Quartiersentwicklung

Land unterstützt weitere Quartiersprojekte mit rund 650.000 Euro

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Symbolbild: Bewohner des Mehrgenerationenhauses in Überlingen stehen auf Balkonen.
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Für die Entwicklung von alters- und generationengerechten Quartieren unterstützt das Land acht Kommunen mit insgesamt 650.000 Euro. Das Förderprogramm ist Teil der erfolgreichen Landesstrategie „Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten.“

Das Projekt „Wir gestalten unsere Allmende – Begegnung vor Ort“ in Schwäbisch Gmünd ist der mittlerweile 100. Quartiersimpuls, den das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration in Baden-Württemberg unterstützt. Daneben bekommen in der aktuellen Förderrunde auch weitere sieben Projekte eine Unterstützung des Landes. Mit dabei sind ländliche Gemeinden wie Mulfingen, Fronreute und Wäschenbeuren, Städte wie Heidenheim, Kirchheim und Oberkirch sowie der Alb-Donau-Kreis. Insgesamt rund 650.000 Euro stellt das Land dort für die Entwicklung von alters- und generationengerechten Quartieren bereit.

„Jeder einzelne Quartiersimpuls vor Ort ist ein Schritt in Richtung Alters- und Generationengerechtigkeit für unser Land“, freut sich Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha bei der Bekanntgabe der geförderten Kommunen am 21. Oktober 2022 in Stuttgart. „Die Projekte geben spannende, zukunftsgewandte Antworten auf die drängendsten Fragen unserer Zeit, also auf den demografischen und klimatischen Wandel. Daher wollen wir auch im nächsten Jahr 2023 wieder Kommunen die Chance geben, sich für die Förderung von Quartiersprojekten zu bewerben. Diesen Herausforderungen können wir nur gemeinsam begegnen, deshalb rufe ich alle Kommunen im Land dazu auf: Gestalten Sie Ihre Zukunft mit.“ 

Förderprogramm „Quartiersimpulse“

Das Förderprogramm „Quartiersimpulse“ ist Teil der erfolgreichen Landesstrategie „Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten.“ und wird von der Initiative „Allianz für Beteiligung“ im Auftrag des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration umgesetzt. Zur Förderung können Kommunen sich beim „Gemeinsamen Kommunalen Kompetenzzentrum für Quartiersentwicklung“ (GKZ.QE) von Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag beraten lassen. Darüber hinaus bietet die Quartiersakademie interessierten Bürgerinnen und Bürgern, ehrenamtlich Engagierten zivilgesellschaftlicher Organisationen und Mitarbeitenden kommunaler Verwaltungen Qualifizierungen zu Quartiersentwicklung sowie weiteren Querschnittsthemen wie Integration und Inklusion an.

Quartiersimpulse decken verschiedenste Themen ab

Eines zeigt sich bei diesen Projekten deutlich: So vielfältig wie die Kommunen in Baden-Württemberg sind, so vielfältig sind auch ihre Quartiersimpulse. Städte, Gemeinden und Landkreise können hierbei auf die lokalen Gegebenheiten angepasste Projekte zur alters- und generationengerechten Entwicklung von Stadtteilen, Nachbarschaften und Gemeinden angehen. Dabei spielt die Beteiligung und Vernetzung der Menschen vor Ort eine zentrale Rolle. Denn unser Zusammenleben lebt vom Austausch zwischen Zivilgesellschaft und Kommunen, hier können wir Vertrauen und Identifikation in Institutionen schaffen, indem sich Kommunen für die Belange ihrer Menschen einsetzen. Daher sind dies – neben  dem Bezug zu verschiedenen Generationen – notwendige Voraussetzungen für eine Förderung der Projekte.

In der aktuellen Runde werden acht Quartiersimpulse (PDF) gefördert, die eine Bandbreite an Themen vom demografischen Wandel bis zu Teilhabe- und Begegnungsmöglichkeiten abdecken: Ob neue, aktivierende Strukturen in verödenden Innenstädten zur Erhaltung und Wiederbelebung von Nachbarschaftsstrukturen (Heidenheim), altersfreundliche Kommunen mit Teilhabe- und Versorgungsmöglichkeiten für ältere Menschen (Fronreute) oder niederschwellige Begegnungsorte wie Wildpflanzenparks mit einem Schulungs- und Begegnungszentrum (Schwäbisch Gmünd): Quartiersentwicklung zeigt sich als Querschnittsthema, bei dem der Ausbau der sozialen Infrastruktur für die Lebensqualität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt ein besonders wichtiger Faktor ist.

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