Erneuerbare Energien

Walker begrüßt Photovoltaik-Gipfel und fordert Verbesserungen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Symbolbild: Schafe grasen neben einem großen Feld mit Solaranlagen. (Bild: Julian Stratenschulte / dpa)

In Berlin hat der erste Photovoltaik-Gipfel mit Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sowie Vertreterinnen und Vertretern aus den Bundesländern und den betroffenen Verbänden stattgefunden. Um die Energiewende hin zu regenerativen Quellen erfolgreich zu gestalten, braucht es aus Sicht der Energieministerin Thekla Walker bessere und wirksamere Rahmenbedingungen auf Bundesebene.

Am 10. März 2023 hat in Berlin der erste Photovoltaik-Gipfel mit Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sowie Vertreterinnen und Vertretern aus den Bundesländern und den betroffenen Verbänden stattgefunden. Die baden-württembergische Energieministerin Thekla Walker äußerte sich an­schließend dazu:

„Es ist wichtig, dass der Bundeswirtschaftsminister zu diesem Gipfel eingeladen hat. Denn der Ausbau erneuerbaren Energien und speziell der Photovoltaik (PV) müssen sehr viel schneller als bisher vorangehen, um die Energiewende hin zu regenerativen Quellen erfolgreich zu gestalten. Und gleichzeitig so den Wirtschafstandort zu stärken sowie die Abhängigkeit von anderen Ländern bei der Energieversorgung drastisch zu verringern. Wir brauchen dafür eine nie dagewesene Dynamik auf allen Ebenen. Wir als Land sind uns dieser Aufgabe und Verantwortung schon lange bewusst und haben deswegen bereits Einiges von dem erfolgreich umgesetzt, was heute in Berlin vorgestellt worden ist.

Zum Beispiel gilt in Baden-Württemberg die Solardachpflicht für alle Gebäude bereits seit dem Jahr 2022. Zudem haben wir im landeseigenen Klima­schutzgesetz ein Mindestflächenziel für den Ausbau der Freiflächen-PV veran­kert und den PV-Zubau auf denkmalgeschützen Gebäuden erleichtert.

Das reicht aber noch lange nicht aus, um die erforderlichen Ausbauziele zu er­reichen. Aus diesem Grund brauchen wir noch bessere und wirksamere Rahmenbedingungen auf Bundesebene. Beispielsweise muss es künftig mög­lich sein, auch entlang von Bundes- und Landstraßen, Freiflächen-PV zu errichten. Genauso muss es den Ländern ermöglicht werden, Landschafts­schutzgebiete für PV-Anlagen zu öffnen. Und es muss gesetzliche Erleichterun­gen dafür geben, damit PV-Anlagen auch in Miets- und Mehrfamilienhäuser attraktiver werden und sich lohnen.“

Weitere Meldungen

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Hochschulen

Technologische Souveränität bei Künstlicher Intelligenz stärken

GAP 2026
Landwirtschaft

Internationaler Agrarkongress in Stuttgart

Skulpturen von Homer (links) und Aristoteles stehen vor dem Haupteingang des Kollegiengebäude I (KG1) der Universität Freiburg während Menschen dazwischen hindurchgehen.
Forschung

Universität Freiburg erhält Exzellenztitel

Bei der Paneldiskussion „Wie viel Industriepolitik braucht Europa?“ in der Landesvertretung Baden-Württemberg hat sich die Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (links) mit Anna Cavazzini, Estelle Göger, Freya Lemcke und Daniele Pontarollo ausgetauscht.
Industrie

Bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft gefordert

Rückseite eines Fahrkartenautomates.
Schiene

Fahrkartenkauf aus einer Hand

Flur im Krankenhaus mit Personal und Betten
Kliniken

5,2 Millionen Euro für krisenfeste Krankenhäuser

Porträtbild von Leonie Dirks
Landesregierung

Wechsel an der Spitze der Staatskanzlei

Ortsschild Traunstein
Kommunen

Müllheim im Markgräflerland wird Große Kreisstadt

Green Bond BW
Finanzmarkt

Land gibt sechsten Green Bond über 600 Millionen Euro aus

LKWs stehen auf einem Parkplatz.
Verkehr

Land verlängert Erleichterungen für Lkw-Transporte

Ein Straßenwärter mit orangenen Klamotten läuft auf einer Brücke.
Straßenverkehr

Ersatzneubau der Kochertal­brücke bei Unterkochen

Agrarministerkonferenz - Würzburg
Landwirtschaft

Herbst-Agrarministerkonferenz 2026 in Würzburg

Minister Bundesrat
Bundesrat

Bundespolizeigesetz wird modernisiert

Ein kleines Spielzeughaus steht auf Geldscheinen (Quelle: dpa).
Steuern

Steuerbefreiung für Scheidungsimmobilien soll kommen

von links nach rechts: Brigitte Torloting (Vize-Präsidentin der Region Grand Est), Staatssekretär Florian Haßler und Caroline Krajka (Generalkonsulin Frankreichs in Stuttgart und Leiterin der Außenstelle des Institut français)
Städtepartnerschaft

5. Städtepartnerschaftskongress mit Frankreich