Handwerk

Umsätze im Handwerk 2018 kräftig im Plus

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Zwei Bauarbeiter fügen beim Bau eines Holzhauses vorgefertigte Balken zu einer Hauswand aufeinander. (Foto: © dpa)

Die Umsätze und Beschäftigungszahlen des Handwerks im Jahr 2018 wurden veröffentlicht. Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut sieht das baden-württembergische Handwerk vor dem Hintergrund konjunktureller Eintrübungen als Stabilisator.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sagte anlässlich der Veröffentlichung der Umsätze und Beschäftigungszahlen des Handwerks im Jahr 2018: „Das Handwerk ist nach dem guten Geschäftsjahr 2018 auch im laufenden Jahr ein Stabilisator. Dies gilt gerade vor dem Hintergrund konjunktureller Eintrübungen in der Industrie.“ Rund drei von vier Handwerksbetrieben beurteilten ihre Geschäftslage zur Jahresmitte 2019 als gut und die Auslastung liege mit 85 Prozent auf dem Niveau des Vorjahresquartals, so Hoffmeister-Kraut weiter. „Auch für das Gesamtjahr 2019 wird ein Umsatzplus von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erwartet.“

Die Zahl der im Handwerk Beschäftigten sei 2018 hingegen nur leicht um 0,5 Prozent gestiegen. Hoffmeister-Kraut: „Das Handwerk könnte noch stärker wachsen, wenn es genügend Fachkräfte gäbe – laut Baden-Württembergischem Handwerkstag fehlen aktuell 40.000.“ Hier setze die gemeinsame Initiative Dialog und Perspektive Handwerk 2025 des Wirtschaftsministeriums und des Baden-Württembergischen Handwerkstags an. Ziel der Initiative sei es, das baden-württembergische Handwerk optimal für die Zukunft aufzustellen. 

Initiative schafft vielfältige Angebote und Maßnahmen

„Wir adressieren mit ‚Handwerk 2025‘ drei wesentliche Zukunftsfelder: Die Personalentwicklung, um Fachkräfte zu finden und zu binden, die strategische Betriebsführung, um den Blick der Betriebe für mittel- und langfristige Herausforderungen zu schärfen, und die digitale Transformation des Handwerks“, sagte die Ministerin. Im Rahmen der Initiative seien vielfältige Maßnahmen und Angebote geschaffen worden, wie zum Beispiel die kostenfreie Beratung und Unterstützung der Betriebe in Personalfragen durch geförderte Beraterinnen und Berater der Handwerkskammern, das Intensivberatungsprogramm Strategie und die Förderung von Digitalisierungs-Werkstätten.

„Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass unsere gemeinsame Initiative mit dem Handwerk auch in den nächsten beiden Haushaltsjahren fortgesetzt wird, denn gerade wenn die Exportwirtschaft schwächelt, ist eine Stabilisierung der Binnenkonjunktur – wie hier durch das Handwerk – besonders wichtig“, so Hoffmeister-Kraut.

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