Polizei

Polizeipräsident Freisleben in Ruhestand verabschiedet

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Günther Freisleben (links) wird von Innenstaatssekretär Wilfried Klenk MdL in den Ruhestand verabschiedet.
Polizeipräsident Günther Freisleben (l.) und Innenstaatssekretär Wilfried Wilfried Klenk (r.)

Innenstaatssekretär Wilfried Klenk hat Polizeipräsident Günther Freisleben in den Ruhestand verabschiedet. Er war eine kompetente Führungspersönlichkeit der Polizei Baden-Württemberg. Für die Vereinten Nationen und die Europäische Union war er in verschiedenen polizeilichen Auslandsmissionen tätig.

„Polizeipräsident Günther Freisleben war ein Kollege und Vorgesetzter, der mit dem notwendigen Fingerspitzengefühl und der richtigen Dosis Humor seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wertschätzte und motivierte. Er war bekannt für seine klare Führungslinie und verkörperte mit seiner strukturierten, zielorientierten und selbstbewussten Art einen Polizeiführer, wie man ihn sich wünscht“ sagte Innenstaatssekretär Wilfried Klenk anlässlich der Verabschiedung von Polizeipräsident Freisleben in den Ruhestand im kleinen Kreis.

Günther Freisleben bekleidete mehrere Spitzenämter bei der Landespolizei Baden-Württemberg, unter anderem als Leiter der damaligen Außenstelle der Akademie der Polizei Baden-Württemberg in Wertheim und als Präsident des Polizeipräsidiums Karlsruhe, das bis zur Polizeireform 2020 mit knapp 2.800 Beschäftigten das personalstärkste Präsidium in Baden-Württemberg war. Für die Vereinten Nationen (UN) und die Europäische Union (EU) war er in verschiedenen polizeilichen Auslandsmissionen in absoluten Spitzenfunktionen tätig, unter anderem in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo. Seit Dezember 2017 leitete er als sogenannter „Head of Mission“ die Mission EUBAM in Rafah/Palästina. Mit dem Ausscheiden aus dieser Funktion am 30. Oktober 2020 wird Freisleben gleichzeitig auch in den Ruhestand verabschiedet.   

„Wo Günther Freisleben am Ruder war, da ging es vorwärts! Darauf konnte man sich immer verlassen, egal an welcher Stelle und in welcher Funktion er bei der Polizei Baden-Württemberg oder auch im Ausland eingesetzt war. In Spitzenfunktionen im Rahmen von polizeilichen Auslandsmissionen für die UN und die EU sorgte Günther Freisleben in den Krisengebieten dieser Welt für Sicherheit und Frieden und leistete somit für das jeweilige Land und die darin lebenden Menschen eine sehr wichtige Arbeit. Gleichzeitig repräsentierte er dabei auch weltweit die Polizei Baden-Württemberg auf hervorragende Weise, wofür ich ihm danken möchte. Er wird unserer Polizei zukünftig mit seinen besonderen Führungsfähigkeiten, seinem analytischen und messerscharfen Verstand und seiner Art, Menschen begeistern zu können, fehlen“, erklärte Staatssekretär Klenk anerkennend in seiner Ansprache. 

Günther Freisleben

  • geboren am 11. Januar 1957
  • 1976: Eintritt in den Polizeidienst
  • 1987: Aufstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst
  • 1994: Aufstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst
  • 1994: Polizeidirektion Ludwigsburg, Leiter Einsatz 
  • 1995: Polizeidirektion Schwäbisch Hall, Leiter Schutzpolizei
  • 1997: Innenministerium BW, Referat 33 (Personal) als Referent
  • 2000: Polizeidirektion Schwäbisch Hall, Leiter Führungs- und Einsatzstab
  • 2001: Außenstelle Akademie der Polizei BW in Wertheim, Leiter der Außenstelle
  • 2004: EU-Polizeimission Bosnien-Herzegowina, Leitender Berater
  • 2006: Polizeidirektion Schwäbisch Hall, Leiter der Dienststelle
  • 2012: EU-Polizeimission Kosovo, Abteilungsleiter Polizeikomponente
  • 2014: Polizeipräsidium Karlsruhe, Leiter der Dienststelle
  • 2018: EU-Polizeimission Rafah/Palästina, Leiter der Mission

Weitere Meldungen

Justizminister Moritz Oppelt (rechts) auf der Justizministerkonferenz
Justiz

Reform der Politikerbeleidigung gefordert

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 in Stuttgart verliehen

Landgericht Ulm
Justiz

Richterin aus Baden-Württemberg zur Bundesrichterin gewählt

Innenminister Manuel Hagel (Mitte) besucht das Reutlinger Umspannwerk, in dem es in der Nacht gebrannt hatte.
Stromausfall

Ermittlungen nach Brand in Reutlinger Umspannwerk

Bevölkerungsschutztag 2026
Bevölkerungsschutz

Land richtet bundesweiten Bevölkerungsschutztag aus

Abgebildet ist das Logo zum Förderprogramm "Inklusionstaler". In einem Kreis finden sich viele kleine Punkte in allen Farben. Auf halber Höhe steht rechts der Schriftzug "Inklusionstaler" in weiß auf blauem Grund.
Menschen mit Behinderung

Land fördert Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

von links nach rechts: Präsidentin des Landesjustizprüfungsamts Sintje Leßner, Lukas Wörner, Dr. Fabian Haller, Paul Schwarz, stellvertretende Leiterin des Landesjustizprüfungsamtes Dr. Cornelia Iffland
Justiz

Examensfeier 2026 zum Zweiten juristischen Staatsexamen

Ein Neubaugebiet von Weissach
Grundsteuer

Baden-württembergisches Grundsteuermodell bestätigt

Von links nach rechts: Staatssekretär im Ministerium der Justiz und für Migration Siegfried Lorek, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt, Ministerialdirektorin Gerda Windey
Justiz

Gerda Windey ist neue Ministerialdirektorin

SEK Baden-Württemberg
Polizei

50 Jahre Spezialeinsatz­kommando Baden-Württemberg

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Leiterin der JVA Mannheim Annette Hügle, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Leiter der Abteilung Justizvollzug Martin Finckh
Justiz

Neue Leiterin der Justizvollzugsanstalt Mannheim

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Mosbach Holger Schmitt, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges
Justiz

Neuer Leiter der Staatsanwaltschaft Mosbach

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Präsident des Landgerichts Stuttgart Till Jakob, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Vizepräsident des Oberlandesgerichts Stuttgart Christoph Haiß
Justiz

Neuer Präsident des Landgerichts Stuttgart

Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)
Europäischer Sozialfonds

Mehr Frauen mit Migrationserfahrung in Arbeit

Ministerpräsident Kretschmann und Minister Strobl
Bundesrat

Strobl hält letzte Rede im Bundesrat