Forstwirtschaft

ForstBW erhält Zertifikat Gemeinwohl-Ökonomie

Der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, bei der Übergabe des Gemeinwohl-Ökonomie-Zertifikats (Bild: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz)

Der Landesforstbetrieb ForstBW ist in besonderem Maße dem Gemeinwohl verpflichtet. Das zeigt auch die Auszeichnung mit dem Gemeinwohl-Ökonomie-Zertifikat, das dem Landesforstbetrieb eine umfassende und transparente Darstellung der betrieblichen Gemeinwohlorientierung bescheinigt.

„Als erster Landesbetrieb in Baden-Württemberg hat die ForstBW eine Gemeinwohlbilanz vorgelegt. ForstBW verfolgt damit das Ziel einer umfassenden und transparenten Darstellung der betrieblichen Gemeinwohlorientierung. Das externe Audit bescheinigt, dass im Staatswald Baden-Württemberg auf diesem Gebiet sehr gute Arbeit geleistet wird“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, anlässlich der Übergabe des Gemeinwohl-Ökonomie-Zertifikats an ForstBW.

Starke Gemeinwohlorientierung im Staatswald

Mithilfe der Gemeinwohlbilanz könne ForstBW nun systematisiert und mit anderen Unternehmen vergleichbar aufzeigen, was der Forstbetrieb für die Gesellschaft leiste. Das mit 577 Punkten sehr gute Ergebnis sei ein Beleg für die starke Gemeinwohlorientierung im Staatswald und auch Ansporn, ForstBW im Sinne des Gemeinwohls kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Eine Gemeinwohlbilanz geht über die Veröffentlichung rein finanzieller Ergebnisse weit hinaus. Sie ist anhand von 20 von der bürgerschaftlichen Bewegung der Gemeinwohl-Ökonomie (e.V.) vordefinierten Themen, die sich als Schnittpunkte von zentralen gesellschaftlichen Werten und betrieblichen Berührungspunkten ergeben, zu erarbeiten. Hierzu gehören die zentralen Werte der Gemeinwohl-Ökonomie: Menschenwürde, Solidarität, Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Transparenz und Mitbestimmung. Ein Pilotprojekt Gemeinwohlbilanz wurde im Koalitionsvertrag der Regierungsfraktionen vereinbart.

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