Start-up BW

Gründungswettbewerb für Kommunen startet in die zweite Runde

Start-up BW Local Finale 2019. (Bild: Start-up BW)

Der bundesweit einmalige Wettbewerb „Start-up BW Local – Gründungsfreundliche Kommune“ geht in die zweite Runde. Das Land möchte die Dynamik der kommunalen Gründungsunterstützung weiter erhöhen. Bewerbungen sind bis 6. April 2020 möglich.

Wie können Kommunen (noch) gründungsfreundlicher werden? Ihre Konzepte können Gemeinden, Städte und Kommunen aus Baden-Württemberg ab sofort beim Landeswettbewerb „Start-up BW Local - Gründungsfreundliche Kommune“ einreichen und bei der Erstellung dieser gefördert werden. Bereits zum zweiten Mal zeichnet eine Wettbewerbsjury mit eigener Gründungserfahrung sowie Fachexperten die gründungsfreundlichsten Kommunen im Rahmen der Landeskampagne Start-up BW aus und prämiert die besten Konzepte. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut betonte: „Kommunen spielen in der Gründungsförderung eine wichtige Rolle. Wir möchten die Dynamik der kommunalen Gründungsunterstützung weiter erhöhen.“

Es gebe bereits eine ganze Reihe erfolgreicher kommunaler Gründungs- und Start-up-Initiativen im Land, so Hoffmeister-Kraut. „Vor allem im ländlichen Raum können wir aber noch mehr Potenzial aktivieren. Wir haben den Ehrgeiz, als Gründungs- und Start-up-Standort noch stärker zu werden, die Angebote zur kommunalen und regionalen Gründungskultur besser sichtbar zu machen und vor Ort zu fördern“, sagte die Ministerin. „Ich ermuntere gerade Gemeinden im ländlichen Raum, die Chance des bundesweit einmaligen Wettbewerbs zu nutzen und die Förderung des Wirtschaftsministeriums zur Erstellung eines Konzepts in Anspruch zu nehmen.“

75 Kommunen in der ersten Wettbewerbsrunde ausgezeichnet

Dass es mehr als eine Antwort auf die Frage gibt, wie Kommunen gründungsfreundlicher werden können, zeigen die Gewinner der ersten Wettbewerbsrunde eindrucksvoll: Das Konzept der Gemeinde Magstadt punktete zum Beispiel mit Veranstaltungen wie einem Gründertag, einer Pop-up-Store-Aktion sowie zahlreichen Gründersprechstunden. Die Wirtschaftsregion Ortenau überzeugte unter anderem mit einem starken Partnernetzwerk und dem „Black Forest Accelerator“ – einem fünfmonatigen Programm, das die Grundlagen für eine Unternehmensgründung vermittelt – und der Bereitstellung von Arbeitsflächen für Start-ups. Und Konstanz ging mit einem Innovationsareal an den Start, an dem Gründung, Innovation, Kreativität, Wohnen und Leben zusammengeführt werden.

Insgesamt wurden 75 Kommunen in der ersten Wettbewerbsrunde ausgezeichnet. Das Landesfinale fand im Februar dieses Jahres vor über 5.000 Besuchern auf dem Start-up BW Summit 2019 statt. „Die Gründerinnen, Gründer und Start-ups profitieren erheblich von der Umsetzung bereits begonnener und geplanter Konzepte. Ich bin schon jetzt auf die Ideen in der neuen Wettbewerbsrunde gespannt“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Der Wettbewerb „Start-up BW Local – Gründungsfreundliche Kommune“

Der Landeswettbewerb richtet sich an Gemeinden, Städte, Landkreise und (interkommunale) Wirtschaftsförderungsgesellschaften bis Landkreisebene und besteht aus zwei Stufen:

  1. Das Wirtschaftsministerium fördert die teilnehmenden Kommunen in der ersten Stufe bei der Erstellung eines Konzepts mit Maßnahmen zur regionalen Gründungsförderung. Förderfähig ist die Einbindung externer Coaches und Moderatoren, die die Kommunen bei der Konzeptentwicklung und der Durchführung von Workshops unterstützen. Einzelne Kommunen können mit bis zu 2.500 Euro gefördert werden, interkommunale Projekte mit bis zu 5.000 Euro.
     
  2. Im Anschluss findet der „Pitch der Kommunen“ statt. Überzeugende Konzepte erhalten von der Jury bestehend aus Unternehmerinnen und Unternehmern mit Gründungserfahrung und aus Fachexperten die Auszeichnung „Landeswettbewerb Gründungsfreundliche Kommune - Ausgezeichneter Ort 2020/2021“. Zudem vergibt die Jury in den drei Kategorien „Gemeinde“, „Stadt“ und „Landkreis/Interkommunales Projekt“ jeweils drei Preise für die besten Pitches und Konzepte. Der erste Platz erhält ein Preisgeld von 10.000 Euro, die Plätze zwei und drei dürfen sich über 7.500 Euro und 5.000 Euro freuen.

Der Landeswettbewerb „Start-up BW Local – Gründungsfreundliche Kommune“ wird vom Wirtschaftsministerium durchgeführt und wurde in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden Landkreistag Baden-Württemberg, Städtetag Baden-Württemberg, Gemeindetag Baden-Württemberg sowie dem Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) und dem Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT) entwickelt.

Baden-Württembergische Kommunen können sich ab sofort bis zum 6. April 2020 über nachstehenden Link für den Wettbewerb registrieren.

Start-up BW Local – Gründungsfreundliche Kommune

Blüten der Durchwachsenen Silphie
  • Bioökonomie

Innovative Herstellung von Papierverpackungen

Umweltministerium am Kernerplatz 9 in Stuttgart
  • Energieversorger

Kartellverfahren im badenova-Komplex beendet

Minister Winfried Hermann spricht zum Publikum
  • KLIMASCHUTZ

Beispielhafter Klimaschutz im Verkehr

Landwirtschaftsminister Peter Hauk spricht am 31.03.2017 während einer Pressekonferenz zum Ende der Agrarministerkonferenz in Hannover vor Medienvertretern. (Foto: dpa)
  • Bioökonomie

Intelligente Landnutzungssysteme der Zukunft

Euro-Banknoten (Foto: © dpa)
  • Steuern

Bilanz der Steuerverwaltung für 2019

Bescheidübergabe am 6. August 2020
  • Denkmalschutz

Land unterstützt Instandsetzung des Brahmshauses

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bei der ZORA gGmbH
  • Sommerreise

Aus- und Weiterbildung in Zeiten von Corona und der Digitalisierung

Gedenkstätte der Heimatvertriebenen in Bad Cannstatt.
  • Gedenkveranstaltung

70. Jahrestag der Charta der deutschen Heimatvertriebenen

Das neue Besucher- und Informationszentrums des Nationalparks Schwarzwald (Bild: bloomimages/dpa)
  • Nationalpark

Nationalparkzentrum Ruhestein öffnet stufenweise

Umweltminister Franz Untersteller im Gespräch. (Bild: Staatsministerium Baden-Württemberg)
  • Sommertour

Umweltminister Untersteller auf Sommertour

Ein Mann tippt in einem Büro auf einer Tastatur. (Bild: © dpa)
  • Informationstechnik

Sicherheitszentrum IT in der Finanzverwaltung vorgestellt

Alexander Pfisterer, Dozent an der Universität Mannheim, demonstriert in einem Hörsaal der Universität die Aufzeichnung einer digitalen Wirtschaftsvorlesung. (Bild: picture alliance/Uwe Anspach/dpa)
  • Hochschulen

Besuch auf dem Campus Horb der DHBW Stuttgart

Digitalisierungsminister Thomas Strobl besuchte die Geschäftsführung der Schwarz-Gruppe.
  • Digitalisierung

Strobl besucht Schwarz-Gruppe

Die 170 Quadratmeter große Photovoltaikanlage auf dem Dach der Landesvertretung Badem-Württemberg in Berlin (Bild: Lützow 7 Müller Wehberg Landschaftsarchitekten PartG mbB)
  • Landesvertretung

Klimafreundlicher Strom für die Landesvertretung in Berlin

Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz besucht im Rahmen ihrer Ausbildungsreise die Firma Rolf Benzinger Spedition-Transporte GmBH im Tiefenbronn (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Ausbildung

Ausbildungsreise von Staatssekretärin Schütz

  • MINT-Bildung

Wirtschaftsministerium fördert „CyberMentor“-Programm

Frank Rebmann (l.), Leiter der Abteilung III im Justizministerium mit Ministerialdirektor Elmar Steinbacher (r.) (Bild: Justizministerium Baden-Württemberg)
  • Justiz

Frank Rebmann wechselt ins Justizministerium

Euro-Banknoten (Foto: © dpa)
  • Steuern

Wechsel an der Spitze des Finanzamtes Esslingen

Logo der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg. (Bild: © Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg)
  • Wirtschaft

Auszeichnung für Industrie 4.0-Pioniere

Eine Monteurin arbeitet im Werk zwei des Automobilzulieferers ZF Friedrichshafen an einem Getriebe für Lastwagen, das ZF Traxon heißt. (Bild: © picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Industriekonjunktur

Stabilisierungsmaßnahmen greifen, aber noch keine Entwarnung

Zwei Frauen stellen auf der Frankfurter Buchmesse am Stand des Diogenes Verlags Zürich Bücher in ein Regal. (Bild: © dpa)
  • Kunst und Kultur

Land vergibt Verlagspreis Buchkultur

Aussenaufnahme der Justizvollzugsanstalt Heilbronn (Bild: © Franziska Kraufmann/dpa)
  • Vermögen und Hochbau

Land saniert Turnhalle in der Justizvollzugsanstalt Heilbronn

Eine Studentin jobbt nebenher in einer Eisdiele (Symbolbild: © dpa).
  • Steuern

Steuertipps für Ferienjobs

Ein Mann betrachtet auf einem Computermonitor die Elektronenmikroskopaufnahme eines MERS-Coronavirus, einem engen Verwandten des neuartigen Coronavirus. (Bild: Arne Dedert/dpa)
  • Coronavirus

Wenn Landesbedienstete in Risikogebiete reisen

Schreiner bei der Arbeit
  • Ausbildung

Programm „Erfolgreich ausgebildet“ startet in die vierte Runde