Integration

Land würdigt Arbeit der kommunalen Integrationsbeauftragten

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Das Bild zeigt ein Banner des Ministeriums für Gesundheit, Soziales und Integration in einem Veranstaltungsraum. Im Hintergrund laufen Gäste der Veranstaltung.

Bereits seit zehn Jahren fördert das Land Baden-Württemberg Integrationsbeauftragte in den Kommunen. Bei einem Empfang würdigte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha ihre wertvolle Arbeit. Sie seien auch für das Land Stützpfeiler der Integrationsarbeit.

Seit dem Jahr 2013 fördert das Land Baden-Württemberg Integrationsbeauftragte in den Kommunen. Was vor zehn Jahren an einzelnen wenigen Standorten begann, hat sich inzwischen zu einem Erfolgsmodell für gelingende Integration entwickelt. Rund 180 Integrationsbeauftragte werden inzwischen vom Land finanziert. Sie planen, steuern und koordinieren Integrationsarbeit an zentraler Stelle vor Ort und leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag für Teilhabe und den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Land. Zur Würdigung ihrer wertvollen Arbeit lud das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration die Integrationsbeauftragten diese Woche zu einem festlichen Empfang ins Alte Schloss in Stuttgart ein. Damit dankte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha den Integrationsbeauftragten Baden-Württembergs für ihre so wichtige und erfolgreiche Arbeit.

Stützpfeiler der Integrationsarbeit

„Integration ist und bleibt ein Kernthema für unsere gesellschaftliche Entwicklung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so Lucha in Stuttgart. Die Integrationsbeauftragten setzten mit ihrer Arbeit den Grundstein für eine erfolgreiche Integration vor Ort sowie eine möglichst gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben. „Bereits seit zehn Jahren sind Integrationsbeauftragte vor Ort in den Kommunen aktiv und damit auch für das Land Stützpfeiler der Integrationsarbeit. Es ist an der Zeit, Danke zu sagen“, betonte Lucha.

Herausforderungen sind gewachsen

Die Herausforderungen für die Integrationsbeauftragten seien durch die aktuelle Zuwanderung und damit einer zunehmenden Diversität deutlich gestiegen, vielerorts führe dies zu gesellschaftlichen Spannungen. „Deshalb ist die Arbeit der Integrationsbeauftragten vor Ort nun wichtiger denn je. Nur gemeinsam können wir es schaffen, ein friedliches Zusammenleben vor Ort so zu gestalten, dass Zuwanderung auch als Chance gesehen wird“, so Lucha weiter. „Grundlage ist dabei unsere freiheitlich demokratische Grundordnung, die es gerade jetzt besonders zu schützen und zu stärken gilt. Daran gibt es nichts zu rütteln. Sie gilt für alle Menschen im Land, egal wie lange sie hier schon leben.“

Auch Städtetagspräsident Dr. Frank Mentrup würdigte im Namen seiner Kollegen des Gemeinde- und Landkreistages die Arbeit der Integrationsbeauftragten und betonte deren herausragende Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gerade in diesen herausfordernden Zeiten.

Förderung von Integrationsbeauftragten

Seit dem Jahr 2013 fördert das Land Baden-Württemberg Integrationsbeauftragte in den Kommunen. Im Jahr 2023 werden rund 180 Kommunen gefördert. Die Zuwendungen orientieren sich an den Einwohnerzahlen der Kommunen und gliedern diese in drei Gruppen. Gefördert wird maximal eine Stelle pro Kommune mit höchstens 20.000 Euro pro Jahr.

Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration: Förderung von Integrationsbeauftragten

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