Lärmschutz

Land weiter Spitzenreiter in der Lärmbekämpfung

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Ein Verkehrsschild mit Tempo 30 und darunter dem Hinweis: „22 bis 6 h Lärmschutz“

Lärm ist lästig und macht krank. Eine Studie zeigt, dass Baden-Württemberg unter den 16 Bundesländern den Spitzenplatz beim Lärmschutz belegt. Der Lärmschutzbeauftragte der Landesregierung, Thomas Marwein, fordert weitere Maßnahmen des Bundes.

Baden-Württemberg ist Spitzenreiter beim Lärmschutz. Dies belegt der „Bundesländerindex Mobilität und Umwelt 2020/2021“ der Verbände Allianz pro Schiene, BUND und Verkehrssicherheitsrat, welcher die Länder auf Nachhaltigkeit und Sicherheit im Straßenverkehr untersucht. Der Lärmschutzbeauftragten der Landesregierung, Thomas Marwein, unterstreicht: „Der Index sieht Baden-Württemberg bei der Lärmbekämpfung weit vor den anderen Bundesländern. Dass wir unseren Spitzenplatz aus dem letztjährigen Index behaupten konnten, ist ein tolles Ergebnis für das Land. Dennoch muss bundesweit mehr für den Lärmschutz getan werden.“

Spitzenplatz beim Lärmschutz

Die Studie bescheinigt Baden-Württemberg eine Vorbildfunktion und lobt, dass sich das als einziges Land als einziges konkrete und ambitionierte Ziele beim Lärmschutz setzt. „Die Landesregierung arbeitet unermüdlich und erfolgreich daran, die Zahl der Menschen, die unter Verkehrslärm leiden, zu verringern“, sagt der Lärmschutzbeauftragte. Der Bundesrat hat sich am 15. Mai 2020 mit großer Mehrheit für die effektive Minderung von Motorradlärm ausgesprochen. „Die baden-württembergische Landesregierung hat hier die wesentlichen Punkte eingebracht. Die Bundesregierung muss den Beschluss nun umsetzen, damit Lärmgeplagte endlich entlastet werden“, fordert Marwein.

Beim „Bundesländerindex Mobilität und Umwelt“ betrachtet das Marktforschungsinstitut Quotas mobilitätsrelevante Statistiken und verkehrspolitische Ziele der 16 Bundesländer. Auch in den Bereichen Verkehrssicherheit und Flächenverbrauch erreichte Baden-Württemberg die Spitzenplätze. Damit führt das Land das Ranking an.

Allianz pro Schiene: So gehen die Bundesländer gegen Verkehrslärm vor

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