Klimaschutz

Neun neue Unternehmen im Klimabündnis

Umweltministerin Thekla Walker (Mitte) heißt neue Klimabündnis-Unternehmen willkommen. Mit dabei Vertreterinnen und Vertreter der Unternehmen (von links): Alexander Eckstein (Eugen Hackenschuh e. K.), Philipp Tiefenbach (Dorfbäckerei Tiefenbach), Stefan Lohnert (Landesmesse Stuttgart GmbH), Hans Jürgen Kalmbach (Hansgrohe SE), Dr. Hannes Spieth (Umwelttechnik BW GmbH), Jürgen Junker (Mott Mobile System GmbH & Co. KG), Diana Alam (HUGO BOSS AG) und Ina Borkenfeld (Heidelberg Materials AG)
Umweltministerin Thekla Walker (Mitte) mit Vertreterinnen und Vertretern der neuen Klimabündnis-Unternehmen

Umweltministerin Thekla Walker heißt neun neue Mitglieder im Klimabündnis Baden-Württemberg willkommen. Damit haben inzwischen 53 Unternehmen eine Klimaschutzvereinbarung mit dem Land unterzeichnet. Sie nehmen damit eine Vorreiterrolle ein.

Im Rahmen des Klima-Abends am 21. Februar 2024 im Kursaal in Stuttgart-Bad Cannstatt konnte Umweltministerin Thekla Walker neun neue Unternehmen im Klimabündnis Baden-Württemberg willkommen heißen. Damit haben inzwischen 53 Unternehmen eine Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Baden-Württemberg unterzeichnet.

Wirtschaftlicher Erfolg und Klimaschutz gehen Hand in Hand

„Wir zeigen mit dem Klimabündnis Baden-Württemberg und seinen Vorreiter-Unternehmen, dass wirtschaftlicher Erfolg und Klimaschutz Hand in Hand gehen können“, so Umweltministerin Thekla Walker. „Ich freue mich, dass wir mittlerweile über 50 Mitglieder im Klimabündnis Baden-Württemberg aufnehmen durften. Die Vielfalt der Unternehmen zeigt: Jedes Unternehmen kann seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten und wirtschaftlich erfolgreich sein.“ 

Beim jährlichen Klima-Abend erhalten die im Laufes des Jahres neu beigetretenen Unternehmen ihre Beitrittsurkunde durch Umweltministerin Thekla Walker. Die neun neuen Unternehmen des Klimabündnisses Baden-Württemberg sind:

Neben der Urkundenübergabe stellte Umweltministerin Thekla Walker gemeinsam mit Edith Weymayr – Vorstandsvorsitzende der Landeskreditbank Baden-Württemberg – das Klima-Plakat „Klimamanagement in Unternehmen“ vor.

Gemeinsam an einem Strang für eine klimaneutrale Zukunft ziehen

Das Plakat zeigt die wichtigsten Kennzahlen, Meilensteine, Maßnahmen und rechtlichen Rahmenbedingungen zum Klimamanagement in Unternehmen. Zudem gibt es einen Überblick über die Unterstützungs- und Förderangebote des Umweltministeriums und der Landeskreditbank Baden-Württemberg. „Mit dem Klima-Plakat zeigen wir Lösungsansätze, um Mut für konkretes Handeln auf dem Weg zur klimaneutralen Transformation zu machen“, so Edith Weymayr. Thekla Walker ergänzt: „Wir müssen gemeinsam an einem Strang für eine klimaneutrale Zukunft ziehen: Denn zur Zielerreichung bis 2040 ist entschiedenes Handeln aller Akteure gefragt.“   

Als Hauptreferent sprach Prof. Dr. Werner Sobek – Mitgründer der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, Architekt und Ingenieur – über das Bauen in einer neuen Welt, das ein wichtiges Handlungsfeld für unternehmerischen Klimaschutz darstellt. Hintergrund ist, dass beim Errichten von Gebäuden Emissionen entstehen, die das Klima belasten.

Das Klimabündnis Baden-Württemberg

Als eine der europaweit führenden Wirtschaftsregionen will Baden-Württemberg beim Klimaschutz eine Vorreiterrolle einnehmen. Ziel ist es, bis 2040 klimaneutral zu sein.

Das Klimabündnis Baden-Württemberg wird vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg betreut. Mit dem Bündnis wollen Land und Wirtschaft gemeinsam einen nachhaltigen Beitrag zum notwendigen Wandel leisten und Produkte „Made in Baden-Württemberg“ auf den heimischen wie auch auf den internationalen Märkten zum Erfolg führen.

In der von beiden Partnern unterzeichneten Klimaschutzvereinbarung werden konkrete Maßnahmen festgelegt, wie die unternehmerischen Klimaschutzziele erreicht werden sollen. Das Land und Unternehmen erklären sich bereit, sich gegenseitig bei der Erreichung der politischen und unternehmerischen Klimaschutzziele zu unterstützen und kooperativ zusammenzuarbeiten. Ziel der Klimaschutzvereinbarung ist es, die Treibhausgasemissionen und den Energieverbrauch in Unternehmen zu senken und dabei klimaneutral zu werden. Dabei gilt: Vermeidung der Emissionen vor Reduktion vor Kompensation.

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