Gesellschaft

Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha hat im Landtag ein klares Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus gesetzt. Beides habe in Land und Parlament keinen Platz, so Lucha.

Gesellschaftliche Teilhabe mache keinen Halt vor religiösen oder kulturellen Unterschieden, erklärte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha in einer aktuellen Debatte im Landtag. „Unser gesellschaftlicher Zusammenhalt lebt von einem guten und respektvollen Miteinander. Dazu gehört auch, dass das jüdische Leben bei uns nie wieder in Frage gestellt wird.“

Die Landesregierung werde sich mit all ihrer Kraft und ihrer natürlichen Autorität, aber auch mit politischen Programmen gegen Homophobie, Xenophobie, Behindertenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus einsetzen, sagte Lucha..

Das Sozial- und Integrationsministerium sei auch das Ministerium für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Mit Kenntnis und Leidenschaft werden wir dafür eintreten, dass niemand ausgegrenzt wird und jeder an dieser Gesellschaft mitmachen kann. Auch die, die Abstiegsängste haben, die vielleicht verführbar sind für Sündenbock-Theorien – genau diejenigen haben wir auch Blick.“ Niemand werde in Baden-Württemberg alleine gelassen, versicherte Lucha.

Weitere Meldungen

Die Schüler Johannes (l.) und Felix (r.), ein Junge mit Down-Syndrom, sitzen in der Gemeinschaftsschule Gebhardschule in Konstanz an einem Klassentisch beim Malen. (Foto: © dpa)
Inklusion

Land fördert Inklusionsprojekte für Kinder und Jugendliche

Eine ausländische Schülerin füllt während eines Deutschkurses ein Arbeitsblatt aus. (Foto: © dpa)
Schule

Sprachbildung an Schulen wird intensiviert und verbindlich

Eine muslimische Einwanderin sitzt mit anderen Personen am Tisch und schaut sich während des Englischunterrichts Blätter mit Grammatikaufgaben an.
Integration

Baden-Württemberg erneuert Pakt für Integration

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 9. Dezember 2025

Ein Schild mit der Aufschrift „Flüchtlingserstaufnahmestelle“, im Hintergrund ein Fahrzeug an einer Einfahrt.
Migration

Kabinett billigt Pläne für Landeserstaufnahme in Stuttgart-Weilimdorf

Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges im kindgerechten Vernehmungszimmer am Amtsgericht Karlsruhe
Justiz

Kindgerechtes Vernehmungszimmer vorgestellt

Ein Schild mit der Aufschrift "Universitätsklinikum" steht in Mannheim an einer Einfahrt zum Universitätsklinikum.
Universitätsklinika

Verträge zum Klinikverbund Heidelberg-Mannheim unterzeichnet

Deutschkurs in einer Volkshoschschule (Symbolbild: © dpa).
Weiterbildung

Breiter Schulterschluss für die Zukunft der Erwachsenenbildung

Minister Manne Lucha und Staatsministerin Madhuri Misal des indischen Bundesstaats Maharashtra sitzen nebeneinander an einem Tisch und unterzeichnen Dokumente.
Delegationsreise

Baden-Württemberg und Maharashtra vertiefen Partnerschaft

Eine junge Frau wird geimpft.
Gesundheit

Jetzt noch gegen Grippe impfen lassen

Pilotprojekt fürsorgende Gemeinschaft in Waldstetten: gemeinsam Zukunft gestalten
Gesellschaftliche Teilhabe

Ein Netzwerk für mehr Lebensqualität im Alter

Einsatzkräfte der Feuerwehr errichten am Nonnenbach in Bad Saulgau im Ortsteil Moosheim einen Damm mit Sandsäcken gegen das Hochwasser.
Katastrophenschutz

Neues Katastrophenschutzgesetz beschlossen

Tauberufer in Wertheim
Städtebauförderung

Kernstadt Wertheim erfolgreich saniert

Ein fahrender Regionalzug
Schienenverkehr

Ausbau der Schiene im Land geht weiter voran

Ein Haus, dessen Grundgerüst aus Holz besteht, steht in einem Tübinger Neubaugebiet. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Forst

Holzbaulösungen für Kommunen und die Wohnungswirtschaft