Abwasser

Anschluss an Abwassernetz Epfendorf gefördert

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Kläranlage

Die Gemeinde Epfendorf erhält vom Land knapp 700.000 Euro zur Stilllegung der alten Kläranlage in Epfendorf-Talhausen und den Anschluss des Ortsteils an das Abwassernetz der Gemeinde. Dadurch erhalten die Bürgerinnen und Bürger eine moderne und effiziente Abwasserbehandlung.

Mit knapp 700.000 Euro bezuschusst das Land Baden-Württemberg im Landkreis Rottweil die Stilllegung der Kläranlage Epfendorf-Talhausen und den Anschluss des Ortsteils an das Abwassernetz der Gemeinde Epfendorf. Dazu werden eine fast zwei Kilometer lange Druckleitung mit Doppelpumpwerk gebaut sowie ein vorhandenes Regenüberlaufbecken und Rechen saniert beziehungsweise erneuert.

Effiziente und fortschrittliche Abwasserbehandlung

„Die Bürgerinnen und Bürger des Ortsteils Talhausen erhalten mit der jetzt anstehenden Baumaßnahme eine effiziente und fortschrittliche Abwasserbehandlung. Als Land unterstützen wir in diesem Jahr Kommunen, die solche umfassenden Infrastrukturvorhaben stemmen müssen, mit insgesamt 91 Millionen Euro an Fördermitteln. Geld, das gut in die Zukunft investiert ist“, sagte der Umweltstaatssekretär Andre Baumann am 10. Juni 2022 in Stuttgart. Damit sorgen Land und Kommunen für eine Abwasserbeseitigung auf dem neuesten Stand der Technik. 

Seit dem Jahr 1972 betreibt die Gemeinde Epfendorf im Ortsteil Talhausen eine eigenständige Kläranlage für rund 160 Einwohnerinnen und Einwohnern. Inzwischen weist diese Kläranlage erhebliche Mängel auf und entspricht nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik. Die Kläranlage Talhausen stillzulegen und den Ortsteil an das Ortsnetz in Epfendorf anzuschließen, ist laut einem umfangreichen Strukturgutachten die wirtschaftlich beste Lösung. Ein Neubau der Kläranlage Talhausen an gleicher Stelle kommt aus wirtschaftlichen und wasserwirtschaftlichen Gründen nicht in Frage. 

Die Abwasserinfrastruktur durch Anschluss von kleinen Kläranlagen an größere Einheiten zu verbessern, ist ein Förderschwerpunkt des Landes. Das verbessert die Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit und schafft zukunftsfähige Strukturen.

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft: Sammlung und Reinigung von Abwasser

Weitere Meldungen

Alexander Föhr spricht im Deutschen Bundestag.
Regierungspräsidien

Wechsel an der Spitze des Regierungspräsidiums Karlsruhe

Eine Frau und ein Mann bei der Weinlese.
Weinbau

Förderprogramm für den Weinbau gestartet

Logo von Start up BW
Start-up BW

energieleser im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Bescheidübergabe Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach | Neu-Ulm
Wirtschaft

Digitalisierungszentrum mit rund 500.000 Euro gefördert

A 6 über das Kochertal. Quelle: Regionalverband Heilbronn-Franken
Mobilitätspakt

Verkehrsmanagement in der Region Heilbronn-Neckarsulm

Sojabohnenernte in Umkirch
Landwirtschaft

Ernte auf gentechnisch veränderte Organismen untersucht

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Mitte) mit dem Gewinnerteam „Cover Curtains“ des „Start-up BW Young Talents 2026“-Wettbewerbs.
Start-up BW

Schülerteam „Cover Curtains“ gewinnt „Start-up BW Young Talents“

BW blüht
Biodiversität

Vorbildliche Projekte für Artenvielfalt ausgezeichnet

Firma WMB Ventilatoren GmbH in Obersontheim
Ländlicher Raum

Vier Millionen Euro für innovative Unternehmen

Logo des Wirtschaftsgipfels BW-EU
Wirtschaft

„Wirtschaftsgipfel BW-EU on Tour“ in Stuttgart

Eine Straße führt unter einer Brücke durch
Stadtentwicklung

Grundstein für lebenswerte Ortsmitte in Eislingen gelegt

Menschen gehen auf einem Uferweg am Bodensee spazieren.
Tourismus

Tourismusinfrastruktur­programm 2027 startet

Umweltministerin Thekla Walker (8. von links) gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Unternehmen, die dem Klimabündnis BW neu beigetreten sind.
Klimaschutz

Klimabündnis BW wächst auf 73 Unternehmen

Ministerpräsident Cem Özdemir spricht während der Auftaktveranstaltung des Deutschen Bauerntags in Freiburg.
Bauerntag

Landwirtschaft als Zukunftsverantwortung

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landwirtschaft

Nachbesserungen bei Wieder­herstellungsverordnung gefordert