Justiz

Mentorinnenprogramm für Frauen in der Justiz wird pilotiert

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Richter im Landgericht Stuttgart

Das Mentorinnenprogramm für Frauen in der Justiz wird im Landgerichtsbezirk Stuttgart pilotiert. Damit möchte das Land die Hürden auf dem Karriereweg von Frauen identifizieren und dabei unterstützen, sie aus dem Weg zu räumen.

Mit einer Auftaktveranstaltung im Ministerium der Justiz und für Migration ist jetzt das Mentorinnenprogramm für Frauen in der Justiz gestartet. Das Projekt, das zunächst im Landgerichtsbezirk Stuttgart pilotiert wird und dann landesweit ausgerollt werden soll, ist vor allem an Richterinnen und Staatsanwältinnen gerichtet, die am Ende ihrer Assessorenzeit beziehungsweise am Übergang zur Planmäßigkeit stehen und sich in diesem Zusammenhang Gedanken über ihre weitere Berufs- und Karriereplanung machen. Dabei wurden insbesondere auch Kolleginnen angesprochen, die derzeit in Elternzeit sind.

Frauen bei Übernahme von Führungspositionen fördern

Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges sagte: „Es ist mein Ziel, Frauen bei der Übernahme von Führungspositionen zu fördern. Die Justiz muss ihr Potential voll ausschöpfen und gerade auch bei Führungsaufgaben auf unsere hochkompetenten Richterinnen und Staatsanwältinnen setzen. Ein Bestandteil unserer Förderung ist das Mentorinnenprogramm. Wir wollen die Hürden auf dem Karriereweg von Frauen identifizieren und dabei unterstützen, sie aus dem Weg zu räumen. Bereits jungen Kolleginnen wird dieses Programm Karrieremöglichkeiten und mögliche Wege zu Führungspositionen aufzeigen. Es ist wichtig, mit der Förderung und Unterstützung früh anzusetzen.“

Im Rahmen des Mentorinnenprogramms werden Assessorinnen als Mentees mit erfahrenen Richterinnen und Staatsanwältinnen als Mentorinnen zusammengebracht, die als Ansprechpartnerin, Vorbild und Ratgeberin bei der Karriereplanung zur Verfügung stehen. Während Mentorinnen die Gelegenheit haben, von einer professionellen Referentin in die Aufgabe als Mentorin eingeführt zu werden („Train the Trainer“), sind für die Mentees Informationsveranstaltungen, Schulungen oder Fortbildungsveranstaltungen beispielsweise im Bereich Selbstorganisation, Herausforderungen bei Doppelbelastung durch Familie und Karriere oder zu Führungsfähigkeiten Bestandteil des Projektangebots.

Weitere Meldungen

Gruppenfoto auf Bühne: Minister Oliver Hildenbrand mit den Gründungsmitgliedern des Landesbündnis gegen Einsamkeit.
Zusammenhalt

Baden-Württemberg gründet Bündnis gegen Einsamkeit

Übergabe des neuen Dienstgebäudes der Staatsanwaltschaft Ellwangen
Justiz

Neues Dienstgebäude für die Staatsanwaltschaft Ellwangen

Zentrale Vereidigungsfeier der Polizei Baden-Württemberg in der voll besetzten Helios Arena in Villingen-Schwenningen
Polizei

Über 1.100 neue Polizistinnen und Polizisten feierlich vereidigt

von links nach rechts: Präsidentin des Landesarbeitsgerichts Dr. Betina Rieker, Direktor des Arbeitsgerichts Heilbronn a.D. Dr. Carsten Witt und Amtschefin Gerda Windey
Justiz

Direktor des Arbeitsgerichts Heilbronn tritt in Ruhestand

von links nach rechts: Präsidentin des Landesarbeitsgerichts Dr. Betina Rieker, Direktor des Arbeitsgerichts Freiburg a.D. Martin Gremmelspacher, und Amtschefin Gerda Windey
Justiz

Direktor des Arbeitsgerichts Freiburg tritt in Ruhestand

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Pilotkommunen erproben verbesserte Zusammenarbeit im Krisenfall

Neubau der Kindertagesstätte Wilhelm-Enßle-Straße
Städtebauförderung

Ortsmitte in Geradstetten erfolgreich saniert

Im alten Fabrikensemble der Eisenlohr’schen Werke in Dettingen an der Erms sind mit Hilfe der Städtebauförderung 67 neue Wohnungen entstanden.
Städtebauförderung

Ortskern in Dettingen an der Erms modernisiert

Staatssekretär Siegfried Lorek MdL
Opferschutz

Land stärkt Opferschutz und stellt sich Antisemitismus entgegen

Ein Windrad dreht sich bei Herbolzheim vor einem Strommast.
Energieversorgung

Task Force soll Ausbau des Stromnetzes beschleunigen

Ein Mann tippt auf einer beleuchteten Tastatur eines Laptops.
Justiz

Strafverfolgungsstatistik 2025 veröffentlicht

Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
Sportministerkonferenz

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Eröffnung der Wanderausstellung der IBA'27 in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin
Städtebau

IBA’27-Ausstellung in Berlin eröffnet

Schülerinnen mit Smartphones
Internet

Junge Menschen im Umgang mit Gefahren im Netz stärken

von links nach rechts: Gerald Knaus, Staatssekretär Siegfried Lorek, Birgit Sippel, Dr. Thomas Gutschker
Migration

Lorek fordert stärkere Positionierung der EU in der Migrationspolitik