Textilwirtschaft

Land unterstützt Projekt für umweltfreundliche Textilwirtschaft

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Ein 3D-Drucker fertigt eine Halterung für einen Gesichtsschutz.

Das Wirtschaftsministerium fördert das Projekt „CycleTex BW“ für umweltfreundliche Textilwirtschaft mit 248.000 Euro. Damit werden Unternehmen bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und dem Ausbau nachhaltiger Produktportfolios unterstützt.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert in den nächsten drei Jahren mit insgesamt 248.000 Euro das Projekt „CycleTex BW – Innovationsvorsprung durch grüne Wertschöpfung in der faserbasierten Lieferkette“ der Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg e.V. (AFBW). Dies teilte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut mit. Ziel des Projekts ist es, den Übergang in eine hochwertige Kreislaufwirtschaft bei technischen Textilien und faserbasierten Werkstoffen zu beschleunigen. Dafür sind Anpassungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette erforderlich.

„Die Textilbranche im Land nimmt vor allem bei besonders leistungsfähigen technischen Textilien international eine führende Rolle ein. Damit das auch so bleibt, fördern wir mit dem Projekt CycleTex BW einen ehrgeizigen Ansatz und unterstützen die Unternehmen im Land bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und dem Ausbau nachhaltiger Produktportfolios. Das Projekt leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz und zur erfolgreichen Gestaltung des beobachtbaren Strukturwandels“, betonte die Wirtschaftsministerin. „Es ist unser klares Ziel, künftig in jeder Branche und an jeder Stelle der Wertschöpfungskette eine umweltfreundliche und perspektivisch klimaneutrale Form des Wirtschaftens zu erreichen. Mit dem Projekt CycleTex BW stellen wir jetzt die richtigen Weichen.“ Das Projekt setze auch einen wichtigen Impuls für die circa 200 baden-württembergischen Textilunternehmen mit ihren circa 24.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, so Hoffmeister-Kraut.

Großes Interesse an Beteiligung

Bereits jetzt haben über 60 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus der textilen Wertschöpfungskette ihr Interesse an einer Beteiligung am Projekt signalisiert. Hauptzielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Eine systematische Bestandsaufnahme und Potenzialanalyse, die Einbindung in Netzwerkaktivitäten oder gemeinsame Maßnahmen, wie Messe-Auftritte, sind für KMU besonders relevant und helfen, rein größenbedingte Wettbewerbsnachteile auszugleichen.

Das Projekt CycleTex BW wird durch die AFBW verantwortet. Es handelt sich dabei um ein landesweites Netzwerk, das branchenübergreifend die gesamte Wertschöpfungskette der Querschnittstechnologie „Faserbasierte Werkstoffe“ abbildet. Die AFBW, die zu den leistungsstärksten Netzwerken in Europa gehört, hat sich zum Ziel gesetzt, Plattform für alle Akteure, Treiber für Innovationen sowie Initiator für neue Einsatzmöglichkeiten und von neuen Wertschöpfungsketten zu sein. Hierfür bietet das Netzwerkmanagement eine Vielzahl von Services, Dienstleistungen und Aktivitäten an.

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