Hochbau

Sanierung der Chemischen Institute in Heidelberg kommt voran

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Edith Sitzmann, Ministerin für Finanzen

Das Land investiert in das Ersatzgebäude für die organische Chemie in Heidelberg 20 Millionen Euro. Mit einer Baufreigabe vom Finanzministerium kann der sechste und vorletzte Bauabschnitt beginnen.

Die Sanierung der Chemischen Institute auf dem Universitätscampus „Im Neuenheimer Feld“ in Heidelberg geht auf die Zielgerade. Das Ministerium für Finanzen hat die Baufreigabe erteilt, damit kann der sechste und vorletzte Bauabschnitt beginnen.

„Wir sanieren die Chemischen Institute Schritt für Schritt. Mit dem aktuellen Bauabschnitt kommen wir dem Abschluss ein großes Stück näher“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann. Das Land investiert in das Ersatzgebäude für die organische Chemie 20 Millionen Euro.

Am Anorganisch-Chemischen Institut wird beispielsweise am Modellieren komplexer Moleküle und an der Synthese neuer Materialien gearbeitet. Am Institut für Organische Chemie ist auch der Exzellenzcluster „3D Matter Made to Order“ an der Schnittstelle von Organischer Chemie, Biologie, Materialwissenschaften und Physik angesiedelt. Er wurde im Rahmen der Exzellenzinitiative gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eingeworben.

Optimale Forschungs-, Lehr- und Lernvoraussetzungen

„Exzellente Forschung benötigt auch entsprechenden Raum. In den sanierten beziehungsweise neuen Gebäuden werden die beiden Institute technisch und organisatorisch hervorragend untergebracht sein. Damit sind optimale Forschungs-, Lehr- und Lernvoraussetzungen für unsere Forscherinnen, Forscher und Studierenden gewährleistet“, betonte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

Die Institute für Organische und Anorganische Chemie der Universität Heidelberg sind derzeit in einem Gebäude aus den 1950er- und 1960er-Jahren untergebracht. Bei dem Laborgebäude mit rund 2.000 Quadratmetern fiel die Entscheidung zugunsten des Ersatzneubaus, weil der Altbau nicht mehr wirtschaftlich zu sanieren war. „Die einzelnen Fachbereiche an Ort und Stelle der alten Gebäude zu erneuern war richtig. So stellen wir eine leistungsfähige Forschungsinfrastruktur für die Zukunft bereit“, so Sitzmann.

Vorbereitende Arbeiten wie etwa das Aufstellen des Bauzauns laufen schon. Mit dem Bau selbst soll im Herbst begonnen werden, sobald Platz für den Neubau geschaffen wurde. Das Amt Mannheim und Heidelberg des Landesbetriebs Vermögen und Bau plant, den Neubau Ende 2021 fertig zu stellen. Mit der Ausführung wurde das Architekturbüro kister scheithauer gross aus Köln beauftragt.

Weitere Meldungen

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Wissenschaft

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land fördert zukunftsweisende Chip-Technologien

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Eine Forscherin arbeitet im AI Research Buildung der Universität Tübingen, das zum „Cyber Valley“ gehört, an einem Code.
Wirtschaft

Strategieprozess stärkt Zukunft der Dienstleistungswirtschaft

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act

Besucher der Gamescom erleben mit VR-Brillen die virtuelle Realität.
Digitalisierung

Land fördert immersive Technologien mit 2,4 Millionen Euro

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Studium

Land finanziert KI-Plattform für sehbeeinträchtigte Studierende

Schriftzug „MEDI:CUS“ auf einer Bühne
Gesundheit

Gesundheitscloud MEDI:CUS wird verstetigt

Collage aus sechs Personen vor blauem Hintergrund
Schule

3 Fragen 3 Antworten: mit Gewinnerinnen und Gewinner des Lehrkräfte

Spatenstich Geradstetten
Berufliche Bildung

21 Millionen Euro für Neubau des Bildungscampus Geradstetten

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Mehr Förderung und Flexibilität für den Weinbau

Schüler einer Grundschule melden sich im Unterricht (Bild: © dpa).
Schule

2.800 Lehrkräfte gesucht

Ein Brennstoffzellen-Hybridbus der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) steht in Stuttgart an einer Bushaltestelle.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse