Abwasser

Modernisierung der Abwasserbeseitigung in Stödtlen gefördert

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Sammelkläranlage Gaxhardt der Gemeinde Stödtlen

Die Gemeinde Stödtlen erhält einen Landeszuschuss von über 1,8 Millionen Euro, um den zweiten Bauabschnitt zur Modernisierung der Abwasserbeseitigung anzugehen. Dies sorgt für eine bessere Wasserqualität und nachhaltigen Gewässerschutz.

Mit über 1,8 Millionen Euro fördert das Land den zweiten Bauabschnitt zur Modernisierung der Abwasserbeseitigung in der Gemeinde Stödtlen im Ostalbkreis. Die Maßnahme umfasst die Stilllegung der Kläranlage Stödtlen, den Neubau eines Pumpwerks sowie den Bau einer rund drei Kilometer langen Druckleitung, mit der die Wohnplätze Schnepfenhof und Schnepfenmühle an die Kläranlage Gaxhardt angeschlossen werden.

Wichtiger Beitrag für eine effiziente und fortschrittliche Abwasserbehandlung

„Mit den jetzt anstehenden Baumaßnahmen leistet die Gemeinde Stödtlen einen wichtigen Beitrag für eine effiziente und fortschrittliche Abwasserbehandlung. Damit Kommunen solche umfassenden Infrastrukturvorhaben angehen können, stellen wir als Land in diesem Jahr insgesamt 88 Millionen Euro an Fördermitteln bereit. Das ist gut angelegtes Geld“, sagte die Umweltministerin Thekla Walker. Denn eine Abwasserbeseitigung, die den zukünftigen Anforderungen und hohen technischen Standards entspreche, sei die Grundlage für einen nachhaltigen Gewässerschutz. „So sorgen die Maßnahmen in Stödtlen für eine bessere Wasserqualität des Berlisbachs und im weiteren Verlauf auch der Rotach. Davon profitieren Menschen und Natur in der gesamten Region.“

Bereits im Jahr 2020 hat die Gemeinde Stödtlen mit der umfassenden Sanierung der örtlichen Abwasserbeseitigung begonnen, die bisher mittels der beiden Kläranlagen Stödtlen und Gaxhardt erfolgte. Aufgrund des hohen Alters der Kläranlage Stödtlen, die in den siebziger Jahren ihren Betrieb aufgenommen hatte, entschied sich die Gemeinde, diese aufzugeben und das Abwasser zur Kläranlage Gaxhardt zu pumpen. Dazu wurde die Kläranlage Gaxhardt im Rahmen des ersten Bauabschnitts erweitert. Die Gemeinde erhielt dafür einen Zuschuss des Landes in Höhe von 2,2 Millionen Euro.

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