Fachkräfte

Land fördert Welcome Center

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)

Das Wirtschaftsministerium fördert auch im Jahr 2018 die Welcome Center für internationale Fachkräfte mit insgesamt 967.800 Euro. Dadurch wird die Wirtschaft bei der Suche nach internationalen Fachkräften und deren Integration in die Arbeitswelt unterstützt.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert auch im Jahr 2018 die im Land bestehenden Welcome Center für internationale Fachkräfte mit insgesamt 967.800 Euro. Dies teilte Ministerin Hoffmeister-Kraut mit.

„Mit den Welcome Centern unterstützen wir unsere Wirtschaft bei der Suche nach internationalen Fachkräften und deren Integration in die Arbeitswelt.“ Sie seien ein zentraler Baustein des Landes bei der Fachkräftesicherung, so die Arbeits- und Wirtschaftsministerin. „Seit jeher ist Baden-Württemberg auf ausländische Fachkräfte angewiesen. Unsere Welcome Center, die, wie der Name schon sagt, die internationalen Fachkräfte im Land willkommen heißen sollen, drücken dieses Verständnis aus“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Der Bedarf an Fachkräften der baden-württembergischen Wirtschaft hat – auch wegen der guten Konjunktur – weiter zugenommen. „Viele Unternehmen suchen händeringend nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, verstärkt auch aus dem Ausland“, so die Ministerin. Das flächendeckende Netz der Welcome Center im Land unterstützte die Unternehmen dabei: „Unser regionaler Ansatz kommt unserer flächenstarken Wirtschaftsstruktur entgegen und ist deutschlandweit einzigartig“, erklärte Hoffmeister-Kraut.

Die neun Welcome Center beraten die Unternehmen zu Fragen rund um die Rekrutierung und Integration internationaler Fachkräfte. Gerade kleine und mittlere Unternehmen erhalten grundsätzliche Informationen und Hinweise, die bei der Beschäftigung von ausländischen Fachkräften zu berücksichtigen sind. Zudem werden ihnen Ansprechpartner vor Ort genannt, die kompetent weiterhelfen können, wenn sich der Wunsch nach der Beschäftigung einer ausländischen Fachkraft weiter konkretisiert. Auch Aspekte, die die Integration der internationalen Fachkraft im Unternehmen und in Deutschland allgemein anbelangen, sind Gegenstand der Beratung in den Welcome Centern.

Gleichzeitig sind die Welcome Center aber auch für internationale Fachkräfte und deren Familien eine wichtige Anlaufstelle. Sie bieten eine Erstberatung an und vermitteln Interessierte dann an originär zuständige Stellen. Themen sind beispielsweise Arbeitssuche, Aufenthaltsrecht, Arbeitsrecht, Spracherwerb, Berufsanerkennung, Bewerbung, Wohnen, Qualifizierung und Kinderbetreuung.

Förderung im Jahr 2018

  • Welcome Center Bodensee-Oberschwaben (Träger: CJD Bodensee-Oberschwaben e. V.): 90.000 Euro;
  • Welcome Center Freiburg-Oberrhein (Träger: Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG): 60.300 Euro;
  • Welcome Center Heilbronn-Franken (Träger: Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH): 143.800 Euro;
  • Welcome Center Region Stuttgart (Träger: Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH): 154.700 Euro;
  • Welcome Center Rhein-Neckar (Träger: Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim): 123.900 Euro;
  • Welcome Center Schwarzwald-Baar-Heuberg (Träger: Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg mbH): 128.200 Euro;
  • Welcome Center Sozialwirtschaft Baden-Württemberg (Träger: Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e. V., Diakonisches Werk der Evangelischen Landeskirche in Baden e. V.): 132.400 Euro;
  • Welcome Center TechnologieRegion Karlsruhe (Träger: TechnologieRegion Karlsruhe GmbH): 88.000 Euro;
  • Welcome Center Ulm/Oberschwaben (Träger: Industrie- und Handelskammer Ulm): 56.500 Euro.

BW-Career: Übersicht Welcome Center in Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Logo des Dr.-Rudolf-Eberle-Preises: Der Stauferlöwe in einem gelben Kreis steht vor dem Schriftzug „INNOVATION BW – Innovationspreis Baden-Württemberg – Dr.-Rudolf-Eberle-Preis“ auf weißem Hintergrund
Innovation

Ausschreibung für den Innovationspreis 2026 gestartet

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 20. Januar 2026

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Grand Est und Land mobilisieren für Zukunft der Bioökonomie

Symbolbild: Symbolbild: Ein Passant geht an dem Logo der Agentur für Arbeit vorbei. Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag, 5. November 2019, sein Urteil zu Leistungskürzungen für unkooperative Hartz-IV-Bezieher verkündet. (Bild: picture alliance/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa)
Bürgergeld

Hoffmeister-Kraut unterstützt geplante Bürgergeld-Reform

von links nach rechts: Abteilungsleiter „Landwirtschaft" Dr. Konrad Rühl, Ministerialdirektorin Isabel Kling, Minister Peter Hauk und Abteilungsleiterin „Markt und Ernährung“ Petra Mock
Landwirtschaft

Spitzengespräch zu Erzeugerpreisen

Eine Sozialarbeiterin führt in der Landeserstaufnahme für Asylbewerber in Karlsruhe eine Beratung mit einem Flüchtling durch.
Migration

Landkreis Karlsruhe erfolgreich bei Arbeitsgelegenheiten für Geflüchtete

Ein Logo des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
Forschung

Baden-Württemberg tritt Allianz zur Fusionsforschung bei

Ein Prüfstandshandwerker begutachtet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein Raketen-Triebwerk
Wirtschaftsnahe Forschung

9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Zum Jahreswechsel keine Entspannung am Arbeitsmarkt

Wort-Bild-Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg)
Start-up BW

Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“ startet

Geldscheine mit dem Wert von 100 und 50 Euro und Münzen liegen auf einem Tisch.
Wirtschaft

Austausch mit Vertretern der Kreditwirtschaft und der L-Bank

Ein Mitarbeiter des Fraunhofer Instituts, führt bei der Eröffnung des neuen "Future Work Lab" des Fraunhofer Instituts in Stuttgart einen Roboterarm. (Foto: dpa)
Wirtschaftsnahe Forschung

38,1 Millionen Euro für die Fraunhofer-Gesellschaft

Rauch steigt aus einem Schornstein in einen wolkenlosen sonnigen Himmel auf. (Foto: © dpa)
Klimaschutz

Engmaschig überwachter Testbetrieb mit Solvay vereinbart

Abgelehnte Asylbewerber steigen in ein Flugzeug. (Foto: © dpa)
Bundesrat

Weitere Schritte zur „Migrationswende“

Eine Forscherin arbeitet im AI Research Buildung der Universität Tübingen, das zum „Cyber Valley“ gehört, an einem Code.
Wirtschaft

Mit Künstlicher Intelligenz gegen Fachkräftemangel