Wohnen

800.000 Euro für 22 Mehrgenerationenhäuser

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Bewohner eines Mehrgenerationenhauses sitzen im Gemeinschaftszimmer (Bild: © dpa).

Das Land fördert 22 Mehrgenerationenhäuser mit insgesamt 800.000 Euro. Die Förderung ist Teil des ressortübergreifendes Impulsprogramm für den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Landesregierung.

Mehrgenerationenhäuser bieten nicht nur einen Platz zum Wohnen, sondern fördern das generationenübergreifende Miteinander und Engagement. Hier können sich Jung und Alt begegnen, voneinander lernen und die Gemeinschaft vor Ort beleben. Mit insgesamt rund 800.000 Euro unterstützt das Land in einer ersten Förderrunde deshalb 22 Projekte beim Auf- und Ausbau von Mehrgenerationenhäusern in ganz Baden-Württemberg. Die Förderung der Mehrgenerationenhäuser ist Teil des Impulsprogrammes für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, das die Landesregierung ressortübergreifend im März dieses Jahres beschlossen hat.

„Mehrgenerationenhäuser sind wertvolle Begegnungsorte. Sie stehen allen Menschen offen – unabhängig von Alter oder Herkunft. Auch für Menschen mit wenigen Sozialkontakten können diese einen Platz für gemeinsame Begegnungen und Aktivitäten bieten. Mehrgenerationenhäuser wirken damit auch der Vereinsamung in der Gesellschaft entgegen. Sie sind Ausdruck einer vielfältigen Gesellschaft, die aufeinander achtgibt und zusammenhält“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha anlässlich der Bekanntgabe der Projekte.

Das Land Baden-Württemberg fördert sowohl den Ausbau von Mehrgenerationenhäuser als auch die Entwicklung neuer Kommunikationsformate, die dazu beitragen, gegenseitige alltagspraktische Hilfeleistungen zu ermöglichen. Unterstützt wird das Land dabei von der Landesarbeitsgemeinschaft Mehrgenerationenhäuser. Der Verein ist ein Zusammenschluss baden-württembergischer Mehrgenerationenhäuser aus dem Bundesprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Darunter sind beispielsweise Mütterzentren, Jugendtreffs, Bildungsstätten, Seniorenheime, Bürgerhäuser sowie Kinder- und Familienzentren. 

Impulsprogramm für den gesellschaftlichen Zusammenhalt

Die Landesregierung hat im März 2019 ein ressortübergreifendes Impulsprogramm für den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit einem Volumen von 20 Millionen Euro beschlossen. Dabei werden konkrete Projekte aus acht Themenfeldern umgesetzt, die durch mutige und unkonventionelle Ansätze das Miteinander im Land stärken. Für den Auf- und Ausbau von Mehrgenerationenhäusern stehen dem Ministerium für Soziales und Integration in den Jahren 2019 bis 2021 insgesamt rund zwei Millionen Euro zur Verfügung.

Unter dem Motto „Na klar, zusammen halt …“ baut das Programm dabei auf den umfassenden bürgerschaftlichen Strukturen auf und richtet den Blick auf gesellschaftliche Potenziale. Die Aktivitäten reichen von der Förderung bürgerschaftlichen Engagements und der Bürgerbeteiligung über die Umsetzung einer Kampagne für eine respektvolle Diskussionskultur in den sozialen Medien bis hin zur Wiederbelebung öffentlicher Orte im ländlichen Raum.

Liste der geförderten Mehrgenerationenhäuser (PDF)

Mehrgenerationenhäuser Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Landeskreditbank Baden-Württemberg
Jahresbilanz

L-Bank sieht hohen Bedarf an Unterstützung im Strukturwandel

Absperrung auf einer Straße. Im Hintergrund eine Autobrücke.
Kommunaler Straßenbau

Land unterstützt Kommunen beim Umbau der Straßeninfrastruktur

Neubau Kollegiengebäude 1, Pädagogische Hochschule Freiburg, Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten, Stuttgart
Holzbau

Klimafreundlich Bauen mit Holz

Landessieger von „Jugend debattiert“ stehen fest (Bild: Kultusministerium Baden-Württemberg)
Schule

Siegerinnen und Sieger von „Jugend debattiert“ gekürt

Streuobstwiese
Streuobst

20. landesweiter Streuobsttag in Hohenheim

Neuer Rettungshubschrauber Christoph Ortenau
Rettungsdienst

Rettungshubschrauber Christoph Ortenau startet in Lahr

Ein Mann wird geimpft.
Gesundheit

Impfen zeigt positive Auswirkungen

Jugendliche halten ein Banner mit der Aufschrift «Ehrenamt» in den Händen.
Ländlicher Raum

Jugendliche fürs Ehrenamt begeistern

links: Behältnis, das am Ostersonntag (5. April 2026) in einem Garten gefunden wurde; rechts: Laboranalyse
Strahlenschutz

Fundstück enthielt zu keinem Zeitpunkt Polonium-210

Grafik mit Überschrift „Die Landes-Behindertenbeauftragte Nora Welsch lädt ein zur Kundgebung“, darunter Schild einer Demonstration mit der Aufschrift „Inklusion ist kein Sparmodell!“ und den Informationen „5. Mai 2026, 14 Uhr, Stuttgart Zentrum“.
Menschen mit Behinderungen

Kundgebung zum Recht auf Inklusion am 5. Mai 2026

Euro-Banknoten
Krankenversicherung

Versicherungsfremde Leistungen endlich aus Bundeshaushalt finanzieren

Businessfrau sitzt an einem PC
Arbeitsmarkt

Mehr Frauen in Beschäftigung

Logo "Turmwärts"
Ländlicher Raum

Kreative Nachnutzung von Trafo­türmen im Ländlichen Raum

Wengenviertel in Ulm
Städtebau

Städtebauförderprogramm 2027 startet

Ein Mann setzt sich eine Spritze mit Heroin in den Arm.
Sicherheit

Zahl der Drogentoten leicht zurückgegangen