Kunst und Kultur

Grube bleibt Intendant der Württembergischen Landesbühne

Berechne Lesezeit
  • Teilen
WLB Esslingen
Marcus Grube, Intendant der Württembergischen Landesbühne

Marcus Maria Grube bleibt bis 2029 Intendant der Württembergischen Landesbühne. Ab 2024/25 übernimmt er die Intendanz alleine, nachdem er gemeinsam mit Friedrich Schirmer das Theater sehr erfolgreich durch die schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie geführt hat.

Marcus Maria Grube wird im Herbst 2024/25 alleiniger Intendant der Württembergischen Landesbühne Esslingen (WLB), sein Vertrag wurde bis zum Ende der Spielzeit 2028/2029 verlängert. Gemeinsam mit Friedrich Schirmer führt er das Haus seit 2019. Dafür hat sich der Verwaltungsrat der WLB am 14. Juli 2022 einstimmig ausgesprochen. Friedrich Schirmer, seit 2012 Intendant der Württembergischen Landesbühne Esslingen, scheidet zum Ende der Spielzeit 2023/2024 aus.

Staatssekretärin Petra Olschowski sagte: „Wir haben die Weichen für die Zeit nach Friedrich Schirmer gestellt. Marcus Grube bringt Kompetenz, Erfahrung und Lust auf Weiterentwicklung mit. Ich freue mich, dass er die Intendanz der WLB ab 2024/25 alleine übernimmt, nachdem er gemeinsam mit Friedrich Schirmer das Theater sehr erfolgreich durch die schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie geführt hat.“

Oberbürgermeister Matthias Klopfer sagte: „In den letzten Jahren wurde mit der Doppelspitze Schirmer/Grube die wertvolle künstlerische Arbeit am Standort Esslingen gefestigt und ausgebaut. Wir freuen uns, dieses hohe künstlerische Niveau des Theaters mit Marcus Grube als Intendanten über die nächsten Jahre sicherzustellen und damit die kulturelle Marke WLB Esslingen zukunftsfähig aufzustellen und weiter festigen zu können."

Marcus Maria Grube

Marcus Grube, 1973 in Erlangen geboren, studierte zunächst Evangelische Theologie an den Universitäten Hamburg, München und Erlangen. Anschließend erfolgte ein Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, Fachrichtung Schauspiel.

Unter der Intendanz von Friedrich Schirmer war er Regieassistent und Regisseur am Schauspiel der Württembergischen Staatstheater Stuttgart. Von 2005 bis 2014 war er Dramaturg am Schauspielhaus Bochum und Chefdramaturg für das Schauspiel am Theater Kiel sowie am Theater Bielefeld. Seit der Spielzeit 2014/2015 ist er Chefdramaturg an der Württembergischen Landesbühne Esslingen, davon von 2014 bis 2019 auch als stellvertretender Intendant in künstlerischen Angelegenheiten. Seit Beginn der Spielzeit 2019/2020 ist er gemeinsam mit Friedrich Schirmer WLB-Intendant.

Marcus Grube ist Autor etlicher Bühnenbearbeitungen und ist bei der Entwicklung von kulturpolitischen Strategien engagiert. So war Marcus Grube von 2008 bis 2011 Mitglied der Kulturkommission des Landes Schleswig-Holstein. Von 2018 bis 2020 war er Leiter des Forums „Strategien der Transformation“ im vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst aufgelegten „Dialog 2020. Kulturpolitik für die Zukunft“.

Württembergische Landesbühne Esslingen

Die Württembergische Landesbühne Esslingen ist eine von drei Landesbühnen in Baden-Württemberg. Sie ermöglicht ein vielfältiges und hochwertiges Angebot von Kunst und Kultur im ländlichen Raum. Die Württembergische Landesbühne Esslingen trägt ebenso wie die beiden anderen Landesbühnen (die Badische Landesbühne Bruchsal und das Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen) dazu bei, dass es überall im Land Theaterangebote gibt. Sie bietet an ihrem Standort in Esslingen und an den verschiedenen Gastspielorten in der Region ein breites Spektrum von Inszenierungskonzepten. Die Spielpläne pflegen gleichermaßen das zeitgenössische und das klassische Drama. Mit einer eigenen Sparte des Kinder- und Jugendtheaters rundet die Württembergische Landesbühne ihr theaterpädagogisches Angebot ab und leistet so kulturelle Basisarbeit im ganzen Land.

Wegen ihrer besonderen Aufgabenstellung werden die drei Landestheater mit rund 70 Prozent des Gesamtbudgets vom Land finanziert. Die verbleibenden 30 Prozent werden von kommunaler Seite aufgebracht.

Württembergischen Landesbühne Esslingen (WLB)

Weitere Meldungen

DEHOGA Cup
Start-up BW

Kleinblatt GmbH aus Stuttgart gewinnt den DEHOGA CUP

Wirtschaftsministerin Dr, Nicole Hoffmeister-Kraut (Zweite von rechts) überreicht Adolf Klek (Mitte) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Adolf Klek mit Staufermedaille geehrt

Holger Neinhaus und Arne Braun
Kunst und Kultur

Holger Neinhaus bleibt geschäftsführender Vorstand am ZKM

Ein älteres Paar wandert bei Sonnenschein auf einem Feldweg bei Fellbach zwischen zwei Rapsfeldern hindurch. (Bild: Christoph Schmidt / dpa)
Ländlicher Raum

Flurneuordnung in Furtwangen bewilligt

Marktplatz Heilbronn, Videoschutz
Sicherheit

Landtag gibt Kommunen mehr Möglichkeiten zum Videoschutz

Marktplatz in Waiblingen
Städtebauförderung

270,63 Millionen Euro für 319 Städtebaumaßnahmen

Ländlicher Raum
Ländlicher Raum

Modernisierung Ländlicher Wege ist Zukunftssicherung

Gruppenbild Pou der Hinematioro mit Māori
Kunst und Kultur

Ahnenbild kehrt nach 250 Jahren zu den Māori zurück

Logo der Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2026“
Wettbewerb

Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2026“ zu vergeben

Die Altstadt von Meersburg am Bodensee.
Tourismus

Nationale Tourismusstrategie setzt klaren Kurs auf Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 20. Januar 2026

von links nach rechts: Thomas Strobl, Stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister, Sandra Boser, Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Marion Gentges, Ministerin der Justiz und für Migration, Dr. Ute Leidig, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, Florian Haßler, Staatssekretär im Staatsministerium
Kabinettsausschuss

46 Maßnahmen gegen Hass und Hetze

CMT 2026 Tourismustag
Tourismus

Tourismus kann 2025 hohes Niveau halten

Ein Wanderer betrachtet bei Bad Urach den Uracher Wasserfall. (Bild: dpa)
Geodaten

Neue App „BW mobil“ auf der CMT vorgestellt

Freilichtspiele auf einer Treppe
Kunst und Kultur

Land stärkt Festspiele mit zusätzlich 320.000 Euro