Gesundheit

Welttag für seelische Gesundheit 2019

Eine Frau legt in Stuttgart ihren Kopf in die Hände.

Mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen beteiligen sich die Zentren für Psychiatrie am Welttag für seelische Gesundheit. Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha wünscht sich einen offeneren Umgang mit dem Thema Suizid und psychischen Erkrankungen.

Weltweit tötet sich alle 40 Sekunden ein Mensch selbst. Der Suizid gehört damit zu einer der häufigsten Todesursachen. In der Gesellschaft wird das Thema jedoch nach wie vor tabuisiert. Aus diesem Grund steht der Welttag für seelische Gesundheit am Donnerstag, 10. Oktober, unter dem Motto „Förderung der seelischen Gesundheit und Suizidprävention“. Im Land beteiligen sich die Zentren für Psychiatrie mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen.

Offenerer gesellschaftlicher Umgang mit dem Thema Suizid und psychischen Erkrankungen

„Suizidale Handlungen sind immer Zeichen seelischer Not und oft Ausdruck damit verbundener seelischer Erkrankung. Die Wahrscheinlichkeit von Selbsttötungen und suizidalen Krisen lässt sich verringern, wenn es gelingt, die Betroffenen beispielsweise zusammen mit wichtigen Bezugspersonen in Behandlungen und hilfreiche Kontakte zu integrieren“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha im Vorfeld des Welttages. „Ich wünsche mir deshalb einen offeneren gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema Suizid und psychischen Erkrankungen.“

Familienangehörige, Freunde oder Kollegen sollten das Thema bei entsprechenden Warnsignalen möglichst offen ansprechen und neben persönlicher Zuwendung auch auf bestehende Hilfsangebote aufmerksam machen. So können die Betroffenen beispielsweise bei der Suche nach professioneller Hilfe – etwa nach einem Hausarzt, einem niedergelassenen Psychiater oder Psychotherapeuten beziehungsweise einer Klinik – unterstützt werden. Bei akuter Gefahr helfen rund um die Uhr psychiatrische Notfallambulanzen sowie die Telefonseelsorge Die Telefonseelsorge ist unter unter 0800/1110111 oder 0800/1110222 erreichbar.

Vorurteile gegenüber psychisch Kranken abbauen

Damit Suizidprävention erfolgreich ist, müssen die Hilfen und Behandlungen wahrgenommen und Vorurteile abgebaut werden. Es ist dem Sozialministerium daher ein wichtiges Anliegen, auf die zahlreichen Angebote und Veranstaltungen der Einrichtungen, Dienste und Verbände hinzuweisen, die sich mit Aktionen am diesjährigen Welttag für seelische Gesundheit beteiligen. 

„Krisen, psychische Belastungen oder Erkrankungen lassen sich nicht einfach verhindern. Gemeinsam ist es jedoch möglich, ihnen effektiv zu begegnen. Die Behandlung von psychischen Störungen sollte ebenso selbstverständlich sein, wie dies bei körperlichen Schmerzen der Fall ist. Es ist zu wünschen, dass auch die Aktivitäten zum diesjährigen Welttag für seelische Gesundheit dazu beitragen, diese für uns alle positive Entwicklung zu unterstützen“, so Minister Lucha abschließend.

Zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen

Zum Welttag für seelische Gesundheit werden von den Zentren für Psychiatrie Nordbaden, Emmendingen und Calw sowie weiteren Veranstaltern in Kooperation mit den Zentren verschiedene Veranstaltungen angeboten, darunter Diskussionsforen und themenspezifische Vorträge, Ausstellungen und vieles mehr.

Übersicht der Aktionen der Zentren für Psychiatrie zum Welttag für seelische Gesundheit (PDF)

Frau in einem Labor zeigt Test für das neue Coronavirus
  • Coronavirus

Infektionen und Todesfälle in Baden-Württemberg

Messebesucher (Bild: © picture alliance/Marijan Murat/dpa)
  • Coronavirus

Öffnung von Messen, Ausstellungen und Kongressen

Schreiner bei der Arbeit
  • Wirtschaft

Start der Sofortbürgschaften für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten

Frau hält positiven Schwangerschaftstest in den Händen
  • Gesundheit

Diskussion um Schwangerschaftsabbruch

Schreiner bei der Arbeit
  • Corona-Krise

Tatkräftige Unterstützung für das Handwerk im Land

Hebamme führt Ultraschall an einer Schwangeren durch. (Bild: Thorsten Helmerichs / dpa)
  • Geburtshilfe

Land fördert weitere Gesundheitszentren mit Schwerpunkt Geburt

Studenten sitzen in der Universität bei der Begrüßung der Erstsemester-Studenten in einem Hörsaal. (Bild: picture alliance/Uwe Anspach/dpa)
  • Gleichstellung

Frauen in der Wissenschaft fördern

Städtebauförderung Weil der Stadt
  • STÄDTEBAUSANIERUNG

Sanierung in Weil der Stadt erfolgreich abgeschlossen

Frau am Computer. (Bild: Land Baden-Württemberg)
  • Hochschulen

40 Millionen Euro für Digitalisierung an Hochschulen

Zwei Personen unterhalten sich vor einem Laptop auf dem Start-up-Gipfel.
  • Coronavirus

Weiteres Hilfsprogramm für Start-ups und Mittelstand

Schreiner bei der Arbeit
  • Coronavirus

Sofortbürgschaften für kleine Unternehmen

Eine Frau befestigt einen „Rauchen-Verboten“-Aufkleber an einer Scheibe (Bild: © dpa).
  • Gesundheit

Gewinnerklassen des Nichtraucherwettbewerbs ausgezeichnet

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bei der Firma HyImpulse Technologies GmbH in Hardthausen (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Kreisbereisung

Wirtschaftsministerin besucht Stadt- und Landkreis Heilbronn

LEA-Preisträger in der zweiten Kategorie im Uhrzeigersinn von links oben: Moderatorin Mary Summer,  Karl und Ingrid Strenger von der Strenger Holding GmbH in Ludwigsburg, Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Baden, Oberkirchenrat Urs Keller, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Baden, Thomas Herkert, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes der Erzdiözese Freiburg, Stephan Burger, Erzbischof der Erzdiözese Freiburg und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: Uta Rometsch / Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e. V.)
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Mittelstandspreis für soziale Verantwortung vergeben

Der Ladestecker eines elektrisch betriebenen Renault ZOE (Bild:© dpa)
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