Marktüberwachung

Kongress zu Regulierung und fairem Wettbewerb im Europäischen Binnenmarkt

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Heute hat in Stuttgart der internationale Kongress mit dem Titel „Europäischer Binnenmarkt – Regulierung und fairer Wettbewerb“ begonnen. Die vom Umweltministerium veranstaltete Fachtagung beleuchtet die dynamische Entwicklung der europäischen Gesetzgebung und die Möglichkeiten, wie sich die Marktüberwachung praxisnah weiterentwickeln kann.

Umweltminister Franz Untersteller betonte auf dem Kongress die tragende Rolle, die einer funktionierenden Marktüberwachung im Spannungsfeld zwischen Regulierung und fairem Wettbewerb zukommt: „Unsere Unternehmen dürfen ihre Produkte nur dann auf dem ganzen europäischen Markt anbieten, wenn sie die geltenden Umwelt- und Sicherheitsstandards einhalten. Konkurrenzprodukte, die vorgeschriebene Standards zum Schutz der Benutzer nicht enthalten, die Vorgaben zur Energieeffizienz nicht einhalten oder die zulässigen Schadstoffgehalte überschreiten, können günstiger angeboten werden als solche, die diese Vorgaben erfüllen. Dies schadet dem Verbraucher, es beeinträchtigt unsere Umwelt und es benachteiligt diejenigen Unternehmen, die diese wichtigen Regeln befolgen.“

Aus diesen Gründen fordere die Wirtschaft zurecht eine funktionierende Marktüberwachung, so Untersteller weiter. Nichtkonforme Produkte, die über den Internethandel aus dem EU-Ausland in die EU importiert werden oder neue Geschäftsmodelle wie sogenannte Fulfillment-Center, die zwar in der EU Lager unterhalten, aber nur als Spediteur teils unbekannter Produkte fungieren, würden die Marktüberwachung dabei vor neue Herausforderungen stellen. „Die einschlägigen Vorschriften müssen daher europaweit einheitlich gehandhabt und möglichst praktikabel weiterentwickelt werden“, sagte der Minister. „Auch künftig müssen die Kontrollen der Marktüberwachung faire Wettbewerbsbedingungen gewährleisteten und die Verbraucher und unsere Umwelt schützen.“

Umweltministerium: Programm des Kongresses

Umweltministerium: Marktüberwachung in Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Ein Mann programmiert einen Roboterarm, der in einer Produktionslinie einer Smart Factory eingebaut ist.
Innovation

Baden-Württemberg bleibt Patent-Spitzenreiter

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land fördert zukunftsweisende Chip-Technologien

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Eine Forscherin arbeitet im AI Research Buildung der Universität Tübingen, das zum „Cyber Valley“ gehört, an einem Code.
Wirtschaft

Strategieprozess stärkt Zukunft der Dienstleistungswirtschaft

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act

Besucher der Gamescom erleben mit VR-Brillen die virtuelle Realität.
Digitalisierung

Land fördert immersive Technologien mit 2,4 Millionen Euro

Schriftzug „MEDI:CUS“ auf einer Bühne
Gesundheit

Gesundheitscloud MEDI:CUS wird verstetigt

Eine Sozialarbeiterin misst die Blutdruckwerte eines Probanden und übermittelt diese drahtlos per Smartphone an einen Arzt.
Medizintechnik

Land setzt sich für Reformen in der Medizintechnikbranche ein

Fähnchen der Europäischen Union und der Schweiz stehen im Nationalratssaal in Bern
Europa

Vertragspaket zwischen der EU und der Schweiz unterzeichnet

Spatenstich Geradstetten
Berufliche Bildung

21 Millionen Euro für Neubau des Bildungscampus Geradstetten

Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
Auszeichnung

Kurt Josef Lacher erhält Bundesverdienstmedaille