Energiewende

Firma Mader als „Ort voller Energie“ ausgezeichnet

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Umweltminister Franz Untersteller (Mitte) zeichnet die Mader GmbH & Co. KG in Leinfelden-Echterdingen als weiteren „Ort voller Energie“ aus und überreichte Peter Maier (geschäftsführender Gesellschafter der Firma Mader) die Plakette. Mit dabei Werner Landhäußer (Gesellschafter und ehemaliger Geschäftsführer der Firma Mader). (Bild: Ludmilla Parsyak / Umweltministerium Baden-Württemberg)

Die Mader GmbH & Co. KG in Leinfelden-Echterdingen ist ein „Ort voller Energie“. Umweltminister Franz Untersteller überreichte die Auszeichnung nach einem Rundgang.

Umweltminister Franz Untersteller hat die Mader GmbH & Co. KG in Leinfelden-Echterdingen (Landkreis Esslingen) als weiteren „Ort voller Energie“ ausgezeichnet. „Es ist beeindruckend, wie das Unternehmen die Energiewende vorlebt“, würdigte Untersteller in seiner Laudatio, „ich hoffe, dass sein Einsatz für die Energieeffizienz und den Klimaschutz andere Unternehmen dazu inspiriert, es ihnen gleich zu tun, um die Treibhausgasemissionen deutlich zu senken.“ Der Minister überreichte Geschäftsführer Peter Maier nach einem Rundgang die Wandplakette des Umweltministeriums mit der Inschrift „Unser Land. Voller Energie“.

Unter anderem besichtigte Untersteller die Fassadenintegrierte Photovoltaik-Anlage – sie ist ein echter Hingucker, weil die Abmessungen der Solarzellen unterschiedlich groß sind. Das Bürogebäude in Echterdingen ist nicht nur energetisch saniert und auf den neuesten Stand gebracht worden. An der Ost-, Süd- und Westseite hängen jetzt auch 397 Solarmodule, die mit einer 95 Kilowatt-Peak-Leistung etwa 70 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbarer Energie selbst erzeugen und darüber hinaus jährlich noch rund 10.000 Kilowattstunden ins Stromnetz einspeisen können.

Pelletsheizung reduziert die CO2-Emissionen deutlich

Das Unternehmen für Druckluft und Pneumatik, das am Hauptsitz in Echterdingen und in Eichenau (bei München) 91 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, investierte auch in die Wärmeversorgung. Eine Pelletsheizung wärmt nun die sanierte Logistik-Halle – der Gesamtenergieverbrauch verringerte sich nach Unternehmensangaben im Vergleich zur vorherigen Heizölheizung um etwa 60 Prozent, was der Einsparung von etwa 200 Tonnen CO2 entspricht.

„Es ist toll, dass die Firma Mader nicht nur vom Klimaschutz spricht, sondern tatkräftig handelt und so die Energiewende bei sich selbst und mit seinen energieeffizienten Druckluftlösungen und Pneumatik-Konzepten auch bei ihren Kunden voranbringt. Solche Unternehmen im Land sind Gold wert“, lobte Untersteller.

„Orte voller Energie“

Die Auszeichnung von „Orten voller Energie“ ist ein Baustein des Kommunikationskonzeptes der Landesregierung zur Energiewende in Baden-Württemberg.

„Wir wollen das Thema Energiewende wieder stärker ins Bewusstsein der Menschen vor Ort rücken“, erklärte Umweltminister Untersteller. „Im Rahmen unserer Kampagne zeichnen wir daher landesweit Personen, Gruppen, Institutionen, Verwaltungen oder Unternehmen aus, die sich auf lokaler Ebene vorbildlich für die Energiewende engagieren.

Energiewende in Baden-Württemberg im Überblick

Weitere Meldungen

Das Flügelrad für Radioaktivität ist auf einer sogenannte Ringleitung für hochkonzentriertes Radon zu sehen.
Strahlenschutz

Ergebnisse des Radon-Messprogramms

Eine Lehrerin in der Grundschule mit Schülerinnen und Schülern.
Schule

102 weitere Ganztagsschulen

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk fordert schnelle Entlastungen bei Energiepreisen

Start-up BW Local - Symbolbild
Start-up BW

Jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Wahlaufruf der Landeswahlleiterin

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Stuttgart, 03.03.2026: Staatssekretär Andre Baumann (zweiter von links) mit den Gründern des Ombudsverein Erdwärme e. V. (von links): Dr. Herbert Pohl (Geschäftsführer, Deutsche ErdWärme GmbH), Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Dr. Horst Kreuter (Vulcan Energie Ressourcen GmbH), Andreas Mühlig (Leiter GE Erzeugung Betrieb EnBW Energie Baden-Württemberg AG), Dr. Hansjörg Roll (Mitglied des Vorstands, MVV Energie AG), Klaus Preiser (Geschäftsführung, badenova Wärmeplus GmbH & Co. KG), Jürgen Scheurer (Geschäftsführer, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.), Jörg Dürr-Pucher, (Vorsitzender, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.)
Energiewende

Ombudsverein Erdwärme für schnelle Schlichtungen gegründet

Ein Schild weist in einem Wahlbüro auf eine Wahlurne für die Briefwahl  hin.
Landtagswahl

Letzte Hinweise zur Briefwahl

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. März 2026

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Eine Frau steckt ihren Stimmzettel für die Bundestagswahl in einem Wahllokal in eine Wahlurne.
Landtagswahl

Stimmabgabe – so geht wählen