Naturschutz

90 Millionen Euro für den Naturschutz

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Hummel sitzt auf einer Distel-Blüte (Foto: © dpa)

Seit 2011 hat die Landesregierung die Ausgaben für den Naturschutz auf jetzt 90 Millionen Euro verdreifacht. Zudem sind 19 Millionen Euro für die gesetzliche Umsetzung des Volkbegehrens „Rettet die Bienen“ vorgesehen und zwölf Millionen Euro für den Biotopverbund.

Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller hält die Landesregierung für die Herausforderungen im Naturschutz 2020 für gut und effizient aufgestellt. „Wir haben unsere Ausgaben für den Naturschutz seit dem Regierungswechsel 2011 auf mehr als 90 Millionen Euro verdreifacht“, sagte Untersteller. Das sei eine erfreuliche Entwicklung für die Artenvielfalt und die Menschen im Land. „Wir müssen aber noch besser werden, damit wir dem Verlust der Artenvielfalt so adäquat begegnen können, wie es angesichts der schon jetzt dramatischen Folgen notwendig ist.“

Der Naturschutzminister hob vor allem die Fortsetzung des Sonderprogramms für die Stärkung der biologischen Vielfalt hervor. Das Land gibt jährlich 36 Millionen Euro dafür aus, um die Biodiversität in Baden-Württemberg zu erhalten und zu verbessern. „Ohne Artenvielfalt ist kein Leben vorstellbar, deshalb gehen wir diese Menschenaufgabe mutig und tatkräftig an“, fügte Untersteller hervor. Sechs Millionen fließen dabei in begleitenden Monitoringmaßnahmen für Insekten sowie weitere Arten.

Zwölf Millionen Euro für Biotopverbund

Im Doppelhaushalt 2020/2021 sind außerdem Ausgaben von 19 Millionen Euro für die gesetzliche Umsetzung des Volkbegehrens „Rettet die Bienen“ vorgesehen. Mit zwölf Millionen fördert das Umweltministerium hier den Ausbau des Biotopverbunds. „Um die biologische Vielfalt zu erhalten, ist ein landesweiter Biotopverbund unverlässlich. Wir benötigen Flora und Fauna im Kampf gegen den Klimawandel“, betonte Minister Untersteller. Deshalb sei es auch ein großer gesellschaftlicher Erfolg, dass das Land das Volksbegehren mit den Initiatoren und beteiligten Verbänden weiterentwickelt hat. „Wir müssen jetzt unbedingt dafür sorgen, dass der Biotopverbund mit den Kommunen vor Ort auch landesweit umgesetzt wird.“

Weitere Meldungen

ELR
Ländlicher Raum

Entwicklungsprogramm Länd­licher Raum 2027 ausgeschrieben

Ein älteres Paar wandert bei Sonnenschein auf einem Feldweg bei Fellbach zwischen zwei Rapsfeldern hindurch. (Bild: Christoph Schmidt / dpa)
Flurneuordnung

Bescheidübergaben in drei Flurneuordnungsverfahren

Fluggäste laufen mit ihren Koffern durch ein Flughafenterminal.
Tierseuchen

Keine tierischen Lebensmittel im Reisegepäck

Hunde im Tierheim. (Bild: Norbert Försterling / dpa)
Tierschutz

Land fördert Tierheim Dreherhof im Ostalbkreis

Tags des Wochenmarkts
Ernährung

Kampagne stärkt Bewusstsein für Qualitätsprogramme

Ministerin für den Ländlichen Raum, Marion Gentges MdL
Verwaltung

Amtsübergabe im Ministerium Ländlicher Raum

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Menschen besser auf Krisen vorbereiten

Traktor auf dem Feld
Landwirtschaft

Stichtagsregelung für Ackerflächen kommt

Holzbau
Forst

Fünfter Fachkongress Holzbau

Biosphärengebiet Schwäbische Alb - Blick von Teck
Naturschutz

Erfolgsmodell Biosphärengebiet Schwäbische Alb wächst

Weinreben im Frühling
Flurneuordnung

Land stärkt Weinbau in Brackenheim-Haberschlacht

Landschaft von oben im Neckar-Odenwald-Kreis
Ländlicher Raum

Flurneuordnung Schefflenz-Oberschefflenz (Nord) fortgesetzt

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Neue Fortbildung im Weinbau

Symbolbild einer Kirche
Ländlicher Raum

Kirchliche Räume als Orte der Zukunft

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Süddeutscher Biogasgipfel in Ulm