Tourismusinfrastruktur

Land unterstützt 28 kommunale Tourismusprojekte

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Menschen gehen auf einem Uferweg am Bodensee spazieren.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert im Jahr 2023 28 kommunale Vorhaben im Rahmen des Tourismusinfrastrukturprogramms. Mit der Gesamtfördersumme von rund 13,69 Millionen Euro werden Investitionen in Höhe von rund 52,4 Millionen Euro angestoßen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat am 29. März 2023 die Projekte bekannt gegeben, die 2023 aus dem Tourismusinfrastrukturprogramm (TIP) des Landes gefördert werden können. Das Land kann im jahr 2023 mit insgesamt 28 kommunalen Tourismusinfrastrukturprojekten (PDF), wie im letzten Jahr, eine große Anzahl von kommunalen touristischen Projekten unterstützen – sechs der 28 Vorhaben sind durch den Ausschuss des Landtags für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus zu genehmigen. Mit einer Gesamtfördersumme in Höhe von rund 13,69 Millionen Euro und dadurch angestoßenen Investitionen in Höhe von rund 52,4 Millionen Euro erreicht das TIP auch in 2023 ein sehr hohes Niveau. 

Unterstützung des Ausbaus von öffentlichen Tourismuseinrichtungen

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp sagte: „Das Tourismusinfrastrukturprogramm ist ein hervorragendes Instrument, um die Kommunen zielgerichtet bei dem zukunftsfähigen Ausbau von öffentlichen Tourismuseinrichtungen zu unterstützen. Die aktuellen Herausforderungen, wie die noch andauernden Auswirkungen der Corona-Pandemie, die Energiekrise, die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels oder auch der branchenübergreifende Fachkräftemangel verlangen auch der Tourismusbranche die Bereitschaft für einen dauerhaften Wandel ab. Dies trifft die Tourismuskommunen gleichermaßen wie die anderen Akteurinnen und Akteure im Tourismus. Investitionen in kommunale Tourismusinfrastruktureinrichtungen können dabei ein wichtiger Baustein sein, um Veränderungsprozesse anzustoßen. Es freut mich ganz besonders, dass sich trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingen viele Gemeinden für die Errichtung, eine Modernisierung oder eine energetische Sanierung ihrer Tourismuseinrichtung entschlossen haben.“

Die Tourismuskommunen im Land seien ein wichtiger Partner, um das Tourismusland Baden-Württemberg im globalen Wettbewerb um die Gäste gut zu positionieren. Die strategische Weiterentwicklung der Freizeit- und Tourismusinfrastruktur habe die Landesregierung bereits in der Tourismuskonzeption Baden-Württemberg als ein zentrales Handlungsfeld festgeschrieben. „Maßnahmen wie der Ausbau der touristischen Wander- und Radinfrastruktur, energetische Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen in den Thermen oder von anderen Einrichtungen in Tourismuskommunen sind konkrete Beispiele, um als Tourismusland diesen notwendigen Wandel voranzubringen“, sagte Dr. Patrick Rapp abschließend.

Tourismusinfrastrukturprogramm

Mit dem Tourismusinfrastrukturprogramm fördert das Land kommunale Projekte, die die Errichtung, Modernisierung, (energetische) Sanierung und den Umbau von kommunalen Tourismusinfrastruktureinrichtungen in Baden-Württemberg zum Ziel haben und die für die Gestaltung eines zukunftsfähigen Gesamtangebots notwendig sind.

Gemäß § 5 Absatz 8 des Staatshaushaltsgesetzes 2023 ist vor der Gewährung von Finanzhilfen über 500.000 Euro für Tourismusinfrastrukturprojekte die Zustimmung des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landtags erforderlich. Von den 28 Maßnahmen liegen insgesamt sechs Vorhaben über der Zuschussgrenze von 500.000 Euro, sodass bei diesen der zuständige Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus noch abschließend über die Gewährung der Förderung entscheiden muss.

Übersicht: Geförderte Vorhaben im Rahmen des TIP 2023 (PDF)

Weitere Meldungen

Eine Trachtengruppe beim Landesfestumzug der Heimattage 2018 in Waldkirch (Bild: © picture alliance/Achim Keller/dpa).
Kunst und Kultur

Land ehrt zehn Bürgerinnen und Bürger mit Heimatmedaille

Heimat

Höhepunkt der Heimattage 2026: Landesfesttage in Oberkirch

Bio-Musterregion Freiburg
Weinbau

Weinbauland Baden-Württemberg stärken

Gewächshaus
Landwirtschaft

Obst- und Gemüsebau im Klimawandel

Startbildschirm der Warn-App NINA.
Bevölkerungsschutz

Bundesweiter Warntag am 10. September 2026

Ministerin Theresa Schopper spricht auf der Pressekonferenz anlässlich der landesweiten Eröffnung des Tages und der Nacht des offenen Denkmals 2026 in Rottweil.
Denkmalpflege

Nacht und Tag des offenen Denkmals 2026

von links nach rechts: Sebastian Gehring, Vorstand Marketing & Medien der SG Sonnenhof Großaspach, Christian Fischer, Vizepräsident Karlsruher SC, Dominik Schwärzel, Vorstandsvorsitzender des SSV Ulm, Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle (VfB Stuttgart), Manuel Hagel, Innenminister von Baden-Württemberg, Daniel Förderer, Geschäftsführer der TSG 1899 Hoffenheim und Holger Sanwald, Vorstandsvorsitzender des 1. FC Heidenheim
Sicherheit

Baden-Württemberg stärkt die Stadionallianzen

Eine Person hält ein Smartphone in der Hand. Auf dem Display sieht man die Startseite der Ehrenamtskarten-App für Baden-Württemberg.
Bürgerengagement

Mehr als 25.000 Ehrenamtskarten ausgegeben

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Kinderschutz

Aktionstage Kinder- und Jugend­schutz gehen in zweite Runde

Bio-Musterregion Bodensee
Landwirtschaft

Der Bodenseeapfel ist weit mehr als ein gesundes Lebensmittel

In einem Büro unterhalten sich zwei Frauen. Eine sitzt an einem Tisch und eine steht neben dem Tisch. Auf dem Tisch steht ein Laptop.
Wirtschaft

Land fördert Beratungen für mittelständische Unternehmen

Eine muslimische Einwanderin sitzt mit anderen Personen am Tisch und schaut sich während des Englischunterrichts Blätter mit Grammatikaufgaben an.
Integration

Land fördert 37 lokale Integrationsprojekte

Landesstand „THE LÄND of Games“ auf der Gamescom 2026
Spielemesse

Baden-Württemberg auf der internationalen Games-Bühne

Landkreis Ravensburg
Gemeinsamer Antrag 2026

Ergebnisse des Flächenüber­wachungssystems einsehbar

Salbei-Glatthafer-Wiese auf einer Böschung im Frühsommer (Foto: © Dr. Tillmann Stottele)
Arten- und Klimaschutz

Wettbewerb „Straßenoasen“ geht in die nächste Runde