Energiewende

Zentrale Anlaufstelle für Ausbau Erneuerbarer Energien

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Ein Techniker läuft über ein Dach, auf dem eine Photovoltaik-Anlage montiert wurde. (Bild: © picture alliance/Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa)

Ab Januar 2023 ist die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH eine zentrale Anlaufstelle für den Ausbau der Wind- und der Solarenergie in Baden-Württemberg.

Ab Januar 2023 wird bei der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA) der Schwerpunkt „Erneuerbare BW“ angesiedelt sein. Damit soll sie die zentrale Anlaufstelle für alle Beteiligten beim dringend notwendigen massiven Ausbau der erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg werden.

Das hat der baden-württembergische Ministerrat am 13. Dezember 2022 in Stuttgart be­schlossen. „Erneuerbare BW soll im Zusammenspiel mit Kommunen, Projektierern sowie Bürgerinnen und Bürgern einen spürbaren Beitrag dazu leis­ten, erneuerbare Stromprojekte praxisnah und zügig umzusetzen“, sagte Energieministerin Thekla Walker am 14. Dezember 2022 in Stuttgart.

Bis 2040 sieben Mal mehr Windenergie

Im Rahmen der im Oktober 2021 eingesetzten „Task Force Erneuerbare Energien“ war zur Beschleunigung des Ausbaus der Erneuerbaren die Einrichtung eines Schwerpunkts „Erneuerbare BW“ bei der KEA vereinbart worden. Walker betonte: „Erneuerbare BW soll als eine Art ‚One-Stop-Agency‘, also als zentrale Anlaufstelle, den Ausbau der Wind- und der Solarenergie in Baden-Württemberg deutlich steigern und beschleunigen.“

Baden-Württemberg hat das ehrgeizige Ziel, bis 2040 klimaneutral zu werden. So ist beispielsweise bei der Windenergie eine Versiebenfachung der installierten Leistung von aktuell 1,7 Gigawatt auf 12,1 Gigawatt im Jahr 2040 erforderlich.

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