Digitalisierung

10,3 Millionen Euro für 46 Breitbandprojekte

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Digitalisierungsminister Thomas Strobl mit den Empfängern von Breitband-Föderbescheiden im Innenministerium. (Bild: Steffen Schmid)

Digitalisierungsminister Thomas Strobl hat Breitband-Förderbescheide mit einem Fördervolumen von 10,3 Millionen Euro für 46 Breitbandprojekte übergeben. Die Investitionen in die Breitbandinfrastruktur spiegeln sich in einer immer besseren Breitbandverfügbarkeit im Land wider.

„Der flächendeckende Ausbau der Gigabit-Infrastruktur in Baden-Württemberg kann bis 2025 nur gelingen, wenn alle staatlichen und kommunalen Ebenen sowie die Akteure aus der Wirtschaft eng zusammenwirken. Bei dieser Kraftanstrengung sind wir wieder ein gutes Stück vorangekommen. Mit dem Ausbau des schnellen Internets schaffen wir die Voraussetzung für neue Geschäftsideen und Arbeitsplätze, wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Entwicklung“, sagte Digitalisierungsminister Thomas Strobl bei der Übergabe von Breitband-Förderbescheiden im Ministerium. Bewilligt wurden bei dieser Fördermaßnahme insgesamt 46 Anträge mit einem Volumen von 10,3 Millionen Euro.

19 Zuwendungsempfänger in 14 Landkreisen

Bei der heutigen Übergabe von Förderbescheiden profitierten 19 Zuwendungsempfänger in 14 Landkreisen. Mit rund 2,7 Millionen Euro ging die höchste Fördersumme an den Zweckverband Breitbandversorgung Landkreis Lörrach für fünf Projekte. Der Landkreis Calw erhielt einen Zuschuss in Höhe von 1,4 Millionen Euro für sieben Abschnitte beim Backbone-Ausbau. „Mich freut ganz besonders, dass mit Buggingen (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald), Dürmentingen (Landkreis Biberach) und Merklingen (Alb-Donau-Kreis) drei kleinere Gemeinden unseres Landes ihre Breitbandinfrastruktur verbessern wollen und so ein wichtiger Schritt zur flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet gemacht wird. Gerade auch für kleine Gemeinden bedeutet der Breitbandausbau eine große finanzielle Anstrengung. Diese ist freilich verbunden mit großen Chancen. Deshalb unterstützen wir diese Anstrengungen kräftig“, erklärte Minister Thomas Strobl.

Die Digitalisierung in Baden-Württemberg voranzutreiben, ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung, weshalb allein eine halbe Milliarde Euro in den Breitbandausbau investiert wird. Noch einmal dieselbe Summe steht für weitere Digitalisierungsvorhaben, beispielsweise in der Verwaltung, zur Verfügung. Für schnelles Internet hat das Land seit 2016 bereits rund 391 Millionen Euro in die Hand genommen und fast 1.700 Breitbandprojekte unterstützt. „Drei Jahre in Folge haben wir jährlich mehr als 100 Millionen Euro Fördergelder bewilligt. Daran wollen wir auch 2019 anknüpfen, denn diese Breitbandpolitik zahlt sich aus. Wir sind bei der Versorgung mit schnellem Internet vom Mittelfeld in die Spitzengruppe der Flächenländer vorgerückt und das innerhalb kürzester Zeit“, teilte Minister Thomas Strobl mit.

Immer bessere Breitbandverfügbarkeit

Die Investitionen in die Breitbandinfrastruktur spiegeln sich in den aktuellen Daten zur Breitbandverfügbarkeit wider. Bei der bundesweiten Erhebung zur Jahresmitte 2018 ist für über 83 Prozent aller Haushalte in Baden-Württemberg ein Internetanschluss mit mindestens 50 Mbit pro Sekunde verfügbar. Das ist eine Verbesserung von elf Prozentpunkten gegenüber Mitte 2016. Mehr als 92 Prozent des Landes verfügen über eine Download-Geschwindigkeit von 16 Mbit pro Sekunde. Spitzen-Übertragungswerte werden bei gut zwei Dritteln der Haushalte erreicht, hier sind Internetverbindungen mit Downloadraten von mehr als 100 Mbit pro Sekunde verfügbar.

Liste der Förderbescheidempfänger (PDF)

Innenministerium: Breitbandausbau

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