Unwetterhilfen

Weitere drei Millionen Euro für Braunsbach

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Felsbrocken liegen in Braunsbach auf einer Baustelle. (Bild: Marijan Murat / dpa)

Mit weiteren drei Millionen Euro fördert das Land die Instandsetzung der vom dramatischen Unwetter im Mai 2016 beschädigten Abwasserkanalisation in Braunsbach. Die Gemeinde hat somit allein aus den Fördertöpfen des Umweltministeriums insgesamt rund 16 Millionen Euro erhalten.

Mit vier weiteren Förderbescheiden in Höhe von insgesamt rund drei Millionen Euro unterstützt das Land die Gemeinde Braunsbach im Landkreis Schwäbisch Hall dabei, die vom dramatischen Unwetter im Mai 2016 beschädigte Abwasserkanalisation wieder vollständig in Stand zu setzen.

16 Millionen Euro für Abwasserbeseitigung, Hochwasserschutz und Wasserversorgung

„Insgesamt haben wir der von den Wassermassen schwer getroffenen Gemeinde inzwischen knapp neun Millionen Euro bereitgestellt, damit sie die Schäden an ihren Anlagen zur Abwasserbeseitigung beheben kann“, sagte Umweltminister Franz Untersteller. Darüber hinaus habe das Land der Gemeinde allein in der Zuständigkeit seines Ressorts bereits Zuschüsse in Höhe von sechs Millionen Euro für einen verbesserten Hochwasserschutz sowie eine Million Euro für die Reparatur der Wasserversorgung zur Verfügung gestellt. „Aus den Fördertöpfen des Umweltministeriums hat Braunsbach damit inzwischen Gelder in Höhe von rund 16 Millionen Euro erhalten“, betonte der Minister.

Gemeinsamer Kraftakt aller Beteiligten

„Ich freue mich sehr, dass die Gemeinde Braunsbach nun weitere Mittel erhält, um wieder normale Zustände im Gemeindegebiet herstellen zu können. Der gemeinsame Kraftakt aller Beteiligten schreitet damit weiter konsequent voran“, so Regierungspräsident Wolfgang Reimer anlässlich der von seinem Haus aktuell bewilligten Zuwendungen. Weitere von der Gemeinde bereits beantragte Fördergelder, und zwar in Höhe von zwei Millionen Euro für den Hochwasserschutz und 850.000 Euro im Bereich Wasserversorgung, prüfe das Regierungspräsidium derzeit.

Umweltministerium: Abwassserbeseitigung

Umweltministerium: Hochwasser

Umweltministerium: Starkregen

Quelle:

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und Regierungspräsidium Stuttgart

Weitere Meldungen

ELR
Ländlicher Raum

Entwicklungsprogramm Länd­licher Raum 2027 ausgeschrieben

Neu gebaute Häuser stehen hinter einer noch unbebauten Fläche eines Neubaugebiets.
Bauen

Fristen für Förderaufrufe verlängert

Ein älteres Paar wandert bei Sonnenschein auf einem Feldweg bei Fellbach zwischen zwei Rapsfeldern hindurch. (Bild: Christoph Schmidt / dpa)
Flurneuordnung

Bescheidübergaben in drei Flurneuordnungsverfahren

Hunde im Tierheim. (Bild: Norbert Försterling / dpa)
Tierschutz

Land fördert Tierheim Dreherhof im Ostalbkreis

Ministerin für den Ländlichen Raum, Marion Gentges MdL
Verwaltung

Amtsübergabe im Ministerium Ländlicher Raum

Broschüre Kulturdenkmale und Photovoltaikanlagen
Denkmalpflege

Neue Broschüre zu Photovoltaik auf Kulturdenkmalen

Holzbau
Forst

Fünfter Fachkongress Holzbau

Biosphärengebiet Schwäbische Alb - Blick von Teck
Naturschutz

Erfolgsmodell Biosphärengebiet Schwäbische Alb wächst

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Süddeutscher Biogasgipfel in Ulm

Zahlreiche Menschen sind auf einem Radweg bei Sonnenschein auf ihren Fahrrädern und E-Roller unterwegs.
Radverkehr

STADTRADELN 2026 startet

Ein Messegast lässt sich eine so genannte ORC-Anlage erläutern.
Klimaschutz

Land fördert Energiefahrpläne für Unternehmen und Einrichtungen

Zitterpappel
Forst

Zitterpappel bereichert Wald und Bioökonomie

Ein Bauarbeiter schaut auf ein Gebäude, das als Testobjekt aus Recyclingbeton gebaut wird.
N!BBW

Neue Termine für Workshops „Nachhaltiges Bauen“

Neubau Kollegiengebäude 1, Pädagogische Hochschule Freiburg, Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten, Stuttgart
Holzbau

Klimafreundlich Bauen mit Holz

Ein Mitarbeiter von Kawasaki führt bei der Industriemesse Hannover Messe am Messestand von Microsoft die Überwachung und Steuerung einer Maschine mit einer AR-Brille (Augmented Reality) vor.
Industrielle Innovation

Baden-Württemberg auf der Hannover Messe 2026