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Landesbetrieb Forst zieht Bilanz für 2017

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Der Landesbetrieb Forst hat für das Jahr 2017 Bilanz gezogen. Forstminister Peter Hauk blickte zufrieden auf das erfolgreiche Geschäftsjahr 2017 zurück.

„Ein dominierendes Thema im Jahr 2017 war zweifelsohne die Forstneuorganisation. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ForstBW haben die vom Kabinett beschlossene Forstneuorganisation mit hoher Einsatzbereitschaft umgesetzt“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, anlässlich der Vorstellung des jährlich erscheinenden Geschäftsberichts des Landesbetriebs Forst Baden-Württemberg für 2017.

„Der Holzmarkt erwies sich 2017 durch Borkenkäferbefall und weitere Kalamitäten im süddeutschen Raum als tendenziell wechselhaft, konnte aber durch temporäre und örtliche Einschlagstopps im Staatswald stabilisiert werden. Im Rahmen des Nachhaltshiebsatzes wurden dennoch alle Einschlagsziele im Holzverkauf erreicht und 132 Millionen Euro eingenommen. Diesen Einnahmen werden vom Land unter anderem dafür verwendet, wichtige gesellschaftliche Leistungen des Gemeinwohls und der Daseinsvorsorge im Wald zu erbringen“, so der Minister.

ForstBW ist wirtschaftlich erfolgreich und breit aufgestellt. Neben der Holzerzeugung engagiert sich ForstBW umfassend in den Bereichen Soziales und Ökologie. Um das nachhaltige Handeln zu messen, wurde die Sustainability Balanced Scorecard (SBSC) eingeführt. Der Indikator ‚Unfallbedingte Fehlzeiten‘ erhält erstmals aufgrund seiner positiven Entwicklung die Ampelfarbe ‚grün‘. Der Einsatz der seit 2016 aktiven Sicherheitscoaches beginnt sich auszuzahlen. Sie schulen die Forstwirtinnen und Forstwirte in einem sicheren Umgang mit sich und ihrem Arbeitsgerät.

„Ein Highlight des Jahres war die Auslieferung von 44 Waldboxen an alle unteren Forstbehörden des Landes, ein bundesweites Vorzeigeobjekt. Unter dem Titel der Nachhaltigkeitsvorsorge verfügen Waldpädagogen und Revierleiter an den unteren Forstbehörden nun über alle benötigten Materialien für Waldpädagogikprojekte auf einem mobilen Anhänger. Denn vor allem Kindergartenkinder und Schüler sollen frühzeitiger und intensiver in Kontakt mit dem Wald, Forstwirtschaft und Naturschutz kommen“, sagte Minister Hauk.

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