Gartenschauen

Bewerbungen für Landesgartenschauen und Gartenschauen möglich

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Landesgartenschau in Lahr (Foto: © dpa)

Gartenschauen schaffen attraktive Gemeinschaftsplätze und sind beste Beispiele für nachhaltige Stadtentwicklung. Jetzt startet die Bewerbungsphase für die Gartenschauen in Baden-Württemberg von 2031 bis 2036. Das Land stellt dafür insgesamt bis zu 21 Millionen Euro zur Verfügung.

„Der Ministerrat hat in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz damit beauftragt, ein Auswahlverfahren für die Landesgartenschauen und Gartenschauen für die Jahre 2031 bis 2036 durchzuführen. Damit ist der Startschuss für die zweite Gartenschautranche gefallen, die in dieser Legislaturperiode ausgeschrieben werden soll. Städte und Kommunen haben nun bis 19. Dezember 2019 Zeit, ihre Bewerbungsunterlagen beim Ministerium einzureichen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, im Nachgang zur letzten Kabinettssitzung vor der Sommerpause.

„Mit Blick auf den Vergabezeitraum ist Baden-Württemberg ein Vorzeigeland. In keinem anderen Land sind Gartenschauen soweit in die Zukunft vergeben, wie bei uns“, betonte der Minister. Das Land stelle den ausrichtenden Städten und Kommunen für die zweite Tranche insgesamt bis zu 21 Millionen Euro über das Landesprogramm „Natur in Stadt und Land“ für den Bau von dauerhaften Grün- und Freiflächen zur Verfügung. In den vergangenen Jahren hätten die Projekte nicht nur eindrucksvolle Anregung in Sachen Grüngestaltung gegeben, sondern seien zugleich erfolgreiche Auslöser umfassender Stadtentwicklungsmaßnahmen gewesen.

Gartenschau gegen Klimawandel

„Vor allem vor dem Hintergrund, dass grüne Infrastruktur die negativen Auswirkungen des Klimawandels in den Städten verringern kann, sind die baden-württembergischen Gartenschauen aktueller denn je. Jeder Euro ist gut angelegtes Geld in das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bürger. Ausgeklügelte und blütenreiche Grünanlagen stärken darüber hinaus die biologische Vielfalt“, erklärte Hauk.

Interessierte Städte und Kommunen seien aufgerufen, ihren Hut in den Ring zu werfen. Noch Jahre nach der eigentlichen Durchführung schwärmen die bisherigen Ausrichterstädte über die vielen positiven Auswirkungen einer solchen Maßnahme.

Landesgartenschauen und Gartenschauen

Bereits im Sommer 2018 wurden die Landesgartenschauen und Gartenschauen für den Zeitraum 2026 bis 2030 vergeben. Der Zuschuss für die Landesgartenschauen im Rahmen des Landesprogrammes „Natur in Stadt und Land“ beträgt aktuell bis zu fünf Millionen Euro, bei Gartenschauen bis zu zwei Millionen Euro. Es ist vorgesehen, dass die Entscheidung über den Zuschlag der zweiten Tranche Mitte 2020 durch das Kabinett getroffen wird.

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Gartenschauen

Weitere Meldungen

Das Flügelrad für Radioaktivität ist auf einer sogenannte Ringleitung für hochkonzentriertes Radon zu sehen.
Strahlenschutz

Ergebnisse des Radon-Messprogramms

Eltern sitzen mit ihren beiden Kindern im Wohnzimmer (Bild: © dpa).
Familie

Ideenwettbewerb für Familienleben gestartet

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Ein Rettungshubschrauber vom Typ H145 der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF)
Rettungsdienst

Ravensburg wird Luftrettungsstandort

Ein Wildschwein steht auf einem Plateau im Wald und beobachtet die Umgebung.
Tiergesundheit

Früherkennungsprogramm „Afrikanische Schweinepest“ startet

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk fordert schnelle Entlastungen bei Energiepreisen

Ein Basketball liegt auf dem Boden einer Turnhalle.
Sport

Landesfinale bei „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“

Eine Frau sammelt in einem Wald Bärlauchblätter ein, die den Waldboden fast komplett bedecken. (Bild: dpa)
Verbraucherschutz

Wichtige Tipps zum Start der Bärlauch-Saison

Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
Wolfsmanagement

Ausnahmegenehmigung zum Wolfsabschuss wird nicht verlängert

Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
Wolfsmanagement

Auffälliger Wolf im Nordschwarzwald: Fragen und Antworten

Blick in den Saal bei der Eröffnung des 11. Donausalons in der Landesvertretung Baden Württemberg durch Verkehrsminister Winfried Hermann
11. Donausalon

Wirtschaftliche Resilienz und stärkerer Zusammenhalt im Donauraum

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase