Digitalisierung

Vergabeverfahren für E-Akte gestartet

Ein Beamter sitzt an seinem papierlosen Schreibtisch und arbeitet an einer eAkte. (Foto: © dpa)

Das Vergabeverfahren für die Einführung der elektronischen Akte ist gestartet. Im Zuge der Digitalisierung ersetzt die Landesverwaltung Akten in Papierform bis 2022 flächendeckend durch die E-Akte BW. Interessierte Unternehmen können sich auf die Ausschreibung bewerben.

„Wir wollen die Digitalisierung in Baden-Württemberg gestalten und an der Spitze der Bewegung stehen. Deshalb gehen wir gerade auch innerhalb der Landesverwaltung voran. Akten in Papierform werden durch die Digitalisierung zunehmend überflüssig. Mit der Einführung der landesweiten E-Akte BW machen wir einen schnellen, papierlosen Austausch zum Standard. Davon profitieren die Bürger und die Verwaltung gleichermaßen. Der heutige Start des Vergabeverfahrens ist ein wichtiger Schritt in Richtung Verwaltung 4.0“, sagte der CIO/CDO der Landesregierung, Ministerialdirektor Stefan Krebs, zum Startschuss des Vergabeverfahrens für die Einführung der elektronischen Akte (E-Akte BW).

Der Ministerrat hatte im März auf Vorschlag des Digitalisierungsministeriums die Einführung einer landesweiten E-Akte BW beschlossen. Die Einführung der E-Akte BW wird in einem ressortübergreifenden Projekt unter Federführung des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration vorbereitet und umgesetzt. Ab Mitte 2019 sollen erste Pilotbehörden mit der E-Akte BW ausgestattet werden; bis 2022 soll die Landesverwaltung flächendeckend mit der E-Akte ausgestattet sein.

„Mit der E-Akte BW können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes jederzeit und ortsunabhängig auf Unterlagen zugreifen. Die Landesverwaltung kann dadurch noch effizienter arbeiten – die Verwaltung insgesamt wird moderner. Mit der E-Akte eröffnen sich außerdem Möglichkeiten für flexibleres Arbeiten und damit für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, so Stefan Krebs. Interessierte Unternehmen können sich ab sofort auf die Ausschreibung bewerben.

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