Coronavirus

Rückkehrer aus Skigebieten sollen zwei Wochen daheim bleiben

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Ein Mann betrachtet auf einem Computermonitor die Elektronenmikroskopaufnahme eines MERS-Coronavirus, einem engen Verwandten des neuartigen Coronavirus. (Bild: Arne Dedert/dpa)

Das Land folgt der Empfehlung des Bundesgesundheitsministers, dass Reiserückkehrer aus der Schweiz, Italien und Österreich auch ohne Krankheitssymptome soweit möglich bis zu zwei Wochen zu Hause bleiben sollen.

Das baden-württembergische Gesundheitsministerium schließt sich der Empfehlung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn an, dass Reiserückkehrer aus der Schweiz, Italien und Österreich auch ohne Krankheitssymptome soweit möglich bis zu zwei Wochen zu Hause bleiben sollen.

Für behördliche Maßnahmen ist aktuell weiterhin die Ausweisung der Risikogebiete des Robert-Koch-Instituts handlungsleitend. Das Bundesgesundheitsministerium fordert die Bürger aber ergänzend auf, selbst achtsam zu sein, wenn sie aus den Skigebieten zurückkehren. 

Besonders Reisende und Ski-Urlauber, die aus der Schweiz, Italien und Österreich zurückkehren, sollten soweit möglich bis zu zwei Wochen zu Hause bleiben, auch ohne Symptome. Wer arbeiten muss, kann durch einfache und bekannte Verhaltensweisen das Risiko reduzieren. Man sollte sich im Alltag so verhalten, als wolle man sich und andere vor einer Grippeansteckung schützen.

Hintergrund hierfür ist, dass viele Cluster auf Infektionsketten durch Reiserückkehrende zurückzuführen sind. Dies gilt insbesondere auch für Baden-Württemberg. Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg schließt sich daher dieser Empfehlung von Bundesgesundheitsminister Spahn an.

Aktuelle Infos zu Corona in Baden-Württemberg

Sozialministerium: Einschätzung der aktuellen Lage für Baden-Württemberg, Telefon-Hotline für Bürgerinnen und Bürger, Hinweise für Reiserückkehrer aus Risikogebieten und mehr

Kultusministerium: Informationen für Schulen und Kindergärten

Bundesgesundheitsministerium: Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus

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