Kernenergie

Stilllegung von Fessenheim droht sich erneut zu verzögern

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Die Aufnahme zeigt das Atomkraftwerk in Fessenheim in Frankreich.

Laut Medienberichten soll sich die Stilllegung des Kernkraftwerks Fessenheim weiter verzögern. Umweltminister Franz Untersteller fordert die französische Regierung auf, endlich Klarheit darüber zu schaffen, wie lange sie den Menschen in der Region um Fessenheim noch das unvertretbare Sicherheitsrisiko zumuten möchte.

Medienberichten zufolge soll sich die Inbetriebnahme des neuen Atomreaktors im französischen Flamanville erneut um mindestens ein Jahr bis Ende 2019 verzögern. Demnach könne auch das Kernkraftwerk Fessenheim in unmittelbarer Nähe zu Baden-Württemberg länger als bisher vorgesehen am Netz bleiben.

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller kritisierte die französische Regierung dafür, das Abschalten von Fessenheim an die Inbetriebnahme des neuen Reaktors in Flamanville zu koppeln: „Die französische Regierung muss endlich Klarheit darüber schaffen, wie lange sie den Menschen in der Region um Fessenheim noch das unvertretbare Sicherheitsrisiko zumuten möchte. Wenn es so ist, dass sich mit der erneuten Verzögerung in Flamanville auch das Abschalten des Atomkraftwerks in Fessenheim nochmals nach hinten verschiebt, erhöht die französische Regierung das unzumutbare Sicherheitsrisiko für die Bürgerinnen und Bürger in der Region weiter. Das älteste Kernkraftwerk Frankreichs entspricht nicht mehr dem Stand der Technik und gehört schon seit vielen Jahren endgültig abgeschaltet. Ich erwarte von der französischen Regierung, uns endlich einen verbindlichen Abschalttermin für Fessenheim mitzuteilen. Je früher dieser Termin liegt, desto besser für die Sicherheit der Menschen auf beiden Seiten des Rheins.“

Weitere Meldungen

Gruppenbild anlässlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der ukrainischen Region Lwiw
Absichtserklärung

Baden-Württemberg und Lwiw vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit

Ein Windrad ist auf der Holzschlägermatte bei Freiburg zu sehen.
Erneuerbare Energien

Mehr Windkraft für Baden-Württemberg

PV-Anlage auf dem Landtag in Stuttgart
Erneuerbare Energien

Photovoltaik-Ziel bereits vorab erreicht

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 10. Februar 2026

Container werden auf einem Container-Terminal transportiert. (Foto: © dpa)
Außenwirtschaft

Wirtschaftsrepräsentanz in Japan neu besetzt und gestärkt

Gruppenbild Pou der Hinematioro mit Māori
Kunst und Kultur

Ahnenbild kehrt nach 250 Jahren zu den Māori zurück

Kisten mit Gemüse und Obst.
Verbraucherschutz

Produkte mit Qualitätszeichen gemeinsam bekannter machen

Ein Altbau ist aufgrund einer Sanierung eingerüstet
Klimaschutz

Land baut Förderung für Sanie­rung kommunaler Gebäude aus

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Freihandel

Kritik an Verzögerungen bei Mercosur-Abkommen

Container werden auf einem Container-Terminal transportiert. (Foto: © dpa)
Wirtschaft

Einigung der EU mit Indien auf ein Freihandelsabkommen

Spatenstich Elefantenwelt Wilhelma Visualisierung Innenbereich
Vermögen und Bau

Spatenstich für die neue Elefantenwelt in der Wilhelma

Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei seiner Rede in der Landesvertretung in Brüssel
Rede

„Das Schicksal Europas heißt Kooperation!“

Die deutsche und französische Flagge. (Bild: picture alliance/Rainer Jensen/dpa)
Europa

Deutsch-Französischer Tag 2026

Gisela Splett mit Patenschaftsurkunde
Vermögen und Bau

Patenschaft für Kronenkranich in der Wilhelma

Das Thermostat einer Heizung.
Energie

Energieberatung für einkommens­schwache Haushalte verlängert