Ausschussreise

Keine Erneuerung des Partnerschaftsabkommens mit Region KwaZulu-Natal

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut

Im Rahmen der Reise des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus nach Südafrika sollte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut das Partnerschaftsabkommen mit der Region KwaZulu-Natal unterzeichnen. Die Unterzeichnung hat indes nicht stattgefunden, da Vertreterinnen und Vertreter der Provinzregierung nicht erschienen sind.

Im Rahmen der Reise des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landtags von Baden-Württemberg stand am 22. März 2023 die Unterzeichnung der Erneuerung des seit 1996 bestehenden Partnerschaftsabkommens mit der Region KwaZulu-Natal an. Beide Seiten haben darauf hingearbeitet: Gründe wurden der Delegation aus Baden-Württemberg zunächst nicht genannt. Der Deutsche Botschafter hat sich inzwischen zur Aufklärung des Sachverhalts mit einem Schreiben an die Regierung von KwaZulu-Natal gewandt.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, die im Namen der Landesregierung das Abkommen unterzeichnen sollte, äußerte, sie hätte die symbolische Erneuerung der langjährigen Partnerschaft von Baden-Württemberg mit der südafrikanischen Provinz sehr begrüßt. Dass es dazu nicht gekommen sei, sei schade, doch es gelte, nach vorne zu schauen. Sie erinnerte an die bislang guten Beziehungen zwischen Baden-Württemberg und KwaZulu-Natal. Daran solle angeknüpft werden. Das sei auch Ziel und Zweck der Reise des Ausschusses. „Im Mittelpunkt steht der Austausch mit unseren Unternehmen, mit der Forschung und mit den Menschen hier“, so die Ministerin.

Die Wirtschaftsministerin wies zudem auf die strategische Bedeutung Afrikas als Handelspartner für Baden-Württemberg hin. „Mit seinem enormen ökonomischen Potenzial könnte Afrika in den kommenden Jahrzehnten zu einem globalen Wachstumsmotor werden“, so Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Es komme darauf an, diese Möglichkeiten für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg zu nutzen. Auch deswegen sei es notwendig, die bislang guten Kontakte zur Region KwaZulu-Natal weiter zu pflegen und zu intensivieren.

Weitere Meldungen

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Technologie

Chipindustrie-Ökosystem in Baden-Württemberg wächst

Paragraph vor Laptop
Justiz

Bundesweit erstes Gericht mit neuer Justiz-Software

Ein Logo des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
Wissenschaft und Forschung

KIT wird Forschungshub für Fusionstechnologie

Firma WMB Ventilatoren GmbH in Obersontheim
Ländlicher Raum

Jetzt noch für „Spitze auf dem Land!“ bewerben

Landespressekonferenz Stuttgart
Staatsmodernisierung

Landesregierung beschließt Maßnahmen zum Bürokratieabbau

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Anzeige nach der Karenzzeitregelung

Ministerialdirektorin Gerda Windey
Justiz

Innovationstag zu Künstlicher Intelligenz und Justiz

Ein Gruppenbild mit einer Delegation aus Lwiw und der Ministerin
Wirtschaft

Wirtschaftsforum Baden-Württemberg – Ukraine

Zwei Straßenwärter knien auf dem Boden und verlegen Steine.
Straße

44 neue Straßenwärter für Baden-Württemberg

Ein Ausbilder im Garten- und Landschaftsbau (r.) erklärt einem angehenden Gärtner (l.) das Einpflanzen einer Dachbegrünung. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Meisterbriefe für Floristen und Gärtner

Verfassungsschutzbericht 2025
Verfassungsschutz

Verfassungsschutzbericht 2025 vorgestellt

Collage: Screenshot der Website https://oegd-bw-karriere.de und Kampagnenmotiv des ÖGD Baden-Württemberg
Gesundheit

Öffentlicher Gesundheitsdienst wirbt um Nachwuchskräfte

Eine Hand hält einen in augmented Reality illustrierten Kopf.
Wirtschaft

Zwei Millionen Euro für vier Digital Hubs

Ein Mitarbeiter der Robert Bosch GmbH überprüft mit einem Tablet die Betriebsdaten von vernetzten Maschinen für Metallspritzguss. (Foto: © dpa)
Wirtschaft

Land fördert Stärkung resilienter Lieferketten

Umweltpreis für Unternehmen 2026: Preisgegenstand ohne die Aufschrift „Die Preisträger“
Umweltschutz

17 Unternehmen für den Umweltpreis 2026 nominiert