Umwelt

Land unterstützt Forchtenberg bei Sicherung ehemaliger Müllkippen

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Ein Arbeiter in Schutzkleidung zieht eine Plane über mit Dioxin verseuchte Erde auf einem Lkw vor einem Sanierungsgrundstück in Rheinfelden am Hochrhein (Symbolbild: © dpa).

Das Land unterstützt die Stadt Forchtenberg mit rund 1,4 Millionen Euro bei der Sicherung der beiden ehemaligen Müllkippen „Flatterberg“ und „Engelbach“. Bei einem Unwetter im Mai 2016 ist das gefährliche Gemisch aus Boden, Geröll und Müll auf landwirtschaftlich genutzte Flächen und in bebaute Bereiche gelangt.

Das Land hat der Stadt Forchtenberg im Hohenlohekreis einen Zuschuss in Höhe von insgesamt rund 1,4 Millionen Euro erteilt. Damit kann die Stadt die beiden ehemaligen Müllkippen „Flatterberg“ und „Engelbach“ sichern, die das Unwetter im Mai 2016 ausgespült hatte. Knapp 900.000 Euro fallen auf die Altablagerung „Flatterberg“, über 500.000 Euro erhält die Stadt für die Altablagerung „Engelbach“. Darin enthalten ist auch ein Zuschuss für Kosten, die die Stadt damals für Sofortmaßnahmen zur Beseitigung unmittelbarer Gefahren vornehmen musste.

Staatssekretär Andre Baumann sagte: „Mit den Wassermassen ist das gefährliche Gemisch aus Boden, Geröll und Müll auf landwirtschaftlich genutzte Flächen und in bebaute Bereiche gelangt. Die Stadt hat dieses Gemisch rasch beseitigt und so die von den Altlasten ausgehenden Gefahren für die Bürgerinnen und Bürger abgewehrt. Jetzt geht es darum, die ehemaligen Müllkippen möglichst langfristig zu sichern.“

Das Unwetter im Mai vergangenen Jahres habe einmal mehr verdeutlicht, welche Gefahren für die Umwelt von den Lasten der Vergangenheit ausgehen können, betonte Staatssekretär Baumann. „Daher unterstützt das Land die Städte und Gemeinden bei der Sanierung ihrer Altlasten dieses Jahr mit fast acht Millionen Euro.“

Umweltministerium: Altlasten

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