Klimaschutz

Land fördert 20 innovative Wasserstoffprojekte

Anlage zur industriellen Produktion von Methangas

Im Rahmen des „Zukunftsprogramms Wasserstoff BW“ fördert das Umweltministerium 20 Projekte zu Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien mit rund 26 Millionen Euro. Die Unternehmen im Land sollen damit ihre weltweite Führungsposition bei innovativen Technologien behaupten und ausbauen können.

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft wird im Rahmen des „Zukunftsprogramms Wasserstoff BW“ 20 Projekte zu Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien fördern. Die Landesregierung stellt dafür Haushaltsmittel in Höhe von 26,4 Millionen Euro bereit.

„Wir machen bei diesem wichtigen Thema Tempo und setzen die Maßnahmen im Rahmen der Wasserstoff-Roadmap Baden-Württemberg rasch und konsequent um“, sagte Klimaschutzministerin Thekla Walker. „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz, weil grüner Wasserstoff eine Schlüsseltechnologie bei der Energiewende ist.“

Ziel sei es, fügte die Ministerin hinzu, insbesondere die Unternehmen dabei zu unterstützen, eine zukunftsfähige Wasserstoffwirtschaft zu etablieren. Die Projekte, die durch eine Jury begutachtet und den Zuschlag erhalten haben, werden am 1. Januar 2022 starten.

Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie sichern Arbeitsplätze

„Wir stärken mit dem Zukunftsprogramm Wasserstoff BW die Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Land, damit sie ihre weltweite Führungsposition bei innovativen Technologien behaupten und ausbauen können“, erläuterte Walker. Im Kern gehe es um industrielle Forschung und darum, die Etablierung einer Wasserstoffwirtschaft in Baden-Württemberg zu beschleunigen. Den baden-württembergischen Unternehmen werde damit ermöglicht, wegweisende Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien zu entwickeln, zu produzieren, anzuwenden und neue Marktanteile zu gewinnen.

In der nun beginnenden Phase der Entwicklung und Umsetzung hin zur Serienreife von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien stehen die führenden Unternehmen vor der Herausforderung, ihr Know-how auf relevante Stückzahlen zu übertragen und so kostengünstigere Produkte für den Weltmarkt anbieten zu können, hob Ministerin Walker hervor: „Eine schnelle Industrialisierung der mobilen und stationären Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien und -anwendungen dient somit dem Erhalt und dem Ausbau von Arbeitsplätzen in Baden-Württemberg.“

Förderbausteine des Zukunftsprogramms Wasserstoff BW

Das Zukunftsprogramm Wasserstoff BW greift Themen der Wasserstoff-Roadmap Baden-Württemberg auf, die das Kabinett am 15. Dezember 2020 beschlossen hat. Im Fokus des Programms stehen baden-württembergische Unternehmen (beispielsweise Hersteller, Ausrüster, Zulieferer und Anwender) und deren mit der Forschung entwickelte Projekte (beispielsweise Technologien, Anlagen, Konzepte, Prozesse), die zur Anwendung gebracht werden sollen.

Es werden fünf Bausteine aus der Wasserstoff-Roadmap Baden-Württemberg gefördert:

  • Förderbaustein 1: Industrielle Forschung, Weiterentwicklung und Fertigung
  • Förderbaustein 2: Speicherung und Transport von Wasserstoff
  • Förderbaustein 3: Entwicklung und Anwendung netzunabhängiger mobiler Stromversorgungsanlagen
  • Förderbaustein 4: Weitere Projektideen
  • Förderbaustein 5: Umsetzbarkeitsprüfungen

Die geförderten Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind (ein Projekt kann auch aus mehreren Unternehmen bestehen):

Symbolbild: Ein Auto steht neben einem Baustellenschild am Neckartor. (Bild: Sebastian Gollnow / dpa)
  • Strassenbau

Bundesstraße zwischen Rötenbach und Löffingen freigegeben

Ein Haus, dessen Grundgerüst aus Holz besteht, steht in einem Tübinger Neubaugebiet. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
  • Holzbau

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Ein Krankenpfleger schiebt in einer Klinik ein Krankenbett über einen Flur. (Foto: © dpa)
  • Gesundheit

140 Millionen Euro für Krankenhäuser im Land

Agro Energie Hohenlohe GmbH & Co. KG mit der Bewerbung „Effizienzsteigerung im Ackerbau in Hohenlohe durch Nährstoffrückgewinnung aus Wirtschaftsdüngern“
  • Energie

Potential von Biogas besser nutzen

Ein mit Solarzellen ausgerüstetes Einfamilienhaus.
  • Solarstrom

Volles Potential bestehender Photovoltaik-Anlagen nutzen

Die Fachjury im Stuttgarter Haus der Wirtschaft: (v.l.n.r.: Hilde Leiss, Joachim Haller, Julia Rabenstein, Andreas Möller, Barbara Butz, Dr. Sabine Wilp, Christiane Nicolaus, Jurymoderation: Karin Schiwek)
  • Wettbewerb

Nominierungen für die Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2022“

Ein Schüler schreibt im Unterricht einen Text in sein Heft (Bild: © dpa).
  • Schule

Sommerschulen starten an 69 Standorten

Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)
  • Forschung

Hauk besucht Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung

Karte von Baden-Württemberg, auf der die am STADTRADELN teilnehmenden Kommunen flächig dunkelblau eingefärbt sind.
  • Radverkehr

Schluss-Etappe beim STADTRADELN 2022

Ein Apotheker der Universitätsklinik Freiburg steht in der Apotheke des Klinikums vor einem Regal. (Bild: picture alliance/Philipp von Ditfurth/dpa)
  • Medizin

Apotheke des Uniklinikums Heidelberg erweitert

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Firmenbesuch

Handwerk ist wichtiger Partner für Klimaschutz und Energiewende

Kernkraftwerk Philippsburg ohne Türme (Aufnahme vom 03.06.2020)
  • Atomkraft

Meldepflichtiges Ereignis im Kernkraftwerk Philippsburg

Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
  • Umweltschutz

Hauk besucht Regierungsbezirk Karlsruhe

Menschen stehen während der „Langen Nacht der Museen“ im Kunstmuseum in Stuttgart vor dem Kunstwerk „yet sometimes what is read successfully, stops us with its meaning, no. II“ des Künstlers Michel Majerus aus dem Jahr 1998 (Bild: © dpa)..
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