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Reaktivierung der Schienenstrecke Freiburg-Colmar

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Hauspolitiker auf Bundesebene haben beschlossen, eine Machbarkeitsstudie bis zu 250.000 Euro zur Reaktivierung der Schienenstrecke Freiburg-Colmar einzuplanen. Das Land begrüßte die Absichtserklärung auf Bundesebene.

Die Haushaltspolitiker auf Bundesebene haben beschlossen, bis zu 250.000 Euro für eine Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Schienenstrecke Freiburg-Colmar einzuplanen. Das Land Baden-Württemberg begrüßt diesen ersten Schritt auf Bundesebene. Auf einer Sitzung zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus Frankreich und Deutschland war vereinbart worden, dass eine Machbarkeitsstudie vom französischen Staat, vertreten durch die Präfektur Grand-Est, beauftragt werden soll. Im nachfolgenden Abstimmungsprozess war das Verkehrsministerium Baden-Württemberg eingebunden und auch das Bundesverkehrsministerium zu den Sitzungen eingeladen.

Minister Winfried Hermann sagte anlässlich des Beschlusses: „Das Land hatte die Reaktivierung der Schienenstrecke zwischen Südbaden und dem Elsass zum Bundesverkehrswegeplan im Jahr 2013 angemeldet. Nachdem der Bund dies nicht berücksichtigt hatte und die Strecke leider nicht zum Ausbau vorgesehen hatte, begrüße ich es sehr, dass nun Bundesgeld für diese internationale Verbindung zur Verfügung gestellt werden soll. Jetzt müssen konkrete Schritte folgen. Ich würde mich freuen, wenn sich der Bund im sogenannten Post-Fessenheim-Prozess aktiv engagiert und die grenzübergreifende Region durch ein nachhaltiges Verkehrsangebot langfristig stärkt. Hierbei spielt die Wiederinbetriebnahme der Strecke eine zentrale Rolle und ich gehe davon aus, dass wir dies gemeinsam schaffen. Dafür muss der Bund seine internationale Verantwortung ebenso wie seine Verantwortung für die bundeseigenen Schienenwege wahrnehmen und in die Infrastruktur investieren. Fast 75 Jahre nach Kriegsende muss es doch möglich sein, dass Kriegsschäden beseitigt werden und die Eisenbahnbrücke wiederaufgebaut wird.“

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