Energiewende

Spatenstich für neuen Solarpark bei Singen

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Symbolbild: Schafe grasen neben einem großen Feld mit Solaranlagen. (Bild: Julian Stratenschulte / dpa)

Rund ein Fünftel des Strombedarfs in Beuren an der Aach soll schon bald in einem Solarpark erzeugt werden. Finanziert wird er maßgeblich von Bürgerinnen und Bürgern.

Beuren an der Aach bei Singen im Landkreis Konstanz bekommt einen großen Solarpark, der später rund ein Fünftel des Strombedarfs des Singener Ortsteils decken soll. Umweltministerin Thekla Walker hat die Bauphase mit einem Spatenstich gestartet. Finanziert wird die Freiflächenanlage maßgeblich von Bürgerinnen und Bürgern und soll ein Fünftel des Strombedarfs der Gemeinde decken.

„Der Solarpark Beuren zeigt, dass es funktioniert, große Energieprojekte mit Bürgerbeteiligung umzusetzen“, freute sich die Umweltministerin.

Bürgerbeteiligung schafft Akzeptanz

Mehr als 1.200 Personen haben über die Mitgliedschaft am Bürger-Verein Beuren einen Anteilsschein am Solarpark erworben. „Das zeigt, dass Beuren voll hinter der Energiewende steht. Und es belegt, dass direkte Bürgerbeteiligung Akzeptanz auch für große Projekte und Anlagen schaffen kann“, so Walker. Die Gesamtkosten der Anlage belaufen sich laut Planung auf rund 700.000 Euro, 200.000 Euro davon werden durch Bürgerinnen und Bürger beigetragen.   

Bei der Projektentwicklung und beim Bau des Solarparks wurden Kompensationsmaßnahmen für Pflanzen, Biotope und die biologische Vielfalt durchgeführt, um die Flächennutzung zu kompensieren. Dies umfasst unter anderem, dass 600 Jungbäume in der Nachbargemeinde gepflanzt wurden.

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