Fachkräfte

Land will Netzwerk der Welcome Center für internationale Fachkräfte ausbauen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)

Das Wirtschaftsministerium fördert auch in den kommenden Jahren den Betrieb von Welcome Centern im Land. Das bestehende Netzwerk soll ausgebaut werden. Die Welcome Center beraten kleine und mittlere Unternehmen sowie internationale Fachkräfte zu deren Integration in den Arbeitsmarkt.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert auch in den kommenden Jahren den Betrieb von Welcome Centern im Land. Alle bisherigen Träger sowie neue interessierte Organisationen können ihre Anträge bis zum 31. Januar 2019 stellen. Das Landesprogramm soll vom 1. Juli 2019 bis voraussichtlich 2025 befristet sein. Die Welcome Center beraten kleine und mittlere Unternehmen sowie internationale Fachkräfte zu deren Integration in den Arbeitsmarkt.

Wichtiger Baustein zur Fachkräftesicherung

„Die starke Wirtschaft in Baden-Württemberg benötigt auch künftig Fachkräfte aus dem Ausland“, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut. Die bestehenden Welcome Center im Land seien bereits ein wichtiger Baustein zur Fachkräftesicherung. „Mit dem Neuaufruf wollen wir erreichen, dass in möglichst allen Regionen unseres Landes Welcome Center etabliert werden. Zudem wollen wir den Trägerorganisationen eine verlässliche Förderperspektive bieten“, so die Ministerin.

Im Gegensatz zu den großen Unternehmen im Land hätten viele kleine und mittlere Unternehmen Probleme, Fachkräfte aus dem Ausland zu rekrutieren und in ihren Betrieb zu integrieren. Andererseits hätten aber auch viele qualifizierte Personen aus dem Ausland sowie ausländische Studierende an den hiesigen Hochschulen einen Beratungsbedarf, wenn es darum geht, in Baden-Württemberg zu leben und zu arbeiten. „An diesen Punkten setzt die Arbeit der Welcome Center an. Sie sollen sich als Kompetenzzentren etablieren und zur Integration internationaler Fachkräfte in unseren Arbeitsmarkt beraten“, so Hoffmeister-Kraut.

Bereits heute gebe es Fachkräfteengpässe – insbesondere im Bereich der Pflege und in vielen technischen Berufen: „Die demografische Entwicklung und die Digitalisierung werden den Bedarf an akademisch als auch dual ausgebildeten Fachkräften weiter erhöhen. Deswegen haben wir es uns in der Fachkräfteallianz Baden-Württemberg zum Ziel gesetzt, alle Potenziale der inländischen Fachkräfte zu erschließen. Daneben wollen wir uns aber auch gezielt dafür einsetzen, internationale Fachkräfte zu gewinnen“, so die Ministerin abschließend.

Weitere Informationen

Das Landesprogramm fördert den Betrieb von Welcome Centern in Baden-Württemberg. Dabei soll ein regionales Welcome Center mit seinem Angebot die Fläche einer Planungsregion oder eines vergleichbar großen Verflechtungsraums abdecken. Die Träger der Welcome Center sollen regional bzw. sektoral gemeinsam mit den relevanten Akteuren die beschäftigungsbezogene Integration von internationalen Fachkräften aller Berufsgruppen voranbringen. Das Welcome Center Sozialwirtschaft soll sektorspezifisch landesweit tätig sein. Darüber hinaus soll es mit seinem Knowhow die regionalen Welcome Center unterstützen.

Wirtschaftsministerium: Förderaufruf sowie Antragsformulare

Weitere Meldungen

Landtag, Plenarsaal von oben
Landtagswahl

Zahlen, Daten, Fakten zur Landtagswahl

Seitlich geöffnetes Feuerwehrfahrzeug. Quelle: Gertrud-Luckner-Gewerbeschule Freiburg, Klasse D3FG, Schuljahr 09/10
Kommunen

Land beschafft Löschfahrzeuge für Städte und Gemeinden

Ein Smartphone wird in Händen gehalten.
Verbraucherschutz

Betrugsmaschen auf Social-Media-Plattformen erkennen

Die Strohgäubahn steht im Bahnhof von Korntal. (Foto: dpa)
Schienenverkehr

Land stärkt kommunale Nebenbahnen

Traktor auf einem Feld
Ökolandbau

Land fördert überregionale Koope­rationen der Bio-Musterregionen

Bürger wählt (Foto: © dpa)
Landtagswahl 2026

Informationsangebote zur Sicherheit im Wahlkampf

Logo des Dr.-Rudolf-Eberle-Preises: Der Stauferlöwe in einem gelben Kreis steht vor dem Schriftzug „INNOVATION BW – Innovationspreis Baden-Württemberg – Dr.-Rudolf-Eberle-Preis“ auf weißem Hintergrund
Innovation

Ausschreibung für Innovationspreis des Landes 2026 gestartet

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 20. Januar 2026

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Grand Est und Land mobilisieren für Zukunft der Bioökonomie

von links nach rechts: Thomas Strobl, Stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister, Sandra Boser, Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Marion Gentges, Ministerin der Justiz und für Migration, Dr. Ute Leidig, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, Florian Haßler, Staatssekretär im Staatsministerium
Kabinettsausschuss

46 Maßnahmen gegen Hass und Hetze

Gesprächsrunde mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (rechts) am 26. November 2025 an der Wilhelmsschule in Stuttgart-Wangen, an der ein Pilotprojekt der Familiengrundschulzentren eingerichtet wird.
Bildung

Land stärkt Erziehungspartnerschaft

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Kreiswahlvorschläge stehen endgültig fest

Illustration eines Zuges. Dieser fährt an einem Schild mit der Aufschrift "Digitaler Knoten Stuttgart" vorbei.
Schienenverkehr

340 Millionen Euro für Digitalen Knoten Stuttgart

Ein Wanderer betrachtet bei Bad Urach den Uracher Wasserfall. (Bild: dpa)
Geodaten

Neue App „BW mobil“ auf der CMT vorgestellt

Eine Polizistin löst zur Demonstration einen sogenannten Taser aus.
Polizei

Breiter Praxischeck für den Taser bei der Polizei