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Zustand der Autobahnen im Land verbessert sich weiter

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Eine neue Asphaltdecke wird auf einer Straße aufgebracht. (Bild: Patrick Seeger / dpa)

Der Zustand der Autobahnen iin Baden-Württemberg ist deutlich besser geworden. Aktuell befinden sich 67 Prozent der Fahrbahnen in einem guten bis sehr guten Zustand. Die erhöhten Anstrengungen des Landes für den Straßenerhalt zeige Wirkung, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann.

Der Zustand der Autobahnen in Baden-Württemberg ist deutlich besser geworden. Die landesweite Zustandserfassung und -bewertung (ZEB) aus dem Jahr 2017 zeigt gegenüber der vorangegangenen Erfassung im Jahr 2013, dass vor allem der Anteil von Fahrbahnen in schlechtem oder sehr schlechtem Zustand von 23 Prozent auf 16 Prozent reduziert werden konnte. Der Gesamtzustandswert der Autobahnen hat sich somit auf einer Notenskala von eins bis fünf von einer 2,7 auf einer 2,5 verbessert. Durch die Sanierung von rund 630 Kilometer Autobahn in Baden-Württemberg in den Jahren 2014 bis 2017 befinden sich aktuell 67 Prozent der Fahrbahnen in einem guten bis sehr guten Zustand.

„Die erhöhten Anstrengungen der vergangenen Jahre bei der Straßenerhaltung zeigen auch auf den Autobahnen deutlich Wirkung“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann anlässlich der Veröffentlichung der ZEB-Messergebnisse. „Nach der Trendwende bei den Bundes- und Landesstraßen ist es uns damit gelungen, alle Straßen in unserer Verantwortung im Sinne einer nachhaltigen und leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur positiv zu entwickeln“, so Hermann weiter.

Sanierungsprogramm im Jahr 2018

Für eine leistungsfähige und zukunftsorientierte Infrastruktur in Baden-Württemberg werden auch 2018 weitere Autobahnabschnitte saniert. Größere Erhaltungsmaßnahmen sind unter anderem auf der A 5 zwischen Walldorf und Schwetzingen, auf der A 8 zwischen Stuttgart-Möhringen und dem Stuttgarter Flughafen sowie auf der A 6 zwischen Öhringen und Kupferzell geplant.

Weitere Informationen

Bei der ZEB wird der Zustand der Straßen in Baden-Württemberg mit schnell fahrenden Messfahrzeugen, die im fließenden Verkehr „mitschwimmen“, erfasst. Diese mit Kameras und Lasertechnik ausgestatteten Fahrzeuge erkennen insbesondere Unebenheiten, Spurrinnen, Risse und messen die Griffigkeit der Fahrbahnen. Die Messergebnisse helfen dann der Straßenbauverwaltung, sanierungsbedürftige Straßenabschnitte zu erkennen und Erhaltungsmaßnahmen zielgerichtet zu planen, um die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel so effektiv und effizient wie möglich einzusetzen. Die Länge der Autobahnen in Baden-Württemberg beträgt 1.054 Kilometer.

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