Auszeichnung

Bundesverdienstkreuz für Elke Mildner

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Elke Mildner hat für ihren langjährigen herausragenden und vorbildhaften Einsatz für suchtkranke und wohnungslose Menschen von Sozialminister Manne Lucha das Bundesverdienstkreuz am Bande überreicht bekommen.

Als Anerkennung für ihren langjährigen herausragenden und vorbildhaften Einsatz für suchtkranke und wohnungslose Menschen hat Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha in Rottenburg am Neckar Elke Mildner das vom Bundespräsidenten verliehene Bundesverdienstkreuz am Bande überreicht.

„Sie haben in der Stadt Rottenburg gezeigt, dass wir unsere Gesellschaft selbst aktiv gestalten und wir selbst entscheiden können, wie wir zusammen leben wollen“, sagte Lucha. „Die Gesellschaft braucht Menschen wie Elke Mildner. Ihr vorbildliches und hartnäckiges Engagement für Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen, ist aller Ehren wert.“

Großes soziales Engagement

Vor mehr als 37 Jahren hat Elke Mildner damit begonnen, in Rottenburg Strukturen für suchtkranke Menschen sowie deren Partner, Eltern und Kinder aufzubauen. Sie gründete eine Wohngemeinschaft (WG) speziell für Alkoholkranke. Aus diesen Anfängen wurde in Rottenburg 1981 die OASE, eine therapeutische Wohngemeinschaft für abstinente Alkoholiker und Alkoholikerinnen. Diese therapeutische WG als Zufluchtsort, Schutz- und Rückzugsort hat vielen Männern und Frauen die Chance auf einen Neustart in ein selbst gestaltetes Leben gegeben. Nach ihrem Ausscheiden als Geschäftsführerin bei der OASE stieß sie ein neues Projekt an, den Verein „RastHaus“. Das „RastHaus“ ist zu einem Ort für Menschen geworden, die durch alle anderen sozialen Netze fallen, vor allem Wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen.

„Es ist vor allem Ihre christliche Menschen- und Nächstenliebe, die Sie nicht wegschauen, sondern immer wieder zu einer warmherzigen Helferin werden lässt“, betonte Minister Lucha in seiner Laudatio. „Unsere Gesellschaft braucht Menschen wie Elke Mildner. Denn kein Staat und auch keine Institution, egal wie groß er oder sie ist, kann es im Alleingang schaffen. Keiner kann nur auf sich allein gestellt die vielfältigen Herausforderungen unserer Zeit anpacken. Es braucht dazu immer auch tatkräftige Frauen und Männer. Die Stärke unseres Landes liegt entscheidend in seiner starken Zivilgesellschaft, wo Menschen aktiv werden, gegen Ungerechtigkeit und Diskriminierung kämpfen und uns zeigen: wo es den Willen und Ideen gibt, können wir unsere Gesellschaft selbst gestalten.“

Weitere Meldungen

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Frauenklinik am Universitäts­klinikum Tübingen wird erweitert

Stuttgart Neckarpark
Wohnraumoffensive

Land unterstützt Kommunen mit Bau-Turbo

Gruppenbild anlässlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der ukrainischen Region Lwiw
Absichtserklärung

Baden-Württemberg und Lwiw vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit

Visualisierung Campus St. Alban
Innovationspreis

Zehn Preise für kirchliche Wohnprojekte

Forscher im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Innovation

Land fördert Digitales Innovationszentrum am Uniklinikum Freiburg

Flur in einem Krankenhaus
Gesundheit

248 Millionen Euro für Investitionen an 20 Kliniken

Eine Frau greift nach einem Apfel aus dem Obst- und Gemüseregal eines Reformhauses. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Land mit vielfältiger Bio-Qualität auf BIOFACH präsent

Ein Mann hält ein Ringbuch mit Bauplänen, mit dem Zeigefinger deutet er auf ein Baufeld
Flächenmanagement

„Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ wird gestärkt

von links nach rechts: Justizministerin Marion Gentges, Sabine Gwarys, Adam Michel (Vorstand AMSEL) und der Bürgermeister der Stadt Ettenheim, Bruno Metz
Justiz

Bundesverdienstkreuz für Sabine Gwarys

Ein Krebsforscher arbeitet in einem Labor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen in Heidelberg mit einer Pipette. (Bild: picture alliance/picture alliance / dpa)
Gesundheitsschutz

PFOA-Belastung bei Einwohnern im Landkreis Rastatt sinkt weiter

Marktplatz in Waiblingen
Städtebauförderung

270,63 Millionen Euro für 319 Städtebaumaßnahmen

Gebäude des Bundesrats
Bundesrat

Bessere Verhinderung missbräuchlicher Vaterschaftsanerkennungen

Ein Pfleger eines Pflegeheims schiebt eine Bewohnerin mit einem Rollstuhl.
Bundesrat

Versicherungsfremde Leistungen aus Bundessteuermitteln finanzieren

Ein Krebsforscher arbeitet in einem Labor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen in Heidelberg mit einer Pipette. (Bild: picture alliance/picture alliance / dpa)
Forschung

Land fördert Präventionsnetzwerk mit rund zwei Millionen Euro

Eine Frau isst in einer Kantine zum Mittag. (Foto: © dpa)
Ernährung

Impulse für nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung an Kliniken