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Staatsministerium
  • 10.09.2018

Staatsminister Murawski in den Ruhestand verabschiedet

  • Ministerpräsident Winfried Kretschmann (l.) verabschiedet Klaus-Peter Murawski (r.) (Foto: © Staatsministerium Baden-Württemberg)

    Bild: © Staatsministerium Baden-Württemberg

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat Staatsminister Klaus-Peter Murawski in den Ruhestand verabschiedet. Kretschmann würdigte Murawskis hohe Sachkompetenz und dankte ihm für sein Engagement in der Flüchtlingskrise.

„Klaus-Peter Murawski ist ein Mensch, der nach Verbesserungen strebt, der schon dann nach Lösungen sucht, bevor Andere das Problem überhaupt erkannt haben“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei der Verabschiedung des Staatministers und Chefs der Staatskanzlei Klaus-Peter Murawski.

Mit hoher Sachkompetenz für Baden-Württemberg eingesetzt

„Klaus-Peter Murawski war in den letzten Jahren immer da, immer auf Empfang, immer erreichbar und abrufbar“, betone Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Er war oftmals Plausibilitäts- und Nachhaltigkeitsprüfung in einer Person.“ Als Chef der Staatskanzlei habe er sich durch seine hohe Sachkompetenz bei den anderen Ländern und beim Bund höchstes Ansehen erarbeitet. „Dabei war Durchsetzungsstärke eine seiner unschlagbaren Eigenschaften. Nicht nur in Personalfragen. Auch in Sachfragen. Dabei ist Klaus-Peter Murawski nie den einfachen Weg gegangen. Er arbeitet auf Basis von Überzeugungen, und sei der Weg noch so schwer und noch so steinig“, so Kretschmann. Klaus-Peter Murawski habe sich mit seiner Verlässlichkeit und Loyalität das Vertrauen der SPD in der ersten und das der CDU in der jetzigen Koalition erarbeitet und bis zum heutigen Tag viele gemeinsame Kompromisse gestaltet. „Es ist ihm gelungen, die Häuser bei vielen Hundert Themen zu koordinieren und die Einheitlichkeit des Regierungshandelns sicherzustellen. Dass uns ein enormer politischer Erfolg gelungen ist, darf Klaus-Peter Murawski zu recht auch auf seine engagierte Arbeit zurückführen“, betonte Kretschmann. So habe er beispielsweise in der Flüchtlingskrise wichtige Weichen gestellt. „Ohne ihn, ohne seine Leitung und Koordinierung hätten wir diese Krise nicht so erfolgreich gemeistert. Und hätten es sicher auch nicht hinbekommen, unser Ankunftszentrum in Heidelberg bundesweit zum Vorzeigeprojekt zu machen“, so der Ministerpräsident. Sein Engagement für das Sonderkontingent für besonders schutzbedürftige Frauen und Kinder aus dem Nordirak sei ebenfalls herausragend gewesen. „Was er hier in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Staatsministeriums geleistet hat, wie er Verbindungen geknüpft, Strukturen geschaffen und Menschen für dieses Ziel gewonnen hat, das erfüllt mich mit ganz großer Dankbarkeit“, betonte Ministerpräsident Kretschmann.

„Mensch, der sich Zeit für Menschen nimmt“

„Als Amtschef hat er die Kolleginnen und Kollegen nach ihren Leistungen und Fähigkeiten eingesetzt, hat feste Strukturen gelockert, projektbezogenes Arbeiten eingeführt und den Zusammenhalt gestärkt“, so der Ministerpräsident. „Er ist ein Mensch, der sich Zeit für Menschen nimmt. Der helfen will und dem das gelungen ist.“

„Für die Zukunft wünsche ich Klaus-Peter Murawski Gesundheit und Erfüllung in all seinen vielfältigen Interessen sowie endlich ausreichend Zeit für seine Familie“, sagte der Ministerpräsident.


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