Wildtiere

Wildtierbericht 2021 vorgestellt

Luchs (Foto: © dpa)

Der zweite Wildtierbericht des Landes liefert umfassende Antworten und Empfehlungen zum zukünftigen Umgang mit Wildtieren und der Jagd in Baden-Württemberg. Zudem gibt er Auskunft über 46 Wildtierarten und über die Wildtierforschung.

„Der zweite Wildtierbericht des Landes ist ein umfassendes Nachschlagewerk zu Wildtieren und der Jagd in Baden-Württemberg. Er informiert über die aktuellen Herausforderungen und leitet konkrete Handlungsempfehlungen ab, um die Jagd und den Umgang mit Wildtieren den Zeichen der Zeit anzupassen“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, am 6. Juli 2022 in Stuttgart im Nachgang zur Sitzung des Ministerrats. Der Wildtierbericht wagt den Blick nach vorne und stellt mit rund 350 Seiten eindrucksvoll unter Beweis, dass das Land die Jagd innovativ vorantreibt und damit der Verantwortung für unsere Wildtiere und die Gesellschaft eindrucksvoll nachkommt.

Handlungsempfehlungen für die Zukunft

„Aus den Erkenntnissen des Wildtierberichts werden konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet, die in den kommenden drei Jahren umgesetzt werden sollen. Der Wildtierbericht ist somit Dreh- und Angelpunkt für Weiterentwicklungen, da sich die Rahmenbedingungen der Jagd und die Ansprüche der Gesellschaft zunehmend verändern. Hierauf müssen wir reagieren und der Wildtierbericht gibt die passenden Antworten“, so der Minister.

Zudem werden im Rahmen des Berichtes Empfehlungen zur Schalenzugehörigkeit von Wildarten und Jagdzeiten gegeben. So erfolgen im Wildtierbericht 2021 erstmals Änderungen in der Zuordnung der Managementstufen von einzelnen Wildtierarten des Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes. Bei Wildkaninchen und Graugans wird eine Verschiebung in der Zuordnung der Managementschalen vorgenommen und die Rostgans erhält erstmalig eine Jagdzeit.

„Ich bin sehr froh, dass wir eine agile Jagdgesetzgebung besitzen, denn dies erlaubt uns auf Einflüsse wie den Klimawandel, die Corona-Pandemie, das Seuchengeschehen der Afrikanische Schweinepest oder zunehmende Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren rasch zu reagieren“, betonte der Minister.

Nachschlagewerk zu Wildtieren

Der Wildtierbericht beinhaltet die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Entwicklungen der Jahre 2019 bis 2021. Der Bericht informiert über 46 Wildtierarten des Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes in Form von Artenportraits, landesweiten Verbreitungskarten und Angaben zur Bestandssituation. Zudem erfolgt für jede einzelne Wildtierart eine Managementempfehlung, wie mit der entsprechenden Wildtierart in Zukunft umgegangen werden soll.

Mit dem Wolf und dem Biber werden außerdem zwei Tierarten dargestellt, welche nicht dem Jagdgesetz unterliegen, jedoch für die Öffentlichkeit und die Jägerschaft von hohem Interesse sind. Neu im Wildtierbericht 2021 sind Fokusartikel zu den aktuell dringlichsten gesellschafts- und jagdpolitischen Themen. Diese werden wissenschaftlich aufgegriffen, hinterfragt und umfassend dargestellt. Die Fokusartikel beschreiben beispielsweise wie sich der Klimawandel auf Wildtiere auswirkt, wie die coronabedingt angestiegene Freizeitnutzung die Wildtiere in Wald und Flur beeinflusst oder wie die Biodiversität im Land weiter gesteigert werden kann.

Der Wildtierbericht ist somit ein breites Nachschlagewerk zu Wildtieren, der Jagd und dem Wildtiermanagement in Baden-Württemberg und jagdpolitischer Innovationsmotor zugleich. Zugute kommt diese Expertise der Jagd, dem Wildtier sowie der Harmonisierung von gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Interessen. Durch die Vielzahl an Fachinformationen richtet sich der Bericht an interessierte Bürgerinnen und Bürger, die Jägerschaft, den Naturschutz, Verbände, Städte und Gemeinden und die öffentliche Verwaltung. Das verwendete Datenmaterial wurde von einer Vielzahl an Personen aus der wildbiologischen Forschung sowie im hohen Maße seitens der Jägerinnen und Jäger und Akteuren des Naturschutzes erhoben.

Wildtierportal Baden-Württemberg

Wildtierportal Baden-Württemberg: Wildtierbericht

Ministerium Ländlicher Raum: Wildtiere und Jagd

Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
  • Umweltschutz

Hauk besucht Regierungsbezirk Karlsruhe

Eine Asylbewerberin trägt ihr kleines Kind auf dem Arm. (Bild: dpa)
  • Migration

Migrationslage spitzt sich auf allen Ebenen zu

Im Wasser einer renaturierten Moorfläche spiegelt sich die Sonne. (Foto: © dpa)
  • Flurneuordnung

Flurneuordnungsverfahren leisten wichtigen Beitrag zum Moorschutz

Ein Fahrradfahrer fährt in der Nähe von Tübingen in Baden-Württemberg auf einem Feldweg. (Bild: dpa)
  • Ländlicher Raum

Land bezuschusst Kommunen bei Wegemodernisierung

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas. (Foto: © dpa)
  • Trinkwasserversorgung

Wasserkraftwerk in Ottersdorf wird erweitert

In einem Büro unterhalten sich zwei Frauen. Eine sitzt an einem Tisch und eine steht neben dem Tisch. Auf dem Tisch steht ein Laptop.
  • Wirtschaft

Land fördert Beratungen für Unternehmen

Ein Wanderer geht beim Naturschutzzentrum Kaltenbronn im Schwarzwald einen Weg entlang. (Bild: © Uli Deck / dpa)
  • Forst

Waldferienprogramme bieten vielfältige Bildungsangebote

Blick auf zwei Windräder, die im Wald stehen
  • Windenergie

Weitere Ausschreibung für Windkraftanlagen im Staatswald

Schafe stehen in Unterkessbach (Baden-Württemberg) auf einer Wiese. (Foto: © dpa)
  • Wolf

Tote und verletzte Schafe in Seewald

Apfelbäume stehen auf einer Streuobstwiese (Foto: dpa)
  • Ländlicher Raum

Land unterstützt Erhalt der Streuobstbestände

Nadelbäume ragen bei Seebach am Ruhestein in den Himmel. (Bild: picture alliance/Uli Deck/dpa)
  • Forst

Waldpädagogik im Enzkreis

Eine Frau sitzt in einem fahrenden Zug und schaut aus dem Fenster. Auf dem Schoß hat sie einen Hund, der ebenfalls aus dem Fenster schaut.
  • Tierschutz

Tipps für den Umgang mit Haustieren in der Reisezeit

Zwei Frauen stellen auf der Frankfurter Buchmesse am Stand des Diogenes Verlags Zürich Bücher in ein Regal. (Bild: © dpa)
  • Kunst und Kultur

danube books Ulm erhält Verlagspreis Literatur

Grenzübergang zwischen der Schweiz und Deutschland (Bild: © dpa) .
  • Steuerrecht

Homeoffice bei Grenzgängern

Präsentation der neuen Wanderkarten anlässlich des Deutschen Wandertags 2022. Von links nach rechts: Präsident des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) Robert Jakob, Stellvertretende Präsidentin des Schwäbischen Albvereins e.V. Regine Erb, Oberbürgermeisterin der Stadt Fellbach Gabriele Zull, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Nicole Razavi MdL, Landtagsabgeordneter Siegfried Lorek MdL, Bundestagsabgeordnete Christina Stumpp MdB, Bundestagsabgeordneter Prof. Dr. Stephan Seiter MdB.
  • Freizeit

Neue Wanderkarten vorgestellt

Eine Moorlandschaft bei Sonnenuntergang.
  • Sommertour

Klima schützen mit gesunden Mooren

  • Ländlicher Raum

Neue Broschüre „Landleben und Landlieben“

Ein Auto fährt auf dem Messezubringer in Friedrichshafen aus einem Wildübergang hinaus (Bild: © dpa).
  • Sommertour

Besserer Artenschutz durch Wiedervernetzung

Waldboden mit Jungpflanze Douglasie
  • Forst

Hauk weiht landesweit ersten Corona-Hain ein

Eine Person mit langen Haaren ist von hinten durch eine nasse Scheibe in einer Dusche zu sehen.
  • Verbraucherschutz

Energiesparen beim Warmwasser

Ein älteres Paar wandert bei Sonnenschein auf einem Feldweg bei Fellbach zwischen zwei Rapsfeldern hindurch. (Bild: Christoph Schmidt / dpa)
  • Flurneuordnung

200.000 Euro für die Flurneu­ordnung Ravenstein-Ballenberg

Gebäude der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW)
  • Verwaltung

Neuer Präsident der Landesanstalt für Umwelt

Das Wort-Bild-Logo des Ideenwettbewerbs „Gemeinsam:Schaffen“: Die Worte „Gemeinsam:Schaffen“ und „voneinander:miteinander:füreinander“ stehen mit fünf gezeichneten Händen in einem Kreis blau auf weiß geschrieben.
  • Kultur

„KOOL-TOUR-NACHT“ zeigt Kulturvielfalt im Ländlichen Raum

Eine Frau liegt mit einem Tablet in der Hand auf einer Wiese in einem Park.
  • Bürgerbeteiligung

Sommer der Online-Beteiligung

Die Computergrafik zeigt einen Plan für den Baden-Württemberg Pavillon für die Weltausstellung Expo in Dubai aus dem Jahr 2019. (Bild: picture alliance/Helbig Knippers /Arge VONM/Ingenieurkammer Baden-Württemberg/dpa)
  • Internationales

Baden-Württemberg Haus wird Teil der neuen Modellstadt ‚Expo City Dubai‘