Polizei

Vereidigungsfeier für angehende Polizisten

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Polizeinachwuchs wurde in Biberach an der Riß vereidigt.

238 angehende Polizistinnen und Polizisten wurden in Lahr vereidigt. Die größte Einstellungsoffensive in der Geschichte der Polizei Baden-Württemberg ist ein voller Erfolg. Seit 2016 wurden über 9.000 junge Menschen für die Polizei gewonnen.

„Der heutige Tag ist ein Meilenstein. Für die 238 Polizistinnen und Polizisten persönlich, die wir heute vereidigen und die einen ganz besonderen, verantwortungsvollen Dienst an der Gesellschaft tun. Er ist aber auch ein Meilenstein für die gesamte Polizei: Er steht für den Erfolg der größten Einstellungsoffensive in der Geschichte der Polizei Baden-Württemberg. Die heutige Vereidigung zeigt: Wir halten, was wir bei Aufnahme unserer Regierungsarbeit vor fünf Jahren versprochen haben. Unser klares Ziel war, die Polizei Baden-Württemberg ganz substanziell zu stärken – mit 1.500 neuen Stellen, 600 im Nichtvollzugsdienst und 900 im Vollzugsdienst. Wir haben Wort gehalten. Seit 2016 haben wir jetzt insgesamt 9.099 junge Menschen für die Polizei gewonnen und damit das Reservoir für die Neustellen im Vollzugsdienst. Im Nichtvollzugsdienst haben wir die Zielmarke bereits 2019 erreicht. Heute geht die Polizei gestärkt und mit ordentlich Rückenwind in die nächsten Jahre. Diesen Weg wollen und werden wir weiter gehen“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl im Rahmen der Vereidigungsfeier in Lahr.

Seit 2016 insgesamt 9.099 Einstellungen

Der Innenminister dankte in diesem Zusammenhang auch den neuen Anwärterinnen und Anwärtern, dass sie sich für diese besondere, verantwortungsvolle Aufgabe entschieden haben. Mit ihnen kämen 238 weitere Botschafterinnen und Botschafter an Bord, die für die Verfassung und demokratische Ordnung einstehen. Dem gebühre allergrößter Respekt und Wertschätzung.

Auf dem Ausbildungsgelände in Lahr haben im Rahmen einer feierlichen Zeremonie 238 Polizeikommissaranwärterinnen und -anwärter ihren Diensteid auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die Landesverfassung abgelegt. Unter Berücksichtigung eines umfassenden Hygienekonzeptes fand auf dem Sportplatz der Polizeiliegenschaft die Open-Air-Vereidigung statt. Das Landespolizeiorchester Baden-Württemberg umrahmte den feierlichen Akt musikalisch.

Einstellungszahlen auf hohem Niveau

Nach dem erfolgreich absolvierten Studium werden die frisch vereidigten Beamtinnen und Beamte die Polizei im Frühjahr 2025 verstärken. Im Jahr 2020 wurden mit 1.623 und im Jahr 2021 mit 1.429 Einstellungen die Grundsteine für die künftige Sicherheit gelegt. Auch in den kommenden Jahren sollen die Einstellungszahlen auf einem hohen Niveau gehalten werden.

In einer weiteren Vereidigungsfeier wird Innenminister Strobl am Mittwoch, dem 22. September 2021, am Ausbildungsstandort in Biberach an der Riß 112 Polizeimeisteranwärterinnen und -anwärtern den Diensteid abnehmen.

Die beiden Vereidigungsfeiern in Lahr und Biberach an der Riß werden vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie stellvertretend für den gesamten Einstellungsjahrgang 2021 durchgeführt.

Polizei-der-Beruf

Weitere Meldungen

Justizminister Moritz Oppelt (rechts) auf der Justizministerkonferenz
Justiz

Reform der Politikerbeleidigung gefordert

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 in Stuttgart verliehen

Landgericht Ulm
Justiz

Richterin aus Baden-Württemberg zur Bundesrichterin gewählt

Innenminister Manuel Hagel (Mitte) besucht das Reutlinger Umspannwerk, in dem es in der Nacht gebrannt hatte.
Stromausfall

Ermittlungen nach Brand in Reutlinger Umspannwerk

Bevölkerungsschutztag 2026
Bevölkerungsschutz

Land richtet bundesweiten Bevölkerungsschutztag aus

Abgebildet ist das Logo zum Förderprogramm "Inklusionstaler". In einem Kreis finden sich viele kleine Punkte in allen Farben. Auf halber Höhe steht rechts der Schriftzug "Inklusionstaler" in weiß auf blauem Grund.
Menschen mit Behinderung

Land fördert Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

von links nach rechts: Präsidentin des Landesjustizprüfungsamts Sintje Leßner, Lukas Wörner, Dr. Fabian Haller, Paul Schwarz, stellvertretende Leiterin des Landesjustizprüfungsamtes Dr. Cornelia Iffland
Justiz

Examensfeier 2026 zum Zweiten juristischen Staatsexamen

Ein Neubaugebiet von Weissach
Grundsteuer

Baden-württembergisches Grundsteuermodell bestätigt

Von links nach rechts: Staatssekretär im Ministerium der Justiz und für Migration Siegfried Lorek, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt, Ministerialdirektorin Gerda Windey
Justiz

Gerda Windey ist neue Ministerialdirektorin

SEK Baden-Württemberg
Polizei

50 Jahre Spezialeinsatz­kommando Baden-Württemberg

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Leiterin der JVA Mannheim Annette Hügle, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Leiter der Abteilung Justizvollzug Martin Finckh
Justiz

Neue Leiterin der Justizvollzugsanstalt Mannheim

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Mosbach Holger Schmitt, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges
Justiz

Neuer Leiter der Staatsanwaltschaft Mosbach

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Präsident des Landgerichts Stuttgart Till Jakob, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Vizepräsident des Oberlandesgerichts Stuttgart Christoph Haiß
Justiz

Neuer Präsident des Landgerichts Stuttgart

Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)
Europäischer Sozialfonds

Mehr Frauen mit Migrationserfahrung in Arbeit

Ministerpräsident Kretschmann und Minister Strobl
Bundesrat

Strobl hält letzte Rede im Bundesrat