Weltkrebstag

Früher Nachweis von Krebs erleichtert die Therapie

Berechne Lesezeit
  • Teilen
In einem ärztlichen Labor untersucht eine Frau eine Probe am Mikroskop.

Anlässlich des Weltkrebstages appelliert Gesundheitsminister Manne Lucha an die Menschen im Land, Krebs-Vorsorgeuntersuchungen wieder stärker in Anspruch zu nehmen. Ein früher Nachweis der Erkrankung erleichtert die Therapie.
 
Angesichts gesunkener Zahlen appelliert Sozial- und Gesundheitsminister Manne Lucha zum Weltkrebstag an die Menschen im Land, Krebs-Vorsorgeuntersuchungen wieder stärker in Anspruch zu nehmen. „Ein früher Nachweis der Erkrankung erleichtert die Therapie“, so Lucha am Freitag, 3. Februar 2023. „Nicht erst seit der Corona-Pandemie gibt es einen Abwärtstrend, was entsprechende Untersuchungen angeht. Insbesondere bei Männern müssen wir noch mehr für Präventions- und Vorsorgeangebote werben. So ist etwa Prostatakrebs in Deutschland bei Männern mit 30 Prozent die am häufigsten diagnostizierte Krebsart. Während Frauen meist schon in ihrer Jugend regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen, ist das für viele Männer erst später ein Thema. Klar ist: Der Kampf gegen Krebs ist weiterhin eine bedeutende gesundheitspolitische Aufgabe.“

Knapp 26.000 Krebstote im Jahr 2021 im Land

Im Jahr 2021 starben 13.834 Männer und 12.131 Frauen aus Baden-Württemberg an den Folgen einer Krebserkrankung. Regionale Zahlen für die einzelnen Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg finden Sie online im Gesundheitsatlas. Nach wie vor ist es entscheidend, die Häufigkeit sowie mögliche Einflussfaktoren von Krebserkrankungen wissenschaftlich zu erfassen und auszuwerten. Dazu ist eine qualifizierte Krebsregistrierung erforderlich. Baden-Württemberg verfügt über ein funktionierendes Krebsregister, das bundesweit als eines der ersten zertifiziert wurde.

Die flächendeckende stationäre sowie qualitativ hochwertige Versorgung bei Krebserkrankungen wird durch Onkologische Zentren sichergestellt. Diese bilden inzwischen mit den Zentren für personalisierte Medizin eine vernetzte Versorgungsstruktur, um neue Therapie- und Diagnostikmethoden in die onkologische Versorgung einzubinden. Darüber hinaus fördert das Land psychoonkologische Krebsberatungsstellen, die Betroffene bei der Nachsorge betreuen.

Weitere Meldungen

Visualisierung Campus St. Alban
Wohnen

Vernetzungstreffen „Kirche gibt Raum“

Ein Startläufer einer 4x100m-Staffel hält einen Staffelstab in der Hand.
Sport

Landesfinale von „Jugend trainiert“

Gruppenbild der Preisträger des Schülermedienpreises 2026
Medienbildung

Schülermedienpreis 2026 verliehen

Eine Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Flur.
Gesundheitssystem

Hildenbrand kritisiert Umsetzung der GKV-Reform

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Gesundheitsschutz

Gesundheitsminister richtet Hitze-Taskforce ein

Rauchverbotsschild (Foto: © dpa)
Gesundheit

Schülerinnen und Schüler sagen Nein zu Tabak und Nikotin

Kisten mit Gemüse und Obst.
Ernährung

Ernährungsbildung junger Erwachsener stärken

Abschlussveranstaltung zum Projekt "Nachhaltige Schulverpflegung" am 07.07.2026
Ernährung

Nachhaltige Schulverpflegung prägt Bewusstsein

Symbolbild: Eine Frau sitzt an einem Dorfbrunnen. (Foto: © dpa)
Baukultur

Land fördert kommunale Gestaltungsbeiräte

Kur- und Heilwald
Forst

Handbuch für Kur- und Heilwälder veröffentlicht

Unser Dorf hat Zukunft - Landesentscheid 2025: Griessen
Ländlicher Raum

Klettgau-Grießen gewinnt Silber bei „Unser Dorf hat Zukunft“

Verdienstkreuz für Volker Jobst
Auszeichnung

Bundesverdienstkreuz für Volker Jobst

Labor-Utensilien bei einem Drug-Checking-Projekt
Suchthilfe

Land bereitet Drug-Checking-Verordnung vor

Eine Straße führt unter einer Brücke durch
Stadtentwicklung

Grundstein für lebenswerte Ortsmitte in Eislingen gelegt

Eine Mitarbeiterin des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg hält einen Abstrich eines Covid-19 Verdachtsfalles aus Baden-Württemberg in der Hand. (Bild: picture alliance/Marijan Murat/dpa)
Infektionsschutz

Kontaktperson im Land nicht an Andes-Hantavirus erkrankt