Beruf und Familie

Wettbewerb „familyNET 4.0“ startet in die dritte Runde

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Frau sitzt mit einem Laptop an einem Tisch im Homeoffice.

Am 7. Juni 2021 startet der dritte Durchgang des landesweiten Wettbewerbs „familyNET 4.0 – Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt". In dem Wettbewerb können Unternehmen aus Baden-Württemberg ihre innovativen und nachhaltigen Konzepte zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der digitalisierten Arbeitswelt vorstellen.

Am 7. Juni 2021 startet der dritte Durchgang des landesweiten Wettbewerbs „familyNET 4.0 – Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt". Gerade jetzt sei es besonders wichtig, Erfolgsmodelle aufzuzeigen und damit anderen Unternehmen Impulse zu geben, so die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, zum bevorstehenden Start des Wettbewerbs: „Die Corona-Pandemie hat unseren beruflichen Alltag sehr verändert. Mobiles Arbeiten und selbstgesteuertes Online-Lernen sind feste Bestandteile der Arbeitswelt geworden. Viele Unternehmen haben mithilfe digitaler Anwendungen neue Lösungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gefunden. Unternehmen können dies als Chance nutzen, sich auszutauschen, aus den Erfahrungen anderer zu lernen und Erfolgsbeispiele weiterzuentwickeln.“

Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Zeiten der Digitalisierung

An dem Wettbewerb können sich alle Unternehmen in Baden-Württemberg beteiligen, die für eine moderne Unternehmenskultur stehen. Die Unternehmen haben damit die Möglichkeit, mit ihren innovativen und nachhaltigen Konzepten an die Öffentlichkeit zu gehen und zu erläutern welche Angebote und Maßnahmen sie – gerade auch während der Pandemie – für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der digitalisierten Arbeitswelt entwickelt, eingeführt und umgesetzt haben. „Mit dem Wettbewerb wollen wir das Engagement der Unternehmen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Zeiten der Digitalisierung würdigen. Familienfreundlichkeit ist im Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte von entscheidender Bedeutung. Darüber hinaus sind digitale und familienfreundliche Unternehmen widerstandsfähiger in Krisen“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

Der Wettbewerb „familyNET 4.0 – Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“ findet im Rahmen des Transferprojekts „familyNET 4.0“ statt. Das Transferprojekt wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert und vom Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie, Südwestmetall, kofinanziert. Kooperationspartner sind der Arbeitgeberverband Chemie und der Landesfamilienrat Baden-Württemberg.

Transferprojekt „familyNET 4.0“

Das Transferprojekt „familyNET 4.0 – digitales familienbewusstes Unternehmen“ bietet Unternehmen Information und Beratung über die Chancen und Möglichkeiten digitaler Lösungen für eine familienbewusste und lebensphasenorientierte Personalpolitik. Das Transferprojekt arbeitet in den Handlungsfeldern „Führung 4.0 und flexible Teamstrukturen“, „Personal- und Organisationsentwicklung: Aufbau einer neuen Veränderungs- und Lernfähigkeit in der digitalen Transformation“, „Gesundheitsprävention und Work-Life-Balance“ sowie „Agiles, lebensphasenorientiertes Arbeiten“. Als Grundlage dienen die konkreten Handlungsempfehlungen des Leitfadens „Digitales familienbewusstes Unternehmen“ (PDF). familyNET 4.0 wird während der Laufzeit vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2021 vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert und vom Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie, Südwestmetall, kofinanziert.

familyNET 4.0: Wettbewerb „familyNET 4.0 – Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt“

Weitere Meldungen

Eine Hand greift nach einem digitalen Paragrafen
Justiz

Auf dem Weg zur digital vernetzten Justiz der Zukunft

Eine auf Demenzkranke spezialisierte Pflegerin begleitet eine ältere Frau.
Innovationsprogramm Pflege

2,5 Millionen Euro für die Tagespflege

AzubiCardBW
Ausbildung

AzubiCard für Auszubildende im ersten Lehrjahr

Ein Mitarbeiter des Landeskriminalamts Baden-Württemberg, Abteilung Cyberkriminalität, während der Online-Recherche.
Sicherheit

Organisierte Kriminalität und Wirtschaftskriminalität in 2025

Eine Hebamme führt eine Ultraschalluntersuchung an einer Schwangeren durch.
Gesundheit

Land fördert drei weitere Lokale Gesundheitszentren

Logo Netzwerkkonferenz Baukultur 2026
Baukultur

Netzwerkkonferenz Baukultur in Stuttgart

Digitalfunk BOS
Polizei

Polizei rettet Leben

Portrait Mathias Brecht Finanzamt Heidelberg
Verwaltung

Neuer Leiter des Finanzamts Heidelberg

von links nach rechts: Prüfungsausschussvorsitzender Gerhard Grams, Till Brückel, Markus Hellebrand, Felicia Rix, Vera Kozel und Marius Gißler
Vermessung

Vermessungsreferendare legen Große Staatsprüfung erfolgreich ab

Eine Gruppe von Menschen fährt Achterbahn in einem Erlebnispark.
Familie

Neue Vergünstigungen beim Landesfamilienpass

Ashumi Shroff
Außenwirtschaft

Baden-Württemberg eröffnet neues Auslandsbüro in Mumbai

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Arbeitslosenquote im Land unverändert

Eine Ärztin und eine Therapeutin sitzen mit einem medizinischen Stethoskop am Tisch und machen mit einem Laptop und einem Mobiltelefon medizinische Notizen.
Gesundheit

Bundesweit einzigartiges KI-Reallabor für Gesundheits­versorgung startet

Eine Laborantin untersucht Lebensmittel im Chemischen- und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart. (Foto: © dpa)
Verbraucherschutz

Jahresbericht der amtlichen Lebensmittelüberwachung

Eine Person nimmt einen Telefonhörer ab.
Schule

Gefahr der Zwangsverheiratung in den Sommerferien