Invest BW

Förderaufruf für Digitalisierung und Künstliche Intelligenz

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Das Land hat den zweiten missionsorientierten Förderaufruf von Invest BW mit dem Fokus auf Digitalisierung und Künstliche Intelligenz gestartet. Diese Themenfelder sind entscheidende Wachstumstreiber für den Standort Baden-Württemberg.

Zum Open Innovation Kongress Baden-Württemberg 2022 veröffentlicht das Wirtschaftsministerium den zweiten missionsorientierten Förderaufruf von Invest BW, dem größten branchenoffenen einzelbetrieblichen Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs. Im Fokus stehen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI). „Digitale Technologien haben die Wirtschaft in den letzten Jahrzehnten stark verändert“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Wir müssen nicht nur Schritt halten mit Entwicklungen bei Blockchain und KI, sondern unsere starke Wettbewerbsposition durch eigene Innovationen in diesen Bereichen weiter ausbauen.“

Bereits beim Spitzentreffen der Initiative Wirtschaft 4.0 Ende 2021 wurde der Dreiklang aus innovativen Ideen, digitalen Lösungen und nachhaltigen Ansätzen vereinbart, um Baden-Württemberg fit für die Zukunft zu machen. Nach dem Förderaufruf zu Innovationen für den Klimaschutz im ersten Quartal 2022 folgt daher nun der Förderaufruf zu Digitalisierung und Künstliche Intelligenz.

„Künstliche Intelligenz hat für die Digitalisierung unserer Wirtschaft eine Schlüsselrolle, deshalb heben wir diese Technologie besonders hervor. Der Förderaufruf schließt darüber hinaus ausdrücklich weitere digitale Technologien ein“, ergänzte die Wirtschaftsministerin. Entsprechend werden mit dem aktuellen Förderaufruf von Invest BW verschiedene Arten von Innovationen im Bereich der Digitalisierung gefördert. Dazu gehören Blockchain-Anwendungen, beispielsweise um Lieferketten nachvollziehbar und transparent offenzulegen oder neue Vertragsarten zu implementieren (zum Beispiel Smart Contracts), aber auch die Entwicklung digitaler Identitäten (eID) zur digitalen Abwicklung von Kaufvorgängen, virtuelle Umgebungen wie Virtual Reality, Augmented Reality und Mixed Reality, Game Engines im Kontext von Computerspielen und Simulationen im Kontext von Ausbildungs- und Trainingsmaßnahmen sowie Technologien und Modelle für das Teilen von Daten. Neben Innovationen im Bereich Software sind auch innovative Hardwarekomponenten mit Digitalisierungsbezug förderfähig, wozu beispielsweise Vorhaben der Hardwarekomponentenentwicklung wie im Chip-Design oder Lösungen für 5G-Anwendungen gehören.

Digitale Technologien gezielt fördern

„So vielfältig unsere Wirtschaft in Baden-Württemberg ist, so vielfältig sind auch die Chancen, die sich durch digitale Technologien ergeben. Mit dem neuen Förderaufruf von Invest BW können wir dieser Vielfalt entsprechen und gleichzeitig gezielt das fördern, was unsere Unternehmen wirklich weiterbringt“, so Hoffmeister-Kraut. Start-ups und kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die bislang den Großteil der Antragsstellenden bei Invest BW ausmachen, erhalten weiterhin mit auf sie zugeschnittenen Auswahlkriterien leichten Zugang zu attraktiver Förderung. Für den Förderaufruf zu Digitalisierung und Künstliche Intelligenz stehen 30 Millionen Euro bereit.

Mit VDI/VDE Innovation + Technik GmbH steht ein erfahrener Projektträger als Ansprechpartner bei allen Fragen rund um die Antragstellung und Förderung zur Verfügung. Aus der ersten Förderrunde von Januar bis April 2021 konnten so bereits mehr als 100 Millionen Euro für Zukunftsprojekte aus Baden-Württemberg bewilligt werden. Davon gingen 13,6 Millionen Euro an Start-ups. Rund 80 Prozent aller geförderten Anträge stammen von mittelständischen Unternehmen oder KMU.

Antragsstellung bis zum 30. Juni 2022

Förderanträge für den dritten Förderaufruf können beim beauftragten Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH seit dem 11. April 2022 online eingereicht werden. Eine Antragsstellung ist bis zum 30. Juni 2022, 15.00 Uhr, möglich, zur Antragstellung gilt das Stichtagsprinzip. Die eingereichten Vorhaben werden nach festgelegten Förderkriterien und unter wettbewerblichen Gesichtspunkten bewertet.

Zusätzlich findet für alle Interessierten am 5. Mai 2022 ein Web-Seminar statt, in dem Details zum Förderaufruf und zur Antragsstellung erklärt sowie Fragen beantwortet werden.

Größtes einzelbetriebliches Förderprogramm in der Geschichte des Landes

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat am 15. Januar 2021 Invest BW als das größte branchenoffene einzelbetriebliche Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs offiziell gestartet. Für Fördermaßnahmen stehen bis Ende 2022 insgesamt bis zu 300 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ zur Verfügung. Mit Beschluss der Landesregierung vom 27. Juli 2021 wurde festgelegt, Invest BW als Innovationsförderprogramm fortzuschreiben.

Die Antragsfrist für den ersten technologieoffenen Förderaufruf dieses Innovationsförderprogramms endete am 15. Januar 2022, die Antragsfrist für den zweiten missionsorientierten Förderaufruf zu Innovationen für den Klimaschutz am 31. März 2022. An ihn schließt sich der hier beschriebene dritte missionsorientierte Förderaufruf zu Digitalisierung und Künstliche Intelligenz an. Weitere Förderaufrufe sind jeweils quartalsweise bis Ende 2022 vorgesehen.

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus: Invest BW Innovationsförderung

Invest BW: Förderung von Innovations- und Technologievorhaben – Dokumente

Wohnhäuser in Stuttgart
  • Steuern

Infoschreiben zur Grundsteuerreform

Ein humanoider Roboter kommuniziert im Rahmen einer Ausstellung zu künstlicher Intelligenz  mit einem Besucher.
  • Künstliche Intelligenz

38 geförderte Projekte zur Künstlichen Intelligenz vorgestellt

Historische Weinbrennerkelter in der Ortsmitte von Kämpfelbach-Bilfingen
  • Städtebau

„Ortsmitte Bilfingen“ in Kämpfelbach erneuert

Forschungsgebäude Ansicht Süd
  • Hochbau

Forschungsneubau an der Universität Freiburg übergeben

Prof. Dr. Dr. E.h. Dr. h.c. Werner Sobek
  • Auszeichnung

Bundesverdienstkreuz für Architekturpionier Sobek

Kleinkind auf Rutsche
  • Städtebauförderung

Nichtinvestive Städtebauförderung 2022

Euro-Banknoten
  • Steuern

Einnahmen bleiben laut Mai-Steuerschätzung stabil

Ausbilderin mit Lehrling
  • Ausbildung

Förderung für Kleinbetriebe bei der betrieblichen Ausbildung

Gruppe tanzender Menschen auf einer Bühne
  • Kunst und Kultur

Innovationsfonds Kunst 2022

Holzbau
  • Holzbau-Offensive

Tag der Städtebauförderung in Lörrach

Wort-Bild-Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg)
  • Startup BW

Start-up BW Night 2022

Rebecca C. Reisch
  • Forschung

Cyber Valley GmbH erhält erste Geschäftsführerin

  • Podcast

Cäshflow – Der Podcast #5: Start-Ups im Land

Ein Mann tippt auf einer Tastatur eines Laptops.
  • Digitalisierung

Land unterstützt Aufbau eines Beinprothesenregisters

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Start-Up BW

Gewinner des JUNIOR-Landeswettbewerbs

Eine auf Demenzkranke spezialisierte Pflegerin begleitet eine ältere Frau.
  • Pflege

Tag der Pflege am 12. Mai 2022

Das Bürgerzentrum Altenberghalle im Ortskern von Sulzburg-Laufen
  • Städtebau

Städtebauliche Erneuerung in Sulzburg abgeschlossen

Bunte Grafik des Fachtages Gemeinsam gegen Menschenhandel und Arbeitsausbeutung
  • Arbeitsrecht

Fachtag „Gemeinsam gegen Menschenhandel und Arbeitsausbeutung“

Kiebitz
  • Artenschutz

Bayaz besucht „Kiebitzäcker“

Seitenansicht eines Doppelstockzuges.
  • Schiene

130 neue Doppelstockzüge fürs Land

Porträtbild von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
  • Delegationsreise

Wirtschaftsministerin reist nach Israel

Frauen und Männer auf einer Fortbildung (Bild: © Ministerium für Kultus, Jugend und Sport BW).
  • Bildung

Bundesweiter Fachtag für Grundbildungszentren

Petra Olschowski bei der Donau Kulturkonferenz 2022
  • Kunst und Kultur

Donau Kulturkonferenz 2022

Freilichtspiele auf einer Treppe
  • Kunst und Kultur

Höherer Zuschuss für Freilichtspiele Schwäbisch Hall

Ministerin Theresia Bauer
  • Hochschulen

Bauer mit Hochschulen auf Delegationsreise in den USA