Bildung

150 Jahre Fachschule für Landwirtschaft

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Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch hat der Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Ravensburg zu 150 Jahren erfolgreicher Bildungsarbeit im Agrarbereich gratuliert. Kontinuität und stetige Weiterentwicklung zeichne die Fachschule aus, betonte Gurr-Hirsch.

„Ich gratuliere der Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Ravensburg ganz herzlich zu 150 Jahren erfolgreicher Bildungsarbeit im Agrarbereich“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch in Wetzisreute (Kreis Ravensburg).

Wer sich nach einem Abschluss in einem grünen Beruf weiter qualifizieren möchte, den bilde die Fachschule Ravensburg zu einer landwirtschaftlichen Unternehmerin oder zu einem landwirtschaftlichen Unternehmer und als Führungskraft fort. Kontinuität und stetige Weiterentwicklung, beides zeichne die Fachschule aus. Sie sei Garant für eine praxis- und zukunftsorientierte Fortbildung im Landkreis Ravensburg und im Land Baden-Württemberg, so die Staatssekretärin. Wissen sei die wichtigste Ressource im weltweiten Wettbewerb. Landwirtschaftliche Fachschulen und landwirtschaftliche Landesanstalten müssen eng zusammenarbeiten, um neueste Erkenntnisse rasch zu verbreiten und auf den Prüfstand zu stellen. Themenfelder wie Wasser-, Boden- und Pflanzenschutz oder Tierwohl zeigen dies.

„Die Anforderungen in der Landwirtschaft sind hoch und werden weiter steigen. Deshalb sind neben der Wettbewerbsfähigkeit gleichermaßen der Klima-, Boden-, Natur-, Tier- und Artenschutz, die Biodiversität oder das Tierwohl wesentliche Bestandteile des Fachschulunterrichts“, erklärte die Staatssekretärin. Baden-Württemberg stehe dabei für eine bäuerliche Landwirtschaft, für Unternehmergeist, Einfallsreichtum und Flexibilität. Die Fachschule vermittle deshalb nicht nur fachliche Kompetenz, sondern sie diene auch der Weiterentwicklung der sozialen und persönlichen Kompetenzen der jungen landwirtschaftlichen Unternehmerinnen und Unternehmer.

„Wir brauchen innovative Unternehmen in der baden-württembergischen Land- und Ernährungswirtschaft sowie dem zugehörigen Dienstleistungsbereich, die entlang der Wertschöpfungskette regionaler Lebensmittel aus Baden-Württemberg tätig sind. Die Fachschulen vermitteln dazu die entsprechenden unternehmerischen Fähigkeiten und Kenntnisse“, sagte die Staatssekretärin. Das Land unterstütze die Bäuerinnen und Bauern durch entsprechende Beratungs-, Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote aber auch durch finanzielle Förderungen auf vielfältige Art und Weise, so die Staatssekretärin.

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Landwirtschaft

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