierung, das Auswahlverfahren für Landesgartenschauen und Gartenschauen für den Zeitraum 2026 bis 2030 zu starten, ist ein klares Bekenntnis für ein lebenswertes Umfeld in Städten und Gemeinden. Seit 1980 sind in Baden-Württemberg über unser Programm ‚Natur in Stadt und Land‘ mehr als 700 Hektar Grün- und Freiflächen geschaffen oder weiterentwickelt worden. An diesen Erfolg knüpfen wir mit der neuen Ausschreibung an“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, im Nachgang zur Sitzung des Ministerrates vom vergangenen Dienstag.

„Mit einer Gartenschau lassen sich grünplanerische und städtebauliche Verbesserungen realisieren, die direkt bei den Menschen ankommen. Die mit den Landesgartenschauen und Gartenschauen erstellten Grünanlagen dienen der Erholung der Bürger, verbessern das Stadtklima und tragen zum Erhalt der städtischen Biodiversität bei“, erklärte der Minister. Vielfach seien mit einer Gartenschau auch Renaturierungsmaßnahmen von Gewässern oder die Entsiegelung von Gewerbebrachen verbunden.

Planungshorizont bis 2035

„Neben der aktuellen Ausschreibung hat der Ministerrat auch der Ausschreibung einer weiteren Tranche im Jahr 2019 für den Zeitraum 2031 bis 2035 zugestimmt. Anhand dieser Entscheidung ist zu erkennen, welch großen Stellenwert die Landesregierung Gartenschauen als Stadtentwicklungsprojekten beimisst“, betonte Hauk. Dieses Vorgehen sei bundesweit einmalig und eröffne den Kommunen die Möglichkeit, sich frühzeitig mit dem Thema zu beschäftigen.

<link fileadmin redaktion m-mlr intern dateien pdfs _blank link-download>Bekanntmachung: Auswahlverfahren zur Durchführung des Landesprogramms „Natur in Stadt und Land“ (PDF)

<link fileadmin redaktion m-mlr intern dateien pdfs _blank link-download>Landesprogramm „Natur in Stadt und Land“ – Grundsätze für die Durchführung 2026-2030 (PDF)

Weitere Meldungen

Wirtschaftsministerin Dr, Nicole Hoffmeister-Kraut (Zweite von rechts) überreicht Adolf Klek (Mitte) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Adolf Klek mit Staufermedaille geehrt

Holger Neinhaus und Arne Braun
Kunst und Kultur

Holger Neinhaus bleibt geschäftsführender Vorstand am ZKM

Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
Wolfsmanagement

Auffälliger Wolf im Nordschwarzwald soll entnommen werden

Marktplatz in Waiblingen
Städtebauförderung

270,63 Millionen Euro für 319 Städtebaumaßnahmen

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. Februar 2026

Gruppenbild Pou der Hinematioro mit Māori
Kunst und Kultur

Ahnenbild kehrt nach 250 Jahren zu den Māori zurück

Ein Reh springt bei Bodnegg (Baden-Württemberg) über eine Wiese, auf der Löwenzahn blüht. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
Naturschutz

5,9 Millionen Euro für Naturschutzprojekte

Logo der Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2026“
Wettbewerb

Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2026“ zu vergeben

Nest der Asiatischen Hornisse
Landwirtschaft

Nestentfernung von Asiatischer Hornisse wird weiter gefördert

Spatenstich Elefantenwelt Wilhelma Visualisierung Innenbereich
Vermögen und Bau

Spatenstich für die neue Elefantenwelt in der Wilhelma

Gisela Splett mit Patenschaftsurkunde
Vermögen und Bau

Patenschaft für Kronenkranich in der Wilhelma

Ein Biber, fotografiert an einem Fluss (Quelle: dpa).
Artenschutz

Biberverordnung hilft bei Konfliktfällen

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 20. Januar 2026

Freilichtspiele auf einer Treppe
Kunst und Kultur

Land stärkt Festspiele mit zusätzlich 320.000 Euro

von links nach rechts: Natalja Althauser, Sabine Eschbach, Jan Snela und Luca Kieser
Kunst und Kultur

Land vergibt Literaturstipendien 2026