Polizei

Ergebnisse des landesweiten Aktionsmonats Motorrad

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Ein Polizeibeamter kontrolliert einen Motorradfahrer.

Die Polizei ist präsent – damit alle Motorradfahrerinnen und -fahrer auch sicher nach Hause kommen. Vor allem im Mai fanden landesweit hierzu Kontroll- und Präventionsmaßnahmen statt. Nun liegen die Ergebnisse vor.

„Im zurückliegenden Monat Mai haben wir unsere Anstrengungen im Kampf gegen schwere Motorradunfälle noch weiter intensiviert. Damit Motorradfahren nicht zur tödlichen Gefahr wird, setzten wir auf konzertierte Verkehrsüberwachungs- und zielgerichtete Präventionsmaßnahmen. Die Zielrichtung unserer Aktionen war und ist ganz klar: Wir wollen keine getöteten und schwerverletzten Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer beklagen müssen. Neben einer schönen Ausfahrt soll auch die gesunde Heimkehr das Ziel einer jeden Tour sein“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl bei der Vorstellung der Ergebnisse des landesweiten Aktionsmonats Motorrad.

Über 320 Kontrollaktionen im Mai

Trotz des durchwachsenen Wetters hatte die Motorradsaison im Mai sprichwörtlich richtig Fahrt aufgenommen. Um zur richtigen Zeit die Bikerinnen und Biker zu erreichen, setzte die Polizei Baden-Württemberg – wie zuvor angekündigt – auf flächendeckende Kontrollen und führte vom 1. bis 31. Mai 2023 mehr als 320 Kontrollaktionen und rund 40 Präventionsmaßnahmen durch. Wie Innenminister Thomas Strobl weiter mitteilte waren insgesamt 1.260 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte im Einsatz für die Motorradsicherheit. Einen besonderen Fokus bei den Kontrollen legte die Polizei auf die Hauptunfallursache Geschwindigkeit sowie die Bekämpfung von Motorradlärm. Landesweit wurden mehr als 4.600 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer kontrolliert und hierbei knapp 1.400 Verstöße festgestellt, darunter gut 480 Geschwindigkeitsverstöße und mehr als 450 technische Manipulationen.

Um mit den Bikerinnen und Bikern ins Gespräch zu kommen und sie mit Blick auf die Gefahren des Motorradfahrens für eine besonnene und vorausschauende Fahrweise zu sensibilisieren, hat die Polizei zielgerichtete Präventionsaktionen, die vielerorts auch durch die Kooperationspartner von GIB ACHT IM VERKEHR unterstützt wurden, angeboten.

Prävention und Repression gehen Hand in Hand

„Wir setzen auf den Dialog, daher gehen Prävention und Repression Hand in Hand. Motorradkontrollen sind dabei ein unverzichtbares Instrument, um die Sicherheit auf unseren Straßen zu gewährleisten und Verkehrssünder, die sich nicht an die Regeln halten, aus dem Verkehr zu ziehen. Das kann Leben retten“, erklärte Innenminister Thomas Strobl. Er verwies dabei darauf, dass im vergangenen Jahr drei Viertel der tödlichen Motorradunfälle von den Motorradfahrerinnen und -fahrern selbst verursacht wurden.

Auch die teilweise hohe Lärmbelästigung von Anwohnerinnen und Anwohner durch unnötigen Motorradlärm – gerade entlang der beliebten Motorradstrecken im Südwesten – stand im Fokus der Kontrollen. „Man muss sich einfach mal in die Lage der Betroffenen versetzen. Niemand möchte permanent durch bewusste und völlig unnötige Lärmbelästigung in seiner Lebensqualität beeinträchtigt werden. Daher appelliere ich – bei allem Verständnis für ihre Leidenschaft – hier ganz klar an die Vernunft und Einsicht der Bikerinnen und Biker, die eigene Fahrweise dementsprechend geräuscharm anzupassen“, so Innenminister Thomas Strobl.

Weitere Informationen und Tipps rund um das Thema Verkehrssicherheit

GIB ACHT IM VERKEHR – Die landesweite Verkehrssicherheitsaktion in Baden-Württemberg.

Polizei Baden-Württemberg: Verkehrsprävention

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